Archers Campfire
Bogenschießen => Pfeile => Thema gestartet von: TargetTracker am August 18, 2024, 12:10:40 Nachmittag
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Hallo zusammen!
ich weiss dass das Thema RST schon hier 1000x behandelt wurde, aber ein ähnliches Problem wie es sich bei mir stellt, funde ich im Forum nicht.
Daher erstmal eine kurze Vorstellung meiner Ausrüstung:
Mittelteil: Spiderbow Hawk ILF 19"
Wurfarme: Uukha Selenga 40# (Medium)
Auszug 27.5Zoll, 38,5# auf den Fingern.
3Unter Griff (kein Stringwalk)
Bogentiller ist auf 0
Pfeile 290gn Gesamtgewicht.
Geschossen wird der Bogen über eine Pfeilauflage, Hoyt Super Rest. Davor habe ich lange über Shelf geschossen, finde aber die Auflage präziser.
Zum RST Problem.
Da ich nun über die Pfeilauflage schiessen möchte, muss ich meinen Nockpunkt neu ermitteln.
Alle Versuche scheiterten bis jetzt!
Meine Blankschäfte landen ALLE (3Stück) IMMER ca. 40cm unterhalb den Befiederten. Entfernungen waren von 10-30m. Die Scheibe ist Ethafoam
Sie stecken seltsamerweise immer gerade und ziemlich gut gruppiert zusammen, aber tatsächlich senkrecht 40-50cm unterhalb den Befiederten, quasi immer im unteren Drittel der Scheibe und das erst ab einer Entfernung von 15m aufwärts. Laut RST Theorie wäre der Nockpunkt immer noch zu Hoch. Kann aber nicht sein, da ich mittlerweile mit dem NP schon im Rechten Winkel zur Pfeilauflage angelangt bin und wenn ich nun die Befiederten über diesen NP schiessen würde, würde es mir die Federn oder Auflage mit der Zeit rasieren.
NP messe ich immer Unterkante Nocke☝️
Einen schlechten Spine kann ich definitiv ausschließen da absolut keine Links/Rechts Abweichungen.
Hatte jemand ähnliches Problem oder könnte mir einen Wink mit dem Zaunpfahl geben?
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Hast Du das Gewicht der Befiederung an den Blankschäften in Form von Klebebenand o. ä. dran?
Hast Du die Befiederten Pfeile schon mal gedreht? Es kann sein, dass es Kontakt mit der Befiederung gibt und so die Pfeile abgelenkt werden, während die Blankschäfte gerade durch gehen.
Hast Du einen oder zwei Nockpunktbegrenzer?
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Doch doch, auch dein Problem ist nicht neu hier.
Ich als "BibliothekenFan" empfehle - auch bis hier weitere Ansätze/Hinweise zu deinem Problem kommen...
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Rohschaft taucht ab
Es werden dir viele Suchergebnisse angezeigt, diese einfach mal durchschauen und evt. ist ja etwas für dich dabei. Und klar doch, die Werkzeuge zur Behebung sind (womöglich) unterschiedlich, logisch auch, schließlich ist ja oft auch die Ursache des Problems sehr vielfältig.
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Hast Du das Gewicht der Befiederung an den Blankschäften in Form von Klebebenand o. ä. dran?
Hast Du die Befiederten Pfeile schon mal gedreht? Es kann sein, dass es Kontakt mit der Befiederung gibt und so die Pfeile abgelenkt werden, während die Blankschäfte gerade durch gehen.
Hast Du einen oder zwei Nockpunktbegrenzer?
Alles so durchgeführt wie es in der Literatur beschrieben ist.
2 Nockpunkte
Malerkrepp drangeklebt mit dem gleichen Gewicht wie es 3 Naturfedern haben.
Pfeile in alle Richtungen gedreht
Sogar Clearance Shot getestet, Befiederte und Unbefiederte mit Lippenstift (von meiner Frau☝️)
eingestrichen. Kein Abrieb am Shelf oder Auflage.
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Doch doch, auch dein Problem ist nicht neu hier.
Ich als "BibliothekenFan" empfehle - auch bis hier weitere Ansätze/Hinweise zu deinem Problem kommen...
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Rohschaft taucht ab
Es werden dir viele Suchergebnisse angezeigt, diese einfach mal durchschauen und evt. ist ja etwas für dich dabei. Und klar doch, die Werkzeuge zur Behebung sind (womöglich) unterschiedlich, logisch auch, schließlich ist ja oft auch die Ursache des Problems sehr vielfältig.
Danke. Das doofe ist ja, dass jeder einen andere Bezeichnung für sein Problem schreibt.
Wie in dem Fall "Pfeile tauchen ab"
Wäre nie auf diese ausdrucksweise gekommen.
Habe mit "Rohschaft steckt immer zu tief" gesucht
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Wenn zwischen den beiden Nockpunktbegrenzern noch etwas Luft ist, dass die Nocke auch bestimmt nicht eingeklemmt wird, hast Du bis hierjin alles richtig gemacht.
Ich hkenne das Problem eigentlich eher von Bögen mit (zu) breitem Shelf, das scheidet bei Dir aber aus, weil Pfeilauflage.
Bei Deiner Messmethode würde ich den Nockpunkt mal auf ca 8-9 mm setzen und die Blankschafttests mit unterschiedlichen Standhöhen machen.
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Wenn zwischen den beiden Nockpunktbegrenzern noch etwas Luft ist, dass die Nocke auch bestimmt nicht eingeklemmt wird, hast Du bis hierjin alles richtig gemacht.
Ich hkenne das Problem eigentlich eher von Bögen mit (zu) breitem Shelf, das scheidet bei Dir aber aus, weil Pfeilauflage.
Bei Deiner Messmethode würde ich den Nockpunkt mal auf ca 8-9 mm setzen und die Blankschafttests mit unterschiedlichen Standhöhen machen.
In der Tat ist es so, dass bei 8mm Nockpunktüberhöhung die Befiederten wirklich sauber fliegen, aber die Rohschäften eben extrem abtauchen und immer i unteren drittel der Scheibe steckten.
Setze ich den Nockpunkt nur auf 1mm dann stecken die Rohschäfte einen Stückchen höher.
Das verwirrt mich.
Die Nocke hat ca.1.5mm Spiel zwischen den Nockpunkten
Bin fast der Meinung dass ich das eventuell nur noch über den Tiller lösen könnte. Der liegt jetzt bei Null.
Überlegung wäre diesen ca. 3mm in den negativen Bereich zu setzen.🤷
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Manche hier wissen es schon, ich halte nichts von Tiller-Voodoo. Mit dem Tiller stellt man die Lastverteilung der Sehne in den Zugfingern oder den Druckpunkt im Bogengriff ein, sofern es hier Probleme gibt.
Es gibt durchaus Setups, bei denen ein sehr niedriger Nockpunkt rauskommt, das kenn ich aber eigentlich nur von Bögen mit Zniper-Pfeilauflage.
Evtl. ist die Superrest bei Dir nachgiebig genug, um einen ähnlichen Effekt hervorzurufen.
Aber: mach mal Tests mit unterschiedlichen Standhöhen, geh dabei ruhig mal ins Extreme! Meiner Erfahrung nach funktionieren Uukhas mit einer eher niedrigeren Standhöhe gut.
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Manche hier wissen es schon, ich halte nichts von Tiller-Voodoo. Mit dem Tiller stellt man die Lastverteilung der Sehne in den Zugfingern oder den Druckpunkt im Bogengriff ein, sofern es hier Probleme gibt.
Es gibt durchaus Setups, bei denen ein sehr niedriger Nockpunkt rauskommt, das kenn ich aber eigentlich nur von Bögen mit Zniper-Pfeilauflage.
Evtl. ist die Superrest bei Dir nachgiebig genug, um einen ähnlichen Effekt hervorzurufen.
Aber: mach mal Tests mit unterschiedlichen Standhöhen, geh dabei ruhig mal ins Extreme! Meiner Erfahrung nach funktionieren Uukhas mit einer eher niedrigeren Standhöhe gut.
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Meine Standhöhe auf dem Spiderbow Hawk MT liegt bei 7 Zoll, davor hatte ich 8 Zoll, allerdings auf einem ander Holzmittelteil. Auf dem Hawk hat sich die 8 Zoll Standhöhe als schrecklich erwiesen. Daher bin ich auch 7 Zoll runter.
Auf 6,5 Zoll ist dann schon heavy, aber Versuch wert,
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O. K.
7" (17,8 cm) ist schon 1 cm unter der minimalen Uukha-Empfehlung (18,8-20.8 cm).
Dann würde ich eigentlich nur noch mit der Standhöhe rauf gehen.
Kannst Du mal ein Bild von der Pfeilauflage mit eingelegtem Pfeil posten? Ich hab da so einen Verdacht…
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O. K.
7" (17,8 cm) ist schon 1 cm unter der minimalen Uukha-Empfehlung (18,8-20.8 cm).
Dann würde ich eigentlich nur noch mit der Standhöhe rauf gehen.
Kannst Du mal ein Bild von der Pfeilauflage mit eingelegtem Pfeil posten? Ich hab da so einen Verdacht…
Uukha empfiehlt für die Wurfarme bei 62Zoll Bogenlänge 198mm +/-1cm Standhöhe. In meinen Fall habe ich 62Zoll. MT ist 19Zoll und Wurfarme Medium.
Ich bin da noch in der Toleranz.
Das Design des Spiderbow Hawk Mittelteils ist aber auch schon etwas ausgefallener, siehe bei Spiderbow.
Es ist ein eher sehr gerades Mittelteil, wiegt mit 19Zoll 1080gramm.
Korrektur: Standhöhe bei mir akutell 7.5"☝️☝️☝️
Habe mal einen Papiertest durchgeführt, mit mehreren Passen und bei 0 mm NP angefangen.
Gelandet bin ich jetzt bei 4mm Nockpunktüberhöhung!!!
Hier ist das Rissbild perfekt und schön rund.
Gehe ich dann Probehalber auf 6 oder 7 oder gar 12mm hoch zeigt es absolut deutlich senkrechte Risse und die Federn zeichnen sich im Rissbild oben ab.
Habe die Ränder der Federn mit Lippenstift behandelt, somit sieht man wunderbar den Einschlag.
Die Ergebnisse mit Papiertest
(http://1723991175911.jpg)
(http://1723991175915.jpg)
(http://1723991175932.jpg)
Bild 1: Mit höherem Nockpunkt
Bild 2 und 3: Nockpunkt mit 4mm Überhöhung
Sehr komisch alles
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O. K.
7" (17,8 cm) ist schon 1 cm unter der minimalen Uukha-Empfehlung (18,8-20.8 cm).
Dann würde ich eigentlich nur noch mit der Standhöhe rauf gehen.
Kannst Du mal ein Bild von der Pfeilauflage mit eingelegtem Pfeil posten? Ich hab da so einen Verdacht…
(http://IMG_20240818_161845.jpg)
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Gelandet bin ich jetzt bei 4mm Nockpunktüberhöhung!!!
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Nach normaler Messweise (unterkante oberer Nockpunktbegrenzer) entspricht das ungefähr 9-10 mm. Das ist im normalen Bereich.
Mein Verdacht hat sich übrigens nicht bestätigt, aber danke für das Foto.
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Entfernungen waren von 10-30m.
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und das erst ab einer Entfernung von 15m aufwärts.
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Wie sieht es denn bei Entfernungen unter 10 m (z. B. 5 m) aus?
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Gelandet bin ich jetzt bei 4mm Nockpunktüberhöhung!!!
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Nach normaler Messweise (unterkante oberer Nockpunktbegrenzer) entspricht das ungefähr 9-10 mm. Das ist im normalen Bereich.
Mein Verdacht hat sich übrigens nicht bestätigt, aber danke für das Foto.
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Entfernungen waren von 10-30m.
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und das erst ab einer Entfernung von 15m aufwärts.
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Wie sieht es denn bei Entfernungen unter 10 m (z. B. 5 m) aus?
Den Test hab ich im Keller gemacht, 1x auf 2m und 1x auf 3m, 5 -10 m noch nicht getestet, müsste es im Garten versuchen, da ich im Keller mehr umräumen müsste um auf die Enfernungen zu kommen. Regnet derzeit wie bekloppt. Aber die Empfehlungen von Vorderegger und vielen anderen sind sind beim Papiertest max. 2-3m
Dein Verdacht wäre gewesen was, dass die Pfeilauflage zu weit vorne ist und nicht über dem Pivot Point?
Gemessen habe ich immer bis zum untersten Nockpunktbegrenzer, also
Unterkante Nocke
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Mein Vorschlag mit 5 m bezog sich auf den Blankschafttest, nicht auf den Papiertest.
Bei höherem FOC wedeln oder reiten auch die unbefiederten Pfeile schon auf Blankschafttest-typischen Distanzen. Das heißt, dass ein auf 20 cm zu tief steckender Blankschaft auf 5 m zu hoch stecken kann. Der zu tiefe Blankschaft auf 20 m wird dann falsch als zu hoher Nockpunkt gedeutet.
2-3 m gehen übrigens auch. Auf solch kurzen Distanzen ist jedoch weniger die Trefferlage, sondern vielmehr die Steckrichtung ausschlaggebend. Nocke nach unten → Nockpunkt zu tief und umgekehrt. Aber das hast Du ja quasi schon mit dem Papiertest erledigt.
Bei meinen 600er VAPs wird das Lesen des Blankschafttests ab 100er Spitzen mit zunehmender Entfernung „schwierig“ (bei 30 m hat der der Blankschaft schon 1× umgekehrt) mit 120er Spitzen völlig nichtssagend.
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Gemessen habe ich immer bis zum untersten Nockpunktbegrenzer, also
Unterkante Nocke
Das ist gut, dass Du das erwähnst. Denn im Normalfall wird, wie bereits erwähnt, die Position der Unterkante oberer Nockpunktbegrenzer angegeben. Um Deinen Nockpunkt mit den Angaben Anderer zu vergleichen, musst Du also noch die Lücke zwischen Deinen beiden Nockpunktbegrenzern addieren.
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Dein Verdacht wäre gewesen was, dass die Pfeilauflage zu weit vorne ist und nicht über dem Pivot Point?
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Nein, sondern eher dass die Pfeilauflage nicht waagerecht aufgeklebt wurde, sondern mit etwas Neigung nach vorne. Das würde ein Abgleiten des Pfeils begünstigen und so evtl. einen niedrigeren Nockpunkt erfordern.
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der Papiertest ist bei 3m weit genug/ideal, danach stabilisiert sich der Pfeil eh in der Höhe
NP gemessen immer bis Unterkante oberer NP-Begrenzer, der Rest verwirrt nur
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Mein Vorschlag mit 5 m bezog sich auf den Blankschafttest, nicht auf den Papiertest.
Bei höherem FOC wedeln oder reiten auch die unbefiederten Pfeile schon auf Blankschafttest-typischen Distanzen. Das heißt, dass ein auf 20 cm zu tief steckender Blankschaft auf 5 m zu hoch stecken kann. Der zu tiefe Blankschaft auf 20 m wird dann falsch als zu hoher Nockpunkt gedeutet.
2-3 m gehen übrigens auch. Auf solch kurzen Distanzen ist jedoch weniger die Trefferlage, sondern vielmehr die Steckrichtung ausschlaggebend. Nocke nach unten → Nockpunkt zu tief und umgekehrt. Aber das hast Du ja quasi schon mit dem Papiertest erledigt.
Bei meinen 600er VAPs wird das Lesen des Blankschafttests ab 100er Spitzen mit zunehmender Entfernung „schwierig“ (bei 30 m hat der der Blankschaft schon 1× umgekehrt) mit 120er Spitzen völlig nichtssagend.
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Gemessen habe ich immer bis zum untersten Nockpunktbegrenzer, also
Unterkante Nocke
Das ist gut, dass Du das erwähnst. Denn im Normalfall wird, wie bereits erwähnt, die Position der Unterkante oberer Nockpunktbegrenzer angegeben. Um Deinen Nockpunkt mit den Angaben Anderer zu vergleichen, musst Du also noch die Lücke zwischen Deinen beiden Nockpunktbegrenzern addieren.
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Dein Verdacht wäre gewesen was, dass die Pfeilauflage zu weit vorne ist und nicht über dem Pivot Point?
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Nein, sondern eher dass die Pfeilauflage nicht waagerecht aufgeklebt wurde, sondern mit etwas Neigung nach vorne. Das würde ein Abgleiten des Pfeils begünstigen und so evtl. einen niedrigeren Nockpunkt erfordern.
Bei 5 bis 10m steckten die Rohschäfte absolut waagerecht in der Scheibe, nur ab ca. 15m schlugen alle unten in der Scheibe ein, aber dennoch waagerecht ::)
Die Pfeilauflage habe ich mit einer Wasserwaage aufgeklebt ;D Da bin ich Penibel!
Problem ist halt einfach auch, dass es sehr unterschiedliche Angaben zum Rohschafttest, bzw. dessen Auswertung gibt. Die einen schreiben wenn Pfeile oberhalb der befiederten Gruppe stecken dann NP zu niedrig, wenn RS unterhalb der Befiederten steckt dann ist NP zu hoch. Wiederum beschreiben andere wie der Schaft steckt bzw. wohin die Nocke zeigt, nach oben oder nach unten - kann schon verwirrend sein.
Wie ich es damals gelernt habe hieß es die Position der Nocke zeigt nen zu hohen oder zu niedrigen NP an.
Werde mich das nächste mal nach den altbewerten richten. ;D
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der Papiertest ist bei 3m weit genug/ideal, danach stabilisiert sich der Pfeil eh in der Höhe
NP gemessen immer bis Unterkante oberer NP-Begrenzer, der Rest verwirrt nur
Papiertest war mir klar. Scheinbar hab ich mit dem NP messen was durcheinander gebracht :bang:
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Problem ist halt einfach auch, dass es sehr unterschiedliche Angaben zum Rohschafttest, bzw. dessen Auswertung gibt. Die einen schreiben wenn Pfeile oberhalb der befiederten Gruppe stecken dann NP zu niedrig, wenn RS unterhalb der Befiederten steckt dann ist NP zu hoch. Wiederum beschreiben andere wie der Schaft steckt bzw. wohin die Nocke zeigt, nach oben oder nach unten - kann schon verwirrend sein.
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Das Eine schließt das Andere nicht aus, beide Formulierungen sind richtig.
Auf kurze Entfernungen ist die Steckrichtung des Pfeils aussagekräftiger, da er noch nicht richtig „abbiegen“ konnte. Auf mittleren bis höheren Entfernungen ist die Trefferlage aussagekräftig, solange der Blankschaft noch nicht gewendet hat.
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Gib mal dem unteren WA etwas mehr Druck. Also den Tiller erhöhen.
Wenn der oberen WA stärker bzw. schneller ist, zieht es die Nocke beim beschleunigen nach oben.
Damit hättest Du kaum eine Chance, den Schaft vertikal pendelfrfei aus dem Bogen zu bekommen.
Das der RST waagerecht in der Scheibe steckt ist Zufall und abhängig von der Entfernung.
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Gib mal dem unteren WA etwas mehr Druck. Also den Tiller erhöhen.
Wenn der oberen WA stärker bzw. schneller ist, zieht es die Nocke beim beschleunigen nach oben.
Damit hättest Du kaum eine Chance, den Schaft vertikal pendelfrfei aus dem Bogen zu bekommen.
Das der RST waagerecht in der Scheibe steckt ist Zufall und abhängig von der Entfernung.
Dann müsste ich in den negativen Tiller.
Derzeit habe ich Null.
Tatsächlich habe ich schon einen Positiven Tiller versucht, +5mm
Vibriert wie ne Sau auf Ecstasy - Griff ist 3Unter
Rohschäfte alle Kerzengerade, mit zig Passen und an verschiedenen Tagen getestet. Bei 5-10m stecken sie alle in der Gruppe der Befiederten, sogar Nocken hab ich mir zerschossen mit den Rohschäften, so dicht bekomm ich sie auf die Distanz gebündelt hin.
Geht es auf eine Distanz ab 15m steckten sie alle in der Scheibe unten, egal was man macht. Sind aber nach wie vor gerade drin und sind gebündelt
Spiele mich damit bereits seit 5 Tagen!
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Dann müsste ich in den negativen Tiller.
Derzeit habe ich Null.
Tatsächlich habe ich schon einen Positiven Tiller versucht, +5mm
Vibriert wie ne Sau auf Ecstasy - Griff ist 3Unter
Unten mehr Druck heißt, dass der Abstand zur Sehne unten geringer ist/wird, als oben.
Das ist ein "positiver Tiller" und für die meisten der Normalzustand. ;)
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Uukha empfiehlt einen Tiller von 0-6mm für Ihre Wurfarme, also eventuell damit etwas spielen.
Traue mich fast nicht zu fragen:
Die Wurfarme sind aber richtig montiert, also oben und unten nicht verwechselt ? Nicht böse gemeint aber passiert manchmal schnell wenn man nicht aufpasst.
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Uukha empfiehlt einen Tiller von 0-6mm für Ihre Wurfarme, also eventuell damit etwas spielen.
Traue mich fast nicht zu fragen:
Die Wurfarme sind aber richtig montiert, also oben und unten nicht verwechselt ? Nicht böse gemeint aber passiert manchmal schnell wenn man nicht aufpasst.
Ich denke dass bei meinem 3Unter Griff der 0 Tiller die bessere Wahl ist, denn da schiesst er sich vibrationsärmer und leiser, quasi die gesamte Haptik ist besser als mit einem positiven Tiller. Ansonsten müsste man tatsächlich Highspeedaufnahmen der Wurfarme machen um zu sehen ob sie synchron vorne ankommen.
;D Ja, die sind richtig montiert. Ist mir aber schon echt mal passiert, dass ich die Wurfarme vertauscht habe, sogar mit einem Wurfarm aus nem anderen Paar, habe da 3 Paar. Funktionierte trotzdem, hat sich nur seltsam geschossen der Bogen.
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such mal hier im Forum nach "Draht-methode" oder "drahtmethode" oder so.
(Müsste ein Baubericht von mir aus 2021 ode 2022 sein)
Ich hatte das für den Tiller an meinen Selbstbau verwendet und es hat recht gut funktioniert.
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Zur Drahtmethode:
https://www.archers-campfire.rocks/index.php?topic=9910.0
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Uukha empfiehlt einen Tiller von 0-6mm für Ihre Wurfarme, also eventuell damit etwas spielen.
Das ist von Uukha genauso hilfreich wie die FOC Empfehlungen von Easton... man schreibt halt was, weil die Kunden danach fragen.
Ich würde über den Tiller auch nicht den Rohschaft tunen, sondern den Tiller so einstellen, dass der Bogen beim Ausziehen sauber ins Ziel wandert, ohne hier viel rauf- oder runterdrücken zu müssen. Wenn sich dabei ein negativer Tiller ergibt, dann ist das halt so. Ein Tiller von -4 ist grad bei 3under genauso normal wie 0 oder +4
Auch würde ich mir über "Rohschaft oben oder unten" wenig Gedanken machen, solange die befiederten Pfeile sauber gruppieren.
t.
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Drahtmethode. Kannte ich noch nicht. Bringt aber allenfalls was für mediterrane Fingerplatzierung.
Bei 3unter ändern sich beim Ablass schlagartig die Verhältnisse, so dass sämtliche „Hilfsmittel” beim Auszug hinfällig werden. Aber für den Glauben, etwas richtig gemacht zu haben sicherlich hilfreich.
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Hier sieht man schön, dass es auf den Griff nicht wirklich ankommt:
https://www.youtube.com/watch?v=-2QPmVXKx-A
Eher auf den Druckpunkt der Bogenhand.
Es geht ja bei der Drahtmethode auch nur um die statischen Kräfteverhältnisse von "oben" und "unten".
Das Prinzip stammt aus dem WA-Tuning. Da kommt man mit "Glauben" nicht sehr weit. ;)
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Hier sieht man schön, dass es auf den Griff nicht wirklich ankommt:
https://www.youtube.com/watch?v=-2QPmVXKx-A
Eher auf den Druckpunkt der Bogenhand.
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Was genau meinst Du? Ich steh gerade auf der Leitung… :help:
…
Es geht ja bei der Drahtmethode auch nur um die statischen Kräfteverhältnisse von "oben" und "unten".
…
Also im Prinzip das, was man in einem Tillerstock auch sehen würde, oder?
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Weißt du was?
wenn deine 3 Rohschäfte zusammen sitzen und die befiederten höher, dann kannst doch zufrieden sein.
Hauptsache sie stecken nicht schräg, was zu weich, oder zu hart bedeuten würde.
Daß Rohschaft mit befiederten immer zusammen scheißen müssen, wird meiner Meinung nach total überbewertet.
Denn da spielen viel zu viele andere Faktoren mit rein, die auch teils hier genannt wurden.
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Weißt du was?
wenn deine 3 Rohschäfte zusammen sitzen und die befiederten höher, dann kannst doch zufrieden sein.
Hauptsache sie stecken nicht schräg, was zu weich, oder zu hart bedeuten würde.
Daß Rohschaft mit befiederten immer zusammen scheißen müssen, wird meiner Meinung nach total überbewertet.
Denn da spielen viel zu viele andere Faktoren mit rein, die auch teils hier genannt wurden.
Like!
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Hier sieht man schön, dass es auf den Griff nicht wirklich ankommt:
https://www.youtube.com/watch?v=-2QPmVXKx-A
Eher auf den Druckpunkt der Bogenhand.
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Was genau meinst Du? Ich steh gerade auf der Leitung… :help:
…
Es geht ja bei der Drahtmethode auch nur um die statischen Kräfteverhältnisse von "oben" und "unten".
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Also im Prinzip das, was man in einem Tillerstock auch sehen würde, oder?
Ich meinte damit nur, dass bei der Drahtmethode auch andere Griffe einen Sinn ergeben.
Dynamische Arbeitsweisen von Bogen können ja leider nur praktisch veranschaulicht werden.
Hier über die Feinheiten zu diskutieren, halte ich aber auch für wenig sinnvoll.
Ich wollte dem TargetTracker ja ursprünglich nur eine Option geben, seinem Problem weiter auf den Grund gehen zu können.
Wenn er nicht vorhat, an seinen Wurfarmen herumzuschleifen, wird er sich eher keinen Tillerstock bauen oder kaufen wollen.
Ein bisschen Draht zeigt die statischen Kräfteverteilung auch und wenn er im Auszug den Druckunkt ändert, ergeben sich sehr anschauliche Effekte.
Mit einem Visier und einem Laser geht das natürlich besser.
Die Möglichkeiten steigen hier proportional mit Anzahl der Gewinde im Mittelteil.