Archers Campfire
Bogenschießen => Tipps für Neueinsteiger => Thema gestartet von: danieru am Oktober 04, 2024, 02:10:45 Nachmittag
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Hallo zusammen
Ich bin neu hier (https://www.archers-campfire.rocks/index.php?topic=12551.0) und hatte - abgesehen von Spielereien als Kind - erst kürzlich Erstkontakt mit dem Bogensport auf einem 3D-Parcour. Da ich das in Zukunft wiederholen möchte, habe ich mich etwas ins Thema eingelesen, hier und im Internet allgemein, und glaube zumindest erstmal einen (ganz) groben Überblick darüber zu haben, was es alles zum Thema gibt.
Ok, das meiste ist für mich als Einsteiger noch lange nicht relevant, das kenne ich auch von meinem Haupthobby (Schlagzeug), aber einiges grundsätzliches gibt es dennoch zu beachten. Gerade auch bei geeignetem Gerät. Nichts trübt Freude und bremst Fortschritt mehr als untaugliches Material. Was aber auch nicht heisst, dass man Unsummen ausgeben muss um loslegen zu können.
Ich möchte einen Bogen für mich kaufen anstatt, entgegen allen gelesenen Ratschlägen, erstmal einen zu mieten. Es soll ein Recurvebogen werden, traditionell geschossen, also ohne Visier und so Sachen. Hübscher finde ich einen einteiligen, ein Take-Down scheint mir jedoch die sinnvollere Wahl, vor allem aus Transportgründen. Ich bin viel mit dem ÖV oder Fahrrad unterwegs und würde so sicher auch mal den einen oder anderen Parcour erreichen wollen. Kompaktes Packmass ist dann Trumpf. 😊
Das einmal zu den Rahmenbedingungen.
Zum Thema passende Bogengrösse habe ich eine ganze Menge gelesen, und doch bleiben Fragen offen. Ich bin 1.78 gross und gemäss der Formel Armspannweite/2.5 habe ich eine Auszugslänge von 28.3 Zoll. Mir ist klar, dass das nur ein ungefährer Richtwert ist, je nach Ankerpunkt variiert das durchaus etwas.
Von dieser Auszugslänge ausgehend, liegen die Empfehlungen bei der Bogengrösse bei 68-70 Zoll für olympisch (längere Distanz) geschossene Bögen. Auf 3D Parcours (idR kürzere Distanz) werden eher kürzere Bögen verwendet, ich fand eine Angabe von etwa 6 Zoll weniger.
Soweit ich das gelesene verstanden habe sind längere Bögen für Anfänger grundsätzlich von Vorteil, weil fehlerverzeihender, ruhiger und präziser im Schuss, kürzere im Wald besser zu handhaben, aber tendenziell schwerer zu schiessen (unabhängig von Zuggewicht).
Ist das soweit stimmig?
Ich habe daraufhin mal geschaut, was so alles verkauft wird und fand bei Bögen in 62/64 Zoll mehrmals die Angabe Kinder-/Jugendbogen, in anderen Shops wurden nur Bögen dieser Länge oder kürzer angeboten, was mich wieder etwas verunsicherte. Liegt was vielleicht nur an der unterschiedlichen Betrachtungsweise der Verkaufenden, mal eher olympisch, mal eher traditionell, und die unterschiedlichen Längen sind alle auch für ausgewachsene Anfänger geeignet. Mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen? Gilt das dann für jedes Modell bei Recurvebögen?
Da ich mich im Moment ja vor allem beim 3D sehe, scheint ein eher kürzerer Bogen die bessere Wahl. Andererseits bin ich Anfänger und möchte es mir nicht unnötig schwer machen. Also ein längerer kürzerer Bogen? 😊
Als Zuggewicht würde ich mal 24/25 lbs. anpeilen.
Die zahlreichen Ratschläge in einen Verein zu gehen und verschiedene Bögen zu testen habe ich natürlich auch gelesen. Es gibt tatsächlich auch einen Verein in der Nähe, doch ich kann mir das nicht wirklich vorstellen. Feste Zeiten und Verbindlichkeiten eines Vereins sind nicht wirklich meins, auch schon wegen flexibler Arbeitszeit ist das nicht so einfach. Trotz aller Vorteile bezüglich des begleiteten Lernens.
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Aus meiner Erfahrung mit Neulingen, die "traditionelle" Bögen schießen und in den letzten 12 Monaten bei uns im Verein begonnen haben, würde ich Dir zum Penthalon (Bearpaw) Hero raten.
Ist geeignet für " moderne" Sehnen aus Hochleistungsgarn, recht erschwinglich und wenn man die Zugstärke irgendwann mal erhöhen möchte, kostet ein Paar neue Wurfarme " nicht die Welt".
Gebrauchte Wurfarme für den Hero sind meiner Erfahrung nach auch gut zu verkaufen.
Bei der Zugstärke würde ich Dir für den Anfang maximal 24 lbs empfehlen.
Mit einer Bogenlänge von 62 Zoll kommst Du auch auf dem Parcours gut zurecht.
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Moin danieru, für die von Dir vorgelegten Fragen habe ich großes Verständnis. Dennoch komme ich mal - ganz unhöflich - nicht mit Antworten, sondern mit neuen Fragen und Anregungen `rüber. Hast Du schon was vom Bogenvirus gelesen oder gehört? Ist hoch ansteckend und leider auch unheilbar. Der Ursprung dessen ist die Suche "nach dem einen und/oder dem richtigen Bogen".
Es gibt aber eine Option, wie Mann mit dem Virus umgehen kann: Ganz ruhig an die Sache heran gehen und ganz viel ausprobieren.
Aussagen wie "Kinder- und Jugendbogen" sind wie Du schon bemerkt hast wenig hilfreich. Deine Körpermaße sind nämlich nur beim ersten Sehen hilfreich. Allein die Zahl der Bogenhersteller, der Bogenarten und Ausführungen sind doch derart viefältig und unterschiedlich, dass die Suche nach dem optimalen, dem einzig richtigen, dem passenden Bogen ein nie enden wollender Prozess sein kann. Wozu ich unbedingt rate ist, bei der Suche und Auswahl die Hände einzubeziehen. Der schönste (???) Bogen ist untauglich, wenn er nicht wirklich gut in der Hand liegt. Die Größe und die Form des Griffstücks solltest Du austesten.
Dabei kann der Einstieg mit einem Leihbogen schon mal helfen bevor es zu einem Fehlkauf kommt. Die Zugstärke der Wurfarme ist gerade in der Anfangszeit auch keine wirkliche Konstante. Unbedingt hilfreich ist es auch, wenn Du jemand an Deiner Seite hast, der Dich begleitet und beraten kann. Was nutzt es Dir, wenn Du mit Herstellern und Artikelnamen überhäuft wirst? Dein erstes Drumset
war ja vermutlich auch in erster Linie von der Stärke deines Gelbeutels geprägt ... Also: Ohne persönliche Erfahrungen stehste vermutlich ziemlich auf dem Schlauch; darum: AUSPROBIEREN und ein wenig GEDULD wäre mein konkreter Tipp.
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Ich fasse mich kurz: ich bin da bei Helmut, ein Bogen wie der Penthalon Hero wäre auch mein Vorschlag
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Evtl. kämme auch einer der Mohicans die Holger1 momentan hier anbietet in Frage?
https://www.archers-campfire.rocks/index.php?topic=12557.0 (https://www.archers-campfire.rocks/index.php?topic=12557.0)
Sieht mM nach besser aus als ein Hero
Grüße
Six
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Der wäre aus meiner Sicht auch voll ok !
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Evtl. kämme auch einer der Mohicans die Holger1 momentan hier anbietet in Frage?
https://www.archers-campfire.rocks/index.php?topic=12557.0 (https://www.archers-campfire.rocks/index.php?topic=12557.0)
Sieht mM nach besser aus als ein Hero
Grüße
Six
Prinzipiell geb ich Dir recht, was die Optik betrifft.
Allerdings sind dann stärkere Wurfarme, die eventuell irgenwann mal angeschafft werden sollen, fast doppelt so teuer.
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Nur mal so als Gedankenanstoß, wurde auch oben schon angedeutet....
Wenn Bogenschießen wirklich dein Hobby wird oder sogar eine Passion, dann wird es nicht bei einem Bogen bleiben. Der erste wird vermutlich sehr schnell ersetzt werden.
Deswegen nicht so viel drüber nachdenken, schau das es deinen Anforderungen entspricht (Take Down mit wenig Zuggewicht anscheinend) und ab geht's! :bow:
Gerade am Anfang auch einfach mal gebraucht schauen ob da iwer was halbwegs passendes anbietet. Alles weitere ergibt sich mit mehr Erfahrung und beim ausprobieren.
Glaube hier im Forum gibt es auch gerade sehr günstig mehrere Bearpaw Penthalon Mohican im Angebot, z.B.
PS: Am Anfang wird auch viel zu viel über das Equipment nachgedacht und dran rumgeschraubt.
Spoiler Alarm: Wenn der Pfeil halbwegs zum Bogen passt liegt es in der Regel an dir, nicht am Equipment :bow:
Was wirklich oft unterschätzt wird, ist wie sehr der Pfeil zum Bogen passen muss.
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Der Threadtitel war etwas missverständlich gewählt. Das habe ich mal geändert. Mea culpa :)
Vielen Dank für eure Tips und Vorschläge.
Momentan geht es vor allem um meine Unsicherheiten bezüglich der Grösse.
Ein konkretes Modell wollte ich noch nicht erfragen, nehme die Vorschläge aber sehr gerne an. Das wäre sozusagen der nächste Schritt.
Die Größe und die Form des Griffstücks solltest Du austesten.
Dabei kann der Einstieg mit einem Leihbogen schon mal helfen bevor es zu einem Fehlkauf kommt.
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AUSPROBIEREN und ein wenig GEDULD wäre mein konkreter Tipp.
Danke für deine Anregungen. Gerade habe ich etwa ein Dutzend Angebote verschiedener Anbieter angeschaut. Zwischen 35 und 90 Euro für 6 Monate Bogenmiete. Das tönt ok. Man kann in der Zeit sicher herausfinden ob das Bogenschiessen etwas für einen ist. Gerade bei Kindern sehr sinnvoll, in jungen Jahren probiert man ja viel aus und die Hobbys/Interessen wechseln vielleicht häufiger. Und das ist auch gut so. Es gibt so viel zu entdecken.
Doch wie hilft mir das? Am Ende habe ich dann ja nur einen Bogen in der Hand gehabt.
Ja, es wäre schön, direkt verschiedene Bögen miteinander vergleichen zu können. Die Geschäfte hier in der Nähe - viele sind es nicht - haben nur eine sehr überschaubare Auswahl in meinem Preissegment (max 200, lieber weniger). Das sind dann 1-2 Bögen die ich ausprobieren kann.
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Ausprobieren kommt normalerweise durch Bögen im Verein, auf dem Parcour, von Freunden, ...
Ich hatte oben nochmal was reineditiert, das sollte auch das Thema "Ausprobieren" etwas abdecken. Kurz gesagt: Erstmal Bogenschießen lernen und dann über Equipment nachdenken. Just do it. ;)
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Lass dich nicht von den Größen irreführen.
Im Traditionellen Bereich sind Recurve Größen von 58“ bis 62“ die Norm wenn du so um die 28“ Auszug hast ist das alles machbar.
Im Olympischen Bereich gilt das als Kindergrösse, die olympischen Bögen sind aber für was anderes gemacht und auch anders dimensioniert.
Zum Schießen lernen taugt jeder Einstiegsbogen, egal ob Hero, Mohican Samick Polaris oder Black Hunter ..
25# sind ok, Pfeile sollten halbwegs passen (80% Regel)
Zu was ich noch raten würde ist ein Einstiegskurs um die Grundzüge gezeigt zu bekommen, und dann auf zum Schießen
Wohin dann die Reise geht wird sich zeigen …
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Ja der Mohican ist sehr hübsch.
... nicht so viel drüber nachdenken, schau das es deinen Anforderungen entspricht (Take Down mit wenig Zuggewicht anscheinend) und ab geht's! :bow:
Gerade am Anfang auch einfach mal gebraucht schauen ob da iwer was halbwegs passendes anbietet. Alles weitere ergibt sich mit mehr Erfahrung und beim ausprobieren.
Ok, prinzipiell also wie beim Becken kaufen. Gebraucht kaufen, wenn's nicht passt wieder verkaufen. :)
Erstmal Bogenschießen lernen und dann über Equipment nachdenken. Just do it. ;)
Ok, so mache ich's.
Jetzt brauche ich nur noch einen Bogen.
Und Pfeile. ;D
Ja, ich neige manchmal zu overthinking. Danke für das ausbremsen. Ich schau mal, was sich so in meinem Budget bewegt.
Lass dich nicht von den Größen irreführen.
Im Traditionellen Bereich sind Recurve Größen von 58“ bis 62“ die Norm wenn du so um die 28“ Auszug hast ist das alles machbar.
Danke.
Was ist die 80% Regel? Davon habe ich noch nicht gelesen. Ist gemeint, 20% macht der Bogen, 80% der Pfeil?
Noch mehr lesen, man das wird langsam kompliziert. Hahaha
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Ich verlinke immer gerne diese Tabelle ;)
http://www.shootingthestickbow.com/ArrowGuide.html
Es genügt am Anfang wenn der Pfeil zu 80% passt, da ist die Technik noch drunter
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Traditionelle Bögen über die länge zu definieren ist mMn Quatsch.
Hier wird traditionell mit jagdlich vertauscht.
Lass dich von längeren Bögen nicht abschrecken.
Diese sind meist nicht nur fehlerverzeiender sondern haben auch ein angenehmeres auszugsverhalten. Eben wegen der Länge.
Auch mit einem 66" oder 68" langen Bogen wirst du nicht unbeholfen durch den Parcours stolpern und überall anstoßen.
Wenn du im Stile der Bodnik Turniere schießen willst, bist du auf was kurzes angewiesen. Andernfalls absolut nicht.
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Wenn es wirklich Geschäfte (Fachgeschäfte?) in der Umgebung gibt die Bögen anbieten würde ich da auf jeden Fall mal vorbeischauen.
Im Besten Fall kommst du zu einen fähigen Verkäufer der dich gut berät und dir ein komplettes Einsteigerset zusammenstellt was erstmal grob zu dir passt. Im schlechtesten Fall hast du wenigstens mal die Möglichkeit ein paar verschiedene Bögen in die Hand zu nehmen.
Auch gibt es bestimmt mal die Möglichkeit eine Trainingseinheit bei den Verein in deiner Nähe zu besuchen. Bei unsern hiesigen Schützenverein gibt es z.B. jeden Monat 1-2 Mal auch die Möglichkeit völlig unverbindlich mit Vereinsbögen zu schießen und dabei allerlei Fragen zu stellen, optimal zum Anfang um erstmal ne grobe Ahnung zu bekommen. Auch kann man dort verschiedene Bogengrößen und Zuggewichte testen, das würde dir ja schon einige Fragezeichen beantworten.
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Hey ho ;)
Ich hab mir vor kurzem den hier gegönnt, der inzwischen eigentlich „Badger“ heißt und n gutes Stück teurer ist.
Bei arrowforge gibts ihn aber noch unter dem Namen Black Mamba mit maximal 25 Pfund zum „alten Preis“, der meiner Meinung nach sehr gut ist!
https://www.arrowforge.de/BIG-TRADITIO-Take-Down-Recurve-Black-Mamba-62
Der Bogen macht bisher einen super Eindruck, ich bin 173 groß und ziehe fast 29“, der Bogen ist aber noch weit davon entfernt zu stacken!
Dh da solltest du absolut keine Probleme haben.
Es ist ein Take down, wie gewünscht, und er ist 62 Zoll groß.
Zudem ist der „Black Widow“ ähnliche Aufbau ganz angenehm für Anfänger, da man weniger dazu neigt den Bogen zu verdrehen.
Angeblich sei der Bogen weniger schnell, sagen manche.. subjektiv kann ich das bei meinem nicht bestätigen. Ich finde er ist durchaus schnell genug, vor allem für den Preis von neu 150!
Sobald der ausverkauft ist, und es nur noch den identischen Badger gibt, der meist so um die 230€ kostet, hast auch noch nen guten Wiederverkaufspreis .. bei 150€ für so nen nicen Bogen machst ganz sicher nix verkehrt. Und die Maße passen auch noch!
Also ich seh da keine Nachteile xD.. (außer jemandem gefällt die schlicht schwarze Optik nicht..)
Zur Optik ein Tipp: schwarz lässt sich mit allem mischen.. sei es rot, blau, oder GRÜN?!? 😬
PS: angegeben ist er mit 8-9 Zoll Standhöhe. Das ist aber „neu“. Der eigentliche Hersteller hat 7,5 - 8,5 empfohlen. Das sieht auf den ersten Blick mit 8 Zoll seltsam aus, weil die Wurfarme nah an der Sehne sind, aber: der Griff ist nicht, ist also völlig i.O.! Ich schieße meinen aktuell auch mit ca 8 Zoll.
Viel Erfolg beim Einstieg und mit deinem ersten Bogen! Der erste verändert die Welt xDD ich weiß noch meinen ersten, es war herrlich!
Achja.. und wenn dein Hauptaugenmerk vom Spaßlevel her eher Richtung Parcours geht, würde ICH dir durchaus abraten einen Bogen in „Olympischer“ Größe zu nehmen.. das ständige hängenbleiben an Gräsern, Ästchen u.s.w. Kann schonmal Nerven..
Und übertrieben gesagt: auch ein 52 Zoll Bogen wie ein (teurer) Kiowa, oder ein (billiger) Wolverine, lassen sich beide bis 28 Zoll gut ziehen, und machen das schießen nicht unbedingt leichter, aber auch nicht weniger spaßig!
Finaler Anschlusstipp: nimm nen bogen der dir optisch gefällt, von denen die im günstigen preissegment sind. „Das Auge schießt mit“, finde ich xD
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Ich bin da im Großen und Ganzen voll bei Dr. Grognak.
Mein erster Bogen war ein günstiger 68"Prügel TakeDown den ich aufgrund der unhandlichen Länge im Parcours dann in einen 60"er OnePiece getauscht habe.
Nicht zu vernachlässigen ist auch das Gewicht des Bogens, für mich persönlich macht es schon einen gewaltigen Unterschied ob ich nur 600g oder 1 kg den ganzen Tag durch die Gegend schleppe.....
Schau hier mal auf der Mitgliederlandkarte ob du einen Bogenpaten in der Nähe findest, ich bin sicher jemand kann dir da noch beratend zur Seite stehen.
Die Community hier ist nämlich echt toll!
Muss jetzt auch mal gesagt werden ;D
Gruß Ela
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Ich verlinke immer gerne diese Tabelle ;)
http://www.shootingthestickbow.com/ArrowGuide.html
Es genügt am Anfang wenn der Pfeil zu 80% passt, da ist die Technik noch drunter
Ich muss gestehen, dass ich nicht verstehe, welchen Nutzen mir diese Tabelle bringt.
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Ich verlinke immer gerne diese Tabelle ;)
http://www.shootingthestickbow.com/ArrowGuide.html
Es genügt am Anfang wenn der Pfeil zu 80% passt, da ist die Technik noch drunter
Ich muss gestehen, dass ich nicht verstehe, welchen Nutzen mir diese Tabelle bringt.
Die Tabelle ist für Alu-Pfeile. Ich denke, weil die Bezeichnungen der Alu Pfeile eher kryptisch sind hat roscho die Tabelle verlinkt.
—> würde dir bei geschätztem ca. 28-29 Zoll Auszug, und dann geschätzten 25-27 Pfund auf den Fingern bei einem 25 Pfund Bogen empfehlen diese Pfeile zu testen, die sind günstig aber recht haltbar, und du musst nur noch die Spitzen mit absolut handelsüblichem Heißkleber rein kleben und los geht’s!
30 Zoll länge (lieber erstmal zu lang als zu kurz)
Bei den Spitzen nix abbrechen, sondern einfach so einkleben wie sie sind.
Nicht die selben Pfeile mit Vanes kaufen weil die billiger sind.. die Federn sind einfacher zu benutzen. Und der Pfeil ist für unter 7€ echt ok und wird bei mir im Freundeskreis von einigen gerne geschossen (wobei die meisten sich noch einen passenden Protectorring VORNE dran kleben)
https://www.arrowforge.de/AVALON-Classic-Carbonpfeil-Naturfedern
Manch einer wir jetzt sagen, bei den „geschätzten“ Werten würden 1000 Spine zu weich sein, weil dein Auszug vermutlich über 28 Zoll liegt, und der Pfeil bei einer Länge von über 28 Zoll dynamisch weicher ist als der draufgeschriebene Spine, und damit hat dieser manche absolut recht denke ich..
Nachdem aber ab 900 Spine oder härter eine schwerere Spitze mitgeliefert wird, die ohne abbrechen dann 100 Grain statt 80 grain wiegt, würde ich trotzdem 1000 Spine nehmen, der Einfachheit halber!
—> du hast dann bestimmt einen Pfeil der zu 80 Prozent passt
(die 80er Regel kommt übrigens eigentlich aus einem anderen Gebiet als den Bogenschießen. Hier geht es darum, dass man nur 20 Prozent Anstrengung braucht, um einen zu 80 Prozent passenden Pfeil zu finden. Aber du bräuchtest deine restlichen 80 Prozent Anstrengung um die restlichen 20 Prozent für den perfekten Pfeil zu finden. Ist also vor allem als Anfänger unnötiger Aufwand.. denke das war damit gemeint)
Als Alternative für den eher weichen Pfeil würde ich dir noch diesen Komplettpfeil empfehlen, bei dem du nichtmal mehr die Spitze kleben musst, weil der Pfeil bereits absolut fertig ist. Noch dazu hat er einen Protectorring verbaut, was schon edel ist bei einem Preis von knapp über 8€!
Da gibts als „weichsten Schaft“ einen mit 800 Spine, den würde ich dir auch zusammen mit einer Länge von 30 Zoll empfehlen, falls dir 8€ pro Pfeil ok vorkommen :)
https://www.arrowforge.de/Skylon-Edge-Carbonpfeil-mit-4-Naturfedern
Leichter sein und somit schneller fliegen würde aber der oben mit dem 1000er Spine. Kann gut sein, dass du damit glücklicher würdest.
So.. und damit das nicht zu sehr in Richtung Arrowforge Werbung abdriftet: Ich empfehle dir dir, weil ich die alle selbst geschossen hab und von Preis und Leistung absolut zufrieden war!
(Anders als beim von Arrowforge angebotenen Fertigpfeil Bandit, weil da z.B. die genutzten Komponenten garnicht zusammen passen)
So.. zu guter letzt weils wichtig ist:
Entweder du probierst dich durchs „einfach kaufen“ ran. Oder was absolut nochmal viel sinnvoller wäre:
Geh zu einem Verein oder Parcours, lass deinen tatsächlichen Auszug messen, und wenn du deinen Bogen deiner Wahl hast lass auch da messen, wieviel Pfund dieser tatsächlich bei deiner Auszugslänge hat,
Erst DANN kann man dir einen Pfeil mit weniger schätzen empfehlen.. aber auch dann wird der geschätzte Pfeil immernoch nur zu 80-90% passen..
Einen richtig gut passenden Pfeil bekommt man erst durch zusätzlichen Aufwand.. dem bereits bestimmt oft gelesenen Rohschafttest. da braucht man aber wenn möglich verschiedene Spitzengewichte, oder man verändert z.B. die schaftlänge etc, um dann einen super passenden Pfeil zu kreieren.
Such dir dazu vllt wirklich auch einfach bei einem Verein oder Parcours nette Leute, die vllt Lust haben ihr Wissen mit dir zu teilen, oder Versuchs über unsere Mitgliederkarte!
VG, Maxi
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Ich denk auch wenn du einen traditionellen Recurve mit rund 25 Pfund schießt, Auszug 28-29”, Pfeillänge 29-30 wird alles zwischen 800er uns 1000er Spine mit moderat schwerer Spitze definitiv passen.
Ich hab mit einem Mohawk (mit 25er kurzen Wurfarmen = 60”) mit 800er Pfeilen und 85gn Schraubspitze begonnen.
Mein Auszug ist auch knapp 29”.
War definitiv auf der harten Seite mit den Pfeilen, hab mich damals auf die Empfehlung meines Shops verlassen.
Dann hab ich mir lange 30er Wurfarme dazugekauft (62” gesamt) und hab den auch mit 800er und 80gn Spitze geschossen.
Gefolgt von einem 62” Redman mit 35# den ich mit 750ern und 90gn Spitze schieße.
Mein Sohn schießt jetzt den Mohawk mit den 25er Wurfarmen mit 1000er Pfeilen und 80gn Spitze, fliegt auch perfekt.
Und lass dich mit der Länge nicht verrückt machen, bei traditionellen Recurves sind 60-62” auf jeden Fall passend.
Auf jeden Fall handlicher als ein technischer ILF Schepperbogen bei denen die Längen immer größer werden (wär definitiv nicht meins)
Ich hab mir letztens einen 52” Kiowa gekauft und auch der ist mit 29” Auszug keinerlei Problem.
Ich denke wichtiger ist, das du einen Bogen findest mit dem du gut zurecht kommst und der (was für mich besonders wichtig ist ) keinen/kaum Handschock hat, sprich dir nicht bei jedem Schuss die Zahnplomben lockert und 10 Sekunden nachher noch in der Hand vibriert.
Hab letztens einige günstige Bögen mit meiner Nichte probegeschossen (Chinaschrott und auch einen Antur Pluto … weil er möglichst Pink sein soll).
Aus meiner Sicht eine Katastrophe bezüglich Handschock und Vibrationen, keine Ahnung wer so was kauft und damit zufrieden ist.
Wer billig kauft kauft meistens zweimal.
Am besten zuerst ausprobieren, auch wenn du weit zu einem Shop fahren musst.
Persönlich bin ich von den Bearpaw/Bodnik Bögen noch nie enttäuscht worden (und sie haben 30 Jahre Garantie).
Ihre günstige Penthalon Einsteigerserien hab ich noch nie geschossen, sind aber wahrscheinlich auch eine Überlegung wert.
Ich bin wie gesagt über den Mohawk eingestiegen und habs nie bereut, ein guter Bogen kostet zwar als Einstiegshürde mehr, aber ich gebe zu Bedenken das du diese Bögen auch immer wieder zu einem vernünftigen Preis verkaufen kannst (einen guten gebraucht kaufen ist auch eine Option).
Einen China Billigbogen kannst wahrscheinlich nur mehr entsorgen und nicht wieder verkaufen.
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Ich verlinke immer gerne diese Tabelle ;)
http://www.shootingthestickbow.com/ArrowGuide.html
Es genügt am Anfang wenn der Pfeil zu 80% passt, da ist die Technik noch drunter
Ich muss gestehen, dass ich nicht verstehe, welchen Nutzen mir diese Tabelle bringt.
Ein Stück weiter unten stehen die Werte der Carbonpfeile ;) zweite Spalte der Tabelle …
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@Roscho, danke für den Link. Sehr hilfreich, für Alu (und einen Vergleich mit Carbons, von Holz ganz zu schweigen) zu bekommt man brauchbare Informationen inzwischen nur noch spärlich
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Ganz lieben Dank für eure Antworten, Dr Groknak und Pterodactylus. Ich habe heute noch mal einige Zeit gehirnt und mir mal was zusammengereimt.
Den og Hero Bogen in 62" und 22# und dazu Slim Line Pfeile des gleichen Anbieters mit 1000 & 1300 Spinewert, 30" lang. Das schien mir stimmig, soweit ich das mit meinem Halb- äh Zehntelwissen einschätzen kann. Mögliche Alternative wären der Bogen mit 26# und die Pfeile mit 800 & 1000.
Eure Ausführungen haben das jetzt bestätigt. Das beruhigt mich sehr. :)
Ein Stück weiter unten stehen die Werte der Carbonpfeile ;) zweite Spalte der Tabelle …
Ah, wenn man das Komma wegnimmt hat man den Wert in mil und dann passt das mit den gängigen Angaben.
Die Beispiele in der Tabelle sind demnach schwerer als die Slim Line Pfeile (ca 12 gpp vs 9 gpp bei 1300 edit: also bezüglich des ähm "Abschussgewichts" bei 22# :)
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Die Tabelle bezieht sich ja auf Alu Pfeile die schwerer sind, die Spine Werte passen aber meiner Erfahrung nach zum groben Ersttest ganz gut und die Webseite zeigt auch schön den Zusammenhang zwischen Pfeillänge Spitzengewicht und dem dynamischen Spinewert der letztendlich benötigt wird.
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Du schriebst doch in der 2. Spalte steht's für Carbon?
Wie auch immer mein Brain braucht etwas Pause. Ich bitte um Nachsicht, wenn ich hier und da etwas durcheinanderbringe oder falsche Schlüsse ziehe. :) Das ist ziemlich viel Input, und auch sehr spannend und interessant. Ich sauge sowas auf wie ein Schwamm und wenn ich dann nicht zwischendurch mal innehalte, gibts Unordnung im Kopf. Haha ;D
Vielen Dank für Eure tolle Unterstützung.
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Die zweite Spalte ist der statische Spinewert für Carbon, Gewicht ist immer das Alugewicht ..
Aber ich weiß, Pfeilangaben sind immer verwirrend…
Das dauert etwas bis man sich einliest ..
Schau mal hier https://www.bogenladen-collenberg.de/wie-finde-ich-den-passenden-pfeil/
Und schau auch das Video
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… Ich habe heute noch mal einige Zeit gehirnt und mir mal was zusammengereimt.
Den og Hero Bogen in 62" und 22# und dazu Slim Line Pfeile des gleichen Anbieters mit 1000 & 1300 Spinewert, 30" lang.
Das genau war mein erster Bogen: Penthalon Hero 62“ mit anfänglich 22#, nach drei Monaten dann Wechsel auf 26# Wurfarme. Pfeile waren Barracuda mit Spine 1000.
Ein Leihbogen von Hood Archery (Münster), kostete 60€ für 6 Monate incl. Wurfarmtausch, und danach erst habe ich meinen ersten „gültigen“ Bogen mit auch längerfristig passendem Zuggewicht gekauft. Die Miete wurde mir voll auf den Kaufpreis angerechnet.
Würde ich immer wieder genau so machen.
Weil: Am Anfang sollte es vor allem ums Erlernen einer ordentlichen Schusstechnik gehen, nicht zuletzt der eigenen Gesundheit zuliebe.
Viel Erfolg, vor allem aber viel Freude beim Bogenschiessen!
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Hey ho ;)
Ich hab mir vor kurzem den hier gegönnt, der inzwischen eigentlich „Badger“ heißt und n gutes Stück teurer ist.
Bei arrowforge gibts ihn aber noch unter dem Namen Black Mamba mit maximal 25 Pfund zum „alten Preis“, der meiner Meinung nach sehr gut ist!
Die Black Mamba schieße ich auch seit einem Jahr, eigentlich ist der Badger eine umgelabelte Mamba. Eigentlich macht es also keinen Sinn, dass es nur noch den Badger geben sollte und die Mamba verschwindet, woher sind diese Informationen? Kann natürlich sein, dass das Modell komplett verschwindet, dann gibt es aber beide nur noch so lange was am Lager ist. Ich werde da auf der Freibow mal bei Big Tradition nachfrage, da ich gerne Wurfarme mit höherer Pfund-Zahl hätte.
Bzgl. der Standhöhe: Laut Big Tradition und deren Webseite soll die Standhöhe bei 1 - 7.8 Zoll sein. Leider sind die Angaben auf allen Webseiten unterschiedlich. Ich habe mich da am hersteller/Vertrieb orientiert und schieße mit 7.5 Zoll Standhöhe.
Bzgl. der Eingangsfrage von danieru:
Viel kann ich zu den bisherigen Ausführungen nicht hinzufügen. Ein Einsteigerbogen wie der Hero oder der Black Hunter mit 25 Pfund ist mit Sicherheit keine schlechte Wahl. Ich schieße meinen 25 lbs Bogen mit 1300er Spine Pfeilen, das wurde mir in einem ortsansässigen Bogenladen und auf eine Messe am Nijora-Stand empfohlen. Bei mir funktioniert das sehr gut, mit 100ern macht man aber sicher auch nichts falsch.
Ansonsten würde ich sagen ein ordentliches Tab oder Handschuh macht auf jeden Fall Sinn, da würde ich nicht das Billigste nehmen.
Ansonsten wünsche ich viel Spaß im neuen Hobby.
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Ich hab bei Arrowforge via Mail nachgefragt, die haben das mit der Mamba bestätigt. Und auch bei anderen Händlern, z.B. Arrowpoint, steht definitiv, dass die Black Mamba quasi gekauft wurde, aber Baugleich als Badger erschienen ist.
—> ja, es sind nur noch Reste, die man mit der Beschriftung Mamba auf den Wurfarmen, kaufen kann. Das Mittelteil hat eh keine Beschriftung und ist einfach das selbe.
Der BADGER wird weiterhin Produziert. Hier geht es nicht um Reste.
—> somit kannst du auch tatsächlich Badger Wurfarme als Nachrüstung für deine Mamba kaufen.
Und auch da kann es vorkommen, dass du Badger kaufst, weil die jetzt eben unter dem Namen vertrieben werden, aber wenn Mamba im Lager liegt, kann es sein das das noch Drauf steht. Hab ich auch schon im Internet gelesen.
Also bestell dir ruhig die Badger Wurfarme, die passen auf die Mamba. Man ist also „Zukunftssicher“ solange es den Badger gibt. ;)
PS.. deine Standhöhenangabe hab ich mal nachgegoogelt, 7- 7,8 ist interessant. Teste ich mal ;)
Bei Bogensportwelt steht 8 Zoll, und bei anderen wird eben teils noch höheres angegeben. Muss man Soundso testen immer.
VG, Max
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Also bestell dir ruhig die Badger Wurfarme, die passen auf die Mamba. Man ist also „Zukunftssicher“ solange es den Badger gibt.
Und das bezweifle ich eben. Wieso sollte man ein Modell, das vorher von vielen Händlern vertrieben wurde und nur für einen Händler re-brandet wurde (was ja für einige (alle?) Drake Modelle der Fall ist) dann nur noch für den einen Händler produzieren? Plus dass die Badger Wurfarme auch nur noch in 40+ lbs erhältlich sind und fast so teuer wie eine komplette Mamba...
Auch wenn mir der Bogen optisch super gefällt und ich gut damit zurecht kommei ist mir das zu unsicher, ich werde erstmal auf ILF wechseln und wenn ich mir mit dem Zugewicht sicher bin mal in Richtung Derbow Runi sparen....
EDIT: Ich sehr gerade, dass es den Badger noch in anderen Shops gibt. Aber zum selben Apothekenpreis wie BSW. Und die Wurfarme auch nur in den selben Zuggewichten. Alles sehr komisch...
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Also bestell dir ruhig die Badger Wurfarme, die passen auf die Mamba. Man ist also „Zukunftssicher“ solange es den Badger gibt.
Und das bezweifle ich eben. Wieso sollte man ein Modell, das vorher von vielen Händlern vertrieben wurde und nur für einen Händler re-brandet wurde (was ja für einige (alle?) Drake Modelle der Fall ist) dann nur noch für den einen Händler produzieren? Plus dass die Badger Wurfarme auch nur noch in 40+ lbs erhältlich sind und fast so teuer wie eine komplette Mamba...
Auch wenn mir der Bogen optisch super gefällt und ich gut damit zurecht kommei ist mir das zu unsicher, ich werde erstmal auf ILF wechseln und wenn ich mir mit dem Zugewicht sicher bin mal in Richtung Derbow Runi sparen....
EDIT: Ich sehr gerade, dass es den Badger noch in anderen Shops gibt. Aber zum selben Apothekenpreis wie BSW. Und die Wurfarme auch nur in den selben Zuggewichten. Alles sehr komisch...
Das kannst du so lange „bezweifeln“ wie du willst.. stell halt einfach eine Anfrage an BSW oder andere Shops, die werden dir dann die selbe Auskunft geben wie mir, dann sollte aber das Zweifeln aufhören ;)..
Wenn du MIR nicht glauben willst, (was ja ok ist), vergewissere dich doch einfach erstmal selbst, bevor du irgendwie seltsamen „Gerüchte“ hier rein streust.
Zum Warum: das nennt sich Monopol denke ich.. wenn man ein Monopol auf einen „beliebten Bogen“ erwirbt, und anschließend den Preis erhöht, ist der Käufer „gezwungen“, wenn man den genau diese Badger will, den Preis zu Zahlen, den der Anbeiter aufruft.
FAKT ist, was ich oben geschrieben habe. Ich habe die MAMBA empfohlen als Einsteigerbogen mit 25 Pfund, NICHT den Badger für den deutlich höheren Preis.
Und: wenn dir die Preispolitik nicht gefällt, kaufe nicht. Da bin ich übrigens ABSOLUT deiner Meinung, weshalb ich ja auch meine Mamba gebraucht gekauft habe, und ich persönlich sehe mich soundso nicht beim Wurfarmtausch. —> ich wollte einfach einen Take Down.
Die BADGER Preise finde auch ich nicht angemessen, auch wenn der Bogen gut ist, eben weil man weiß, was die Mamba kostet (oder gekostet hat)
In meinem letzten Post ging es darum, dass man die Wurfarme kaufen KANN und nutzen KANN. Nicht darum, ob BSW (die ja allgemein als Apotheke bekannt sind) das zu einem fairen Preis machen.
In diesem Sinne.. nichts für ungut, ich mag meine Mamba xD..
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Naja, den Badger/Black Mamba bekommste auch bei Aliexpress. Glaub auch die WA ohne Riser.
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Hast da zufällig nen Link parat?
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https://a.aliexpress.com/_EGEHBzL (https://a.aliexpress.com/_EGEHBzL)
Die Standhöhenangabe erscheint mir etwas niedrig. ;)
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Sieht zumindest nicht passend aus ;)
Danke!
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Naja, den Badger/Black Mamba bekommste auch bei Aliexpress. Glaub auch die WA ohne Riser.
XDD..
Und selbst der ist teurer als die Original Mamba. xD..
(Aber abgesehen davon.. ja sieht ähnlich aus.. aber das Mittelteil ist nicht das selbe, und die Wurfarme auch nicht.. *Safety First*)
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Darum hatte ich meinen letzten Post ja editiert, ich hatte dann ja noch andere Shops gefunden die den Badger verkaufen. Wenn nur der Name Black Mamba verschwindet, der Badger aber nicht BSW exklusiv ist, dann wird wohl auch die Teileversorgung ok bleiben (Preise mal außen vor).
Ich habe mit arrowpoint archery telefoniert, es sollen wohl im Dezember wieder 30 lbs Wurfarme für den Badger kommen. Dann kann ich meine liebe Mamba aufrüsten.
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Tach allerseits
Interessante Debatte, die sich hier noch entsponn. ;)
Ich habe mir nun den Pentagon Hero in 62" mit 22# zugelegt. Die Länge fühlt sich für mich gerade sehr stimmig an, länger wäre weniger gut gewesen. Dazu die ebenfalls empfohlenen Skylon Radius Pfeile, je fünf mit einem Spinewert von 900 und 1100. Ich war immer wieder am schwanken zwischen den Alternativen, doch irgendwann muss man sich halt entscheiden. Ob die Pfeile passen kann ich noch nicht beurteilen. Fliegen tun sie. :)
Am WE ging's dann damit auf einen Parcours. Es war wieder sehr spassig, diesmal habe ich schlechter getroffen als bei letzten Mal, was ja mein erstes Mal war. Das ist ok und ich bin mega gespannt aufs nächste Mal. Bogenschiessen ist geil!
Ich denke, am Ablass muss ich vorerst am meisten arbeiten, keine Ahnung wie, aber kommt Zeit, kommt Rat. Die kreisförmig schwänzelnden Pfeile seien ein Hinweis darauf, las ich.
An dieser Stelle vielen Dank an alle für ihre Ratschläge, auch jene die ich nicht befolgte. :angel:
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900er Spine ist denke ich zu steif. Ich schieße auf der 25 lbs Mamba Pfeile mit 1300er Spine, das wurde mir sowohl von meinem lokalen Händler als auch am Nijora-Stand auf der Messe empfohlen.
Ich hatte Anfangs 800er und die waren laut Rohschaft deutlich zu steif. Obwohl ich zu dem Zeitpunkt keine ganz engen Gruppen schießen konnte, war das überdeutlich.
Ich gehe davon aus, dass du bei 22 lbs auch noch weicher im Spine gehen kannst als die 1100er die du hast...
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Ich gehe davon aus, dass du bei 22 lbs auch noch weicher im Spine gehen kannst als die 1100er die du hast...
Moin zusammen
Das möchte ich mal aufgreifen.
Ich habe mich mal durch diverse Spinewertrechner geklickt und die geben allesamt für 22#, 29“ Pfeillänge, 80gr Spitze
einen Spinewert von etwa 1000 aus. So plus minus.
Bei einigen konnte ich nur zwischen 20# und 25# wählen, die 22# dazwischen liessen sich entsprechend interpolieren.
Ich habe auch mit Länge und Spitzengewicht etwas herumgespielt, doch letztlich landete ich immer zwischen 950 und 1150 Spine.
Woher diese Diskrepanz?
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Woher diese Diskrepanz?
Erfahrungswerte.
1000er passen meist eher zu ca. 30#. Bei 22" werden eher 1500er passen und 1300er noch zu steif sein.
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Ich schieße seit Jahren mit meinem 30# Bogen 1000der Schäfte. 29" lang und Spitzengewichte von 90-100 Grain. Vorne und hinten Protectorringe drauf.
Die fliegen wie an der Schnur gezogen.
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Ok, danke. Wie ich das so auffasse, berufen sich die Ersteller der Spinewertrechner auch auf Erfahrungen.
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Nein, es gibt schon Formeln dazu
Mehr dazu hier: https://www.archers-campfire.rocks/index.php?topic=410.0 einer der ersten Rechner der Stu Miller Rechner
ABER: dort werden generische Bogenmodelle als Grundlage genommen - deswegen sind eigentlich alle Spinerechner nur grobe Anhaltspunkte da es nicht nur auf den Bogen sondern auch auf Sehne den Pfeil selbst (dünn vs dick) und auch die Technik des Schützen ankommt.
Der Stu Miller Rechner hat das als Personal Form Faktor bezeichnet, und der hatte einen ziemlich heftigen Einfluss.
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Vielen Dank
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Jetzt hatte ich kurz Musse um in den SM-Rechner reinzuschnuppern, meiner 1000er Radius passen theoretisch fast perfekt. 😀
Naja, wie es in der Praxis ist, finde ich auch noch raus.
Auf jeden Fall ein interessantes Tool zum rumprobieren und zu sehen, in welchem Ausmass sich Änderungen am Material auswirken können. Nice 😊
edit: schön ist es auch zu sehen, dass einige meiner Beobachtungen mit den Ergebnissen zusammenpassen.
Und ich sollte mich nicht scheuen, das Spitzengewicht zu reduzieren. 🙂
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Und ich sollte mich nicht scheuen, das Spitzengewicht zu reduzieren. 🙂
Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen würde ich sagen, Deine 1000er Schäfte in 29 Zoll Länge sind zu steif für einen Bogen mit 22 lbs (mehr Auzug und damit mehr Zuggewicht dürftest Du aufgrund der Pfeillänge auch nicht haben).
Weniger Spitzengewicht bedeutet aber, der Pfeilschaft reagiert noch steifer :angel:
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Danke für den Hinweis.
Der Zusammenhang ist zwar naheliegend, war aber von mir nicht beabsichtigt. 🙂