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Do it yourself => Pfeilbau => Thema gestartet von: Ovophis am September 16, 2024, 01:20:50 Nachmittag

Titel: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Ovophis am September 16, 2024, 01:20:50 Nachmittag
Grüß Euch.

Hatte mich ja vor ner Weile mal vorgestellt und wollt heuer mal was schreiben.

Ich habe mir vor einer Weile einen neuen(gebrauchten) Bogen zusammengekauft, na klar über die bekannten Kleinanzeigen.

Mein setup zum Barebow schießen besteht nun aus einem 25" Riser von W&W mit 36# Medium F.C. WA von W&W. Mit Zniper Rest.
Habe jetzt 37# auf den Fingern.


Hat jetzt ne Weile gedauert mir passende Schäfte zu bestellen, die erstmal als Übungsmunition herhalten sollen, zum ausschießen und einstellen.
Skylon Edge 6.2 in 600er Spine ungekürzt 33". Mit 85, 105 und 125gr Schraubspitzen mit beiliegenden Inserts und Nocken.

Das die Schäfte gekürzt werden müssen, war mir klar... Nur wie bekommt man es Sauber und grade hin, ohne einen speziellen Pfeilcutter für 130€+?!   :wtf:
Also bissl getüftelt, meinen Proxxon ausgebuddelt und paar Fotos gemacht.
Klappt mega sauber. :yes:

Vllt hilft es dem einen oder anderen ja.

P.S: Ein Foto folgt noch ( Limit)

Grüße
Michele








Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Ovophis am September 16, 2024, 01:23:17 Nachmittag
Das fehlende Foto mit der Schaftaufnahme
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Speedi am September 16, 2024, 01:36:28 Nachmittag
Also ich nehme zum kürzen immer einen kleinen Rohrschneider den ich mal für 5€ gekauft hab. Macht keinen Dreck (Carbonstaub ist nicht das gesündeste ) und ist auch immer schön winklig
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: lakeshooter am September 16, 2024, 02:05:29 Nachmittag
Mache ich wie speedi.
Gibt es z. B. Bei Nijora.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Ghost am September 16, 2024, 02:24:09 Nachmittag
Einfacher 3D Druck und ne Holzplatte...vorausgesetzt man hat nen Dremel...
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Ovophis am September 16, 2024, 02:30:20 Nachmittag
Rohrschneider hab ich auch schon mehrfach gelesen, den aber auf nen Sonntag zu bekommen.. Nunjaa.. wie kommt man unentdeckt aus dem Baumarkt wieder hinaus?? :schuldig:

3D Drucker fällt auch flach bei manchen, aber wohl dem der einen besitzt und auch zu bedienen weiß.😉
Dafür reichen meine PC Kenntnisse bei weitem leider nicht aus.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Ovophis am September 16, 2024, 02:41:04 Nachmittag
Einfacher 3D Druck und ne Holzplatte...vorausgesetzt man hat nen Dremel...

Das Konstruckt an sich find ich sehr nice! :youRock:
Das einzige was mir zu bedenken gibt, ist die Kappsägenmechanik des downcuttings, denn dann wird der Schaft durch die Dreh und Zugkräfte beim Durchschneiden bestimmt nicht 100%ig grade..?!
Oder rollst du den Schaft und schneidest nur Punktuell in den Schaft?
Das war mir wichtig, damit der Schaft auch wirklich im Winkel geschnitten wird. Deshalb auch am Ende die Schraubspitze als Aufnahme. So ist immer eine saubere Rotation des Schafts gewährleistet.

Und hey, es ging mir ja nur um die schnelle Sonntagskonstruktion. 😉

Btw wegen dem Staub fand das ganze draußen unter Verwendung einer guten M3 Schutzmaske statt.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: dietmar_huber am September 16, 2024, 02:55:44 Nachmittag
Also ich nehme zum kürzen immer einen kleinen Rohrschneider den ich mal für 5€ gekauft hab. Macht keinen Dreck (Carbonstaub ist nicht das gesündeste ) und ist auch immer schön winklig

Ich nehme auch einen Rohrschneider - aber bitte immer mit einem innenliegenden Metallstab schneiden/"kontern" zb 6mm oder 4mm, damit der Schaft nicht kaputt geht. Und langsam schneiden! Wenn man v.a. bei dicken Schäften den Rohrschneider zu schnell zudreht, dann entsteht ein Wulst auf dem Schaft, den man dann wieder abschleifen muss!
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Stringwistler am September 16, 2024, 04:20:58 Nachmittag
Also ich nehme zum kürzen immer einen kleinen Rohrschneider den ich mal für 5€ gekauft hab. Macht keinen Dreck (Carbonstaub ist nicht das gesündeste ) und ist auch immer schön winklig

Ich nehme auch einen Rohrschneider - aber bitte immer mit einem innenliegenden Metallstab schneiden/"kontern" zb 6mm oder 4mm, damit der Schaft nicht kaputt geht. Und langsam schneiden! Wenn man v.a. bei dicken Schäften den Rohrschneider zu schnell zudreht, dann entsteht ein Wulst auf dem Schaft, den man dann wieder abschleifen muss!

Stimmt Dietmar....
und innen hast auch manchmal eine Wulst und die Spitze Insert geht trotz passendem Stahlbolzen nicht mehr in den Schaft.
Also auch da mu0 man gelegentlich mit Schlüsselfeile innen nachschleifen.

Geschnitten mit Trennscheibe/ Schneidgerät ist einfach die beste Lösung und wenn man es im Freien macht hat man auch keine Probleme mit dem Carbonstaub. :GoodJob:
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: kungsörn am September 16, 2024, 06:03:20 Nachmittag
Echt jetzt? So einfach ist das?
Und ich kauf mir letztes Jahr extra noch eine Pfeilkürzmaschiene... :bang:
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Einsiedler am September 16, 2024, 07:27:47 Nachmittag
Rohrschneider funktioniert eigentlich überhaupt nicht.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Kluntjesixtyfour am September 16, 2024, 07:33:13 Nachmittag
nehme auch den Rohrschneider, Schaft gefüllt mit Stift und gaaaanz langsam behutsam drehen und zustellen.
Das klappt super,
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Ovophis am September 16, 2024, 09:24:21 Nachmittag
Echt jetzt? So einfach ist das?
Und ich kauf mir letztes Jahr extra noch eine Pfeilkürzmaschiene... :bang:

Made my day  :youRock: :thankyou:
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Stringwistler am September 16, 2024, 09:26:46 Nachmittag
Echt jetzt? So einfach ist das?
Und ich kauf mir letztes Jahr extra noch eine Pfeilkürzmaschiene... :bang:

Das ist ja nicht nur eine Pfeilschneidmaschine.
Damit kannst ja auch den Spine beeinflussen und weicher machen... 😂
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: kungsörn am September 17, 2024, 07:04:43 Vormittag
Echt jetzt? So einfach ist das?
Und ich kauf mir letztes Jahr extra noch eine Pfeilkürzmaschiene... :bang:

Das ist ja nicht nur eine Pfeilschneidmaschine.
Damit kannst ja auch den Spine beeinflussen und weicher machen... 😂
Und sogar steifer … also indirekt quasi … Spitze abdrehen. ::)
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: kungsörn am September 17, 2024, 07:12:32 Vormittag
Aber im ernst.
Auch ich habe mit Rohrschneidern keine guten Erfahrungen gemacht.
Die CFK Struktur leidet schon sehr unter dem vergleichsweise martialischen Vorgehen.
Verhältnismäßig spröde Materialien abscheren oder quetschen, ist nicht wirklich nach Lehrbuch.
Wer Protektorringe verwendet, wird’s aber kaum merken.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Ovophis am September 17, 2024, 10:36:12 Vormittag
Aber im ernst.
Auch ich habe mit Rohrschneidern keine guten Erfahrungen gemacht.
Die CFK Struktur leidet schon sehr unter dem vergleichsweise martialischen Vorgehen.
Verhältnismäßig spröde Materialien abscheren oder quetschen, ist nicht wirklich nach Lehrbuch.
Wer Protektorringe verwendet, wird’s aber kaum merken.

Ein Carbonschaft wird gefertigt, indem man ein Stück Carbonmatte um einen Stahlkern wickelt und dann unter Temperatur im Ofen backt.
Die Carbonmatten werden zuvor in der Herstellung unter hohen Druck gepresst. Z.b.40 Tonnen und mit Resinharz getränkt, der nach der Verarbeitung zum Schaft im Ofen aushärtet.

Wenn man diese Matten nun quetscht, wie es mit einem Rohrschneider geschieht, dann wird die harte Struktur des Schaftes in Faserrichtung des Carbonmaterials beschädigt.

Wenn jemand soviel Fingerspitzengefühl hat, das er es sich zutraut, dann mag dies ein annehmbarer Weg sein. Ich selber würde dann aber auch Protektorringe verwenden.

Ich baue meine Angelruten zum Spinnfischen selbst und dort würde sich diese Art des Schaftkürzens (Rohrschneider) beim 1. Auswurf direkt bemerkbar machen und mit einem Bruch des Rutenblanks quittiert werden!
Wobei die Aufladungskräfte und die Biegekurve in dem Fall um ein vielfaches höher wäre als bei unseren Pfeilschäften.
Allerdings ist die direkte Schockbelastung beim Bogenablass wiederum höher.
Deshalb käme ein Rohrschneider für mich Persönlich nicht in Frage. Auch nicht mit einer Unterfütterung der Schnittstelle.
Bin also mit deiner Aussage direkt bei dir!  :agree:
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Bambus am September 17, 2024, 02:51:02 Nachmittag
Wenn schon mal Carbonpfeile benötigt werden, dann werden die mit einer feinen Japansäge in einer V-förmigen Führung abgelängt. Klappt sehr gut (das V der Führung halt etwas größer machen) wenn man ohne viel Kraft sägt. Mehr als 2/10mm Abweichung habe ich nicht und die werden mit nem Schmirgelblock egalisiert.


PS. und wenn mal 1/10mm Abweichung übrig bleibt hat das auch noch nie etwas ausgemacht.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Pinball am September 17, 2024, 06:05:33 Nachmittag
Wenn schon mal Carbonpfeile benötigt werden, dann werden die mit einer feinen Japansäge in einer V-förmigen Führung abgelängt. Klappt sehr gut (das V der Führung halt etwas größer machen) wenn man ohne viel Kraft sägt. Mehr als 2/10mm Abweichung habe ich nicht und die werden mit nem Schmirgelblock egalisiert.


PS. und wenn mal 1/10mm Abweichung übrig bleibt hat das auch noch nie etwas ausgemacht.

Ich kann mir unter der V-förmigen Führung nichts vorstellen.
Kannst Du ein Foto dazu posten?

Danke.


Es gibt ja von Decut spezielle Carbonschaft-Schneidemaschinen. Die kosten recht viel.

Gibt es hier Erfahrungen mit dem Proxxon Kappgerät KG50?

Erfahrungen die gegen das Gerät sprechen? Oder evtl. nur positives zu Berichten?

Ich möchte den Thread nicht kapern, denke aber dass die Frage hier passt.

Danke Euch


Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: roscho am September 17, 2024, 06:30:19 Nachmittag
Ich gehöre ja auch zu der Rohrschneider-Fraktion (mit Protectorringen), vorher habe ich aber mit dem KG 50 gearbeitet.

Das hat  (mit Diamantscheibe) für mich einwandfrei funktioniert - Staub absaugen war immer das hinderliche wenn man nicht außen arbeiten konnte
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Ovophis am September 17, 2024, 07:18:40 Nachmittag
Wenn schon mal Carbonpfeile benötigt werden, dann werden die mit einer feinen Japansäge in einer V-förmigen Führung abgelängt. Klappt sehr gut (das V der Führung halt etwas größer machen) wenn man ohne viel Kraft sägt. Mehr als 2/10mm Abweichung habe ich nicht und die werden mit nem Schmirgelblock egalisiert.


PS. und wenn mal 1/10mm Abweichung übrig bleibt hat das auch noch nie etwas ausgemacht.

Ich kann mir unter der V-förmigen Führung nichts vorstellen.
Kannst Du ein Foto dazu posten?

Danke.


Es gibt ja von Decut spezielle Carbonschaft-Schneidemaschinen. Die kosten recht viel.

Gibt es hier Erfahrungen mit dem Proxxon Kappgerät KG50?

Erfahrungen die gegen das Gerät sprechen? Oder evtl. nur positives zu Berichten?

Ich möchte den Thread nicht kapern, denke aber dass die Frage hier passt.

Danke Euch

Kaper den Fred ruhig, das passt hier wirklich ganz gut.
Mein Gerät ist übrigens ein.:
Proxxon Micromot 40E+
Und die Minitrennscheiben mit Aufnahme kosten keine 5€ 10Stck
Du brauch für die Schäfte nur ein Hinteres und ein Seitliches Gegenlager, das du ihn gegen die Trennscheibe Rollen kannst. Schnitttiefe 2-3mm.

Grüße
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: helmut10 am September 17, 2024, 08:01:39 Nachmittag
Wenn schon mal Carbonpfeile benötigt werden, dann werden die mit einer feinen Japansäge in einer V-förmigen Führung abgelängt. Klappt sehr gut (das V der Führung halt etwas größer machen) wenn man ohne viel Kraft sägt. Mehr als 2/10mm Abweichung habe ich nicht und die werden mit nem Schmirgelblock egalisiert.


PS. und wenn mal 1/10mm Abweichung übrig bleibt hat das auch noch nie etwas ausgemacht.

Ich kann mir unter der V-förmigen Führung nichts vorstellen.
Kannst Du ein Foto dazu posten?

Danke.


Es gibt ja von Decut spezielle Carbonschaft-Schneidemaschinen. Die kosten recht viel.

Gibt es hier Erfahrungen mit dem Proxxon Kappgerät KG50?

Erfahrungen die gegen das Gerät sprechen? Oder evtl. nur positives zu Berichten?

Ich möchte den Thread nicht kapern, denke aber dass die Frage hier passt.

Danke Euch




Ich verwende die kleine Tischkreissäge Proxxon 27006  KS 230.

Dazu ein Diamanttrennblatt.

Und ein Anschlussstutzen für den Staubsauger ist auch vorhanden.

Für andere Bastelarbeiten ist das Werkzueg auch zu gebrauchen :yes: und man muss nicht ständig Pfeile bauen :upsidedown:
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Bambus am September 17, 2024, 09:10:53 Nachmittag
Wenn schon mal Carbonpfeile benötigt werden, dann werden die mit einer feinen Japansäge in einer V-förmigen Führung abgelängt. Klappt sehr gut (das V der Führung halt etwas größer machen) wenn man ohne viel Kraft sägt. Mehr als 2/10mm Abweichung habe ich nicht und die werden mit nem Schmirgelblock egalisiert.


PS. und wenn mal 1/10mm Abweichung übrig bleibt hat das auch noch nie etwas ausgemacht.

Ich kann mir unter der V-förmigen Führung nichts vorstellen.
Kannst Du ein Foto dazu posten?

Danke.
...
Photo währe zu viel der Ehre, es handelt sich in der primitivsten Form einfach um ein passendes Stück stabilen Rumfortholzes (liegt rum und kann fort  ;) ), in das eine tiefere, gerade V-förmige Nut eingesägt wurde (Kreissäge, Blatt auf 45° und 2x durchschieben) . Darin kann der Schaft fixiert und an der (möglichst rechtwinkligen) Kante sauber abgelängt werden.


Gibt es auch zu kaufen als Aufnahme um Löcher in Rohre bohren zu können etc.  .
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Nomade1975 am September 17, 2024, 10:09:53 Nachmittag
Rohrschneider, Japansäge usw. in allen Ehren.
Einmal in ein Pfeilschneidegerät von Decut, einen G5 arrow squarer und eine 3M Maske investiert und man hat was Gescheites unter 200€.
War neben der Bogenpresse mit Drawboard und einer Bow Vise eine der besten Investitionen in meiner Bogenwerkstatt.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: basti am September 18, 2024, 07:52:29 Vormittag
Nutze auch das Proxxon Kappgerät KG50 mit dem Diamantblatt seit Jahren und bin vollstens zufrieden.
Zum Absaugen hab ich mir einen PVC-Schlauch an eine Staubsaugerdüse gebastelt. Somit kann ich an der Schnittstelle absaugen.
Wenn man mit dem beiliegenden Anschlag arbeitet oder sich einen Anschlag am Tisch befestigt geht das Ablängen von mehreren Schäften zudem relativ schnell und einfach.

Von Rohrschneidern und Sägen habe ich immer bewusst Abstand gehalten, da dadurch immer die Struktur des Carbons an der Schnittkante unweigerlich beschädigt wird.
Klar, mit Protectorringen evtl. kein Problem, aber diese Bearbeitungsform wiederstrebte mir persönlich.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Capri am September 18, 2024, 09:24:40 Vormittag
Ich nutze auch seit 3 Jahren das Proxxon KG50 Gerät mit einem Industriesauger dran geht es sehr gut.
Man merkt wenn das Diamantblatt zu alt wird das es am Ende vom Schnitt etwas ruppig wird, dann kommt für 30 cent ein neues drauf und gut ist.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Pterodactylus am September 27, 2024, 08:58:33 Nachmittag
Ich schneide seit Jahren meine Pfeile auch mit Dremel und einem selbstgebauten Tool.

Der Dremel wird mit 2 Rohrschellen gehalten.
Der Schlitten läuft  an 2 alten Schäften und lässt sich verschieben um die Länge einzustellen.
Das Diamantblatt läuft in einem ehemaligen Regalträger.
Mehr brauchts nicht um die Pfeile perfekt zu kürzen.

Das ich das ganze nur draußen und mit FFP2 Maske verwende versteht sich von selbst
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Einsiedler am September 27, 2024, 10:02:13 Nachmittag
Draussen mit FFP2 Maske versteht sich für mich nicht von selbst. Aber jeder gerne wie er möchte.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Pterodactylus am September 27, 2024, 10:08:07 Nachmittag
Na wenn du beim Pfeilschneiden gerne Lungen gängigen Karbonstaub einatmest dann nur zu.
Wohl bekomms  :yes:
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Einsiedler am September 27, 2024, 10:13:37 Nachmittag
Die Menge macht das Gift, also bitte auf dem Teppich bleiben beim hobbymäßigen Ablängen der Schäfte. Lass nicht die Angst Dein Tun und Handeln beeinträchtigen, hatten wir in letzter Zeit wohl schon zu oft, lebe.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: BowLaw am September 27, 2024, 10:49:54 Nachmittag
Die Menge macht das Gift, also bitte auf dem Teppich bleiben beim hobbymäßigen Ablängen der Schäfte. Lass nicht die Angst Dein Tun und Handeln beeinträchtigen, hatten wir in letzter Zeit wohl schon zu oft, lebe.
Naja.
Ich lasse auch gerne die Kirche im Dorf.
Ich habe einen Pfeilschneider ala 70er Jahre Look aber auch mit der Diamantscheibe.
Für "schnell mal" funzt ein Rohrschneider bestens, wenn man den Pfeilschaft zärtlich behandelt  O:-).

Beim Proxxonnachbau oder - vorbau merke ich tatsächlich auch im Freien wenn der Staub eingeschnauft wird.
Ist aber egal, FFP2 Masken dürften in jedem Haushalt mittlerweile herumliegen.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Dr.Grognak am September 28, 2024, 12:08:16 Vormittag
Einfach mit dem billigen 5€ „Drücker“ von Nijora..

Hab damit bisher so vorsichtig wie möglich ziemlich genau 61 Schäfte „geschnitten“, bisher ist noch keiner so zu Bruch gegangen, dass man es auf diese Art der Kürzung rückführen könnte.

—> falls man tatsächlich einen so hohen Verschleiß an Pfeilen feststellt vermute ich ganz dreist einfach mal: zu viele fehlschüsse aufgrund schlechter Technik! Lieber daran arbeiten als den Verlust auf den Schaftcutter zu schieben ;) haha

Ich halte es daher für „fehlinvestiert“ wenn man hohe Geldsummen ein Schneidegerät ausgibt.

Zumal z.B. bei Arrowforge das kürzen der Schäfte starke 15 Cent kostet.. (lohnt sich da wirklich eine Maschine für den heimgebrauch???)

:)

Ich verstehe natürlich Spielereien und das Bauen von Pfeilen als schon fast vollwertiges Hobby neben dem verschießen der selben.

Aber: preis-Leistung sollte schon bedacht werden ;)

(Protectorringe vorne sind eh Standard!)
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Landbub am September 28, 2024, 05:07:18 Nachmittag

—> falls man tatsächlich einen so hohen Verschleiß an Pfeilen feststellt vermute ich ganz dreist einfach mal: zu viele fehlschüsse aufgrund schlechter Technik! Lieber daran arbeiten als den Verlust auf den Schaftcutter zu schieben ;) haha

Verschleiß durch Stramit und kaputt durch Robins. Nach eine Saison sind die Pfeile reif zum Tausch gegen neue. Die alten bekommt der Verein. Und grad bei 3D schieße ich mir schon so einige über die Saison kaputt. Bei Feld weniger, da sind ja die kurzen Distanzen dann auf 3er Spots.


Zumal z.B. bei Arrowforge das kürzen der Schäfte starke 15 Cent kostet.. (lohnt sich da wirklich eine Maschine für den heimgebrauch???)

Ich verstehe natürlich Spielereien und das Bauen von Pfeilen als schon fast vollwertiges Hobby neben dem verschießen der selben.


Woher weisst du, wie lange die Pfeile sein müssen, ohne die erst mal probiert zu haben? Oder tunest du rein über das Spittzengewicht?
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Dr.Grognak am September 28, 2024, 07:46:51 Nachmittag
Ich hab bisher rein über das Gewicht von Insert/Spitze getuned, jap. die Länge orientiere ich an meinem Auszug, um da etwas Gewicht einzusparen, und zudem auch immer die selbe Pfeillänge zu haben. Das erleichtert mir etwas, meine Auszugsweite zu kontrollieren.

Verstehe ich natürlich, wenn Stramit beschossen wird, siehts bestimmt anders aus.. aber sowas mache ich nicht. Wüsste garnicht, wo ich da in die Situation käme. Die Parcours in meiner Nähe haben kein Stramit auf den Einschießplätzen.
Titel: Re: Pfeilbau und Schäfte schneiden.
Beitrag von: Bambus am September 29, 2024, 05:46:36 Nachmittag
So lange ich nicht weiß, wo das "Zuviel" liegt verwende ich die Schutzmaßnahmen, die ich als angemessen betrachte. Ob es beim Carbonschneiden mit der Schleifscheibe ist oder beim Flintknapping (Silikosegefahr) ist, allgemeingültig daherkommende Ratschläge in beiden Richtungen (verbunden mit ominösen "Verweisen" auf die letzte Zeit) sind für mich da einfach nur übergriffig.