Archers Campfire
Bogenschießen => Training => Thema gestartet von: Flotschi am Januar 31, 2025, 01:42:43 Nachmittag
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Ich hab heute mit meinem leichten Langbogen bei mir im Schober auf 12m geübt. Irgendwann wurde mir dann doch langweilig und ich wollte es einmal mit dem Pinch Grip auf Geschwindigkeit versuchen. Ich habe gleich recht gute Gruppen auf 10m hinbekommen und so schnell bin ich noch nie durch 7 Pfeile gekommen. Wenn ihr also ein bisschen Abwechslung braucht würde ich jedem Vorschlagen, diese Technik einmal zu probieren, vor allem jene die intuitiv schießen. Das ist eine wirklich sehr organische Technik und recht angenehm :bow:
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Nur mit Daumen und Zeigefinger ?
Welche Pfundzahl ?
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Nur mit Daumen und Zeigefinger ?
Welche Pfundzahl ?
Daumen Zeigefinger halten den Pfeil und Mittel und Ringfinger unterstützen beim ziehen. Ich habs mit 30# gemacht.
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Klingt spannend werd das auch mal mit einem 35# ausprobieren :bow:
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Ich denke dass bei der Technik der "native Americans" unsere Nocken nicht so geeignet sind.
Da sind normalerweise deutliche Verdickungen vorhanden um zu verhindern dass der Pfeil
sich ungewollt selbständig macht.
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Es gibt auch Techniken, bei denen Mittel- und Ringfinger in der Sehne unterstützen oder sogar die Hauptarbeit machen. Der Pinch hilft dabei und hält natürlich den Pfeil an Ort und Stelle.
Der Haselnussstecken-wie-früher-mit-8 Jahren-pinch-grip funktioniert selbst mit verdickten Nocken schon bei mittleren Zuggewichten nicht mehr, jedenfalls nicht lange. Ein paar Pfeile gehen schon aber dann schafft man keinen Vollauszug mehr.
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Schön dass Du über alles rübergegangen bist was ich geschrieben habe....
Ich hab das so verstanden das wir nicht über Mittel- und Ringfinger Techniken reden und auch nicht darüber
wie Du mit 8 Jahren "Haselnusstecken" geworfen hast.
Hier dreht es sich wie ich meine um den "Pinch Grip" Also "Klemmgriff"
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Moin, hier ist Woody, den Griff schieß ich auf meinem uralten Wings Pfadfinder mit 0,05 # auf den zwei Fingern im Keller ;). Die Distanz von 7 Metern durcheilt ein seeehr leichter Pfeil in sagenhaften 5 Sekunden, mit einer kleinen Erholungspause nach ca. 4 Metern und Schweißperlen auf der Pfeilspitze ;D. Trefferquote: von drei Pfeilen einer(vielleicht) im Strohballen 8). Ne, mal Spass beiseite. Mit diesem Pinzettengriff hab ich nicht die notwendige Kraft, einen 35# Bogen zu ziehen. Wenn, wie geschrieben, Mittel- und Ringfinger auch noch mithelfen, könnte das mal ein interessanter Ansatz sein, muß ich mal probieren. In diesem Forum gibt´s doch immer wieder tolle Anregungen rund ums Bogenschießen und dafür sach ich mal Danke für euch :fire: und jetzt geh ich in den Keller, datt muss ich doch mal antesten :bow: , bis dann und munter bleiben
Euer Woody
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Hab mal einem kleinen Buben einen Bogen gebaut (vlt. 10#, er ist inzwischen ein erwachsener Mann...), aber hatte keine Zeit ihn einzuweisen.
Als ich ihn mal später auf ein Turnier mitgenommen habe hat er sich selber den unterstützen Pinch-Griff angeeignet und damit ganz ordentlich geschossen. Entwickelt sich zwanglos aus der Tatsache, das der reine Pinch sehr viel Kraft kostet oder spezielle Pfeilnocken benötigt und so "automatisch" der Mittelfinger zur Hilfe genommen wird, um die Sehne mit zu ziehen.
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Ich habe mich ziemlich viel mit der Schießtechnik der amerikanischen Ureinwohner auseinandergesetzt. Mittel und Ringfinger werden eigentlich immer hinzugenommen. Außerdem geht man meist nicht klassisch europäisch immer in den Vollauszug sondern zieht auch kurz aus. Es geht bei diesem Stil eher um Geschwindigkeit und darum den nächsten Pfeil schnell abzuschießen.