Archers Campfire
Bogenschießen => Training => Thema gestartet von: africanarcher am Februar 14, 2025, 01:24:29 Vormittag
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Ich versuche mal meine Sichtweite der Unterschiede zwischen diesen beiden Punkten da zu stellen. Insbesondere der Klicker; Egal welche Ausführung, sorgt wohl immer wieder bei einigen dazu vom "Technikfluch" zu reden.
Alles was ein Klicker macht ist das Gehirn kurz vom Abschuss mit einer anderen Aufgabe zu beschäftigen. Die letzte Aufgabe ist nicht, wie auch immer zu zielen / Treffen, sondern eine Bewegungsaufgabe zu lösen. So soll, z.B. Goldfieber - Tagetpanik - Spannungsverlust etc. vorgebeugt werden.
Bei Hilfstechniken wird beim Training bewusst in den Ablauf eingegriffen um diesen zu festigen. Beispielsweise der verlängerte Schuss oder Partnerübungen.
Beide Methoden müssen immer wieder für einen gewissen Zeitraum ins Training integriert werden und die Trainingseffekte zu festigen. Auch hier hört man immer wieder davon, das das nicht mit instinktiven oder ähnlichem zu tun hat. Was ist den Training. Die Definition sagt: Ein zeitlich festgelegter Zeitraum mit vorbestimmten Inhalten und einem definierten Ziel. Warum einige von uns das wichtiger nehmen als andere hat nichts mit Spaß oder Lust zu tun, sondern eher damit die Zeit so effective wie möglich zu nutzen. Frei nach dem Zitat: Gewinnen (Treffen) macht mehr Spaß als verlieren. Das hat nichts mit technischem oder anderen Schießformen zu tun.
Stay Strong
africanarcher
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Dient nicht der Klicker u.A. dazu einen Konstanten Auszug sicherzustellen, bzw beim trainieren eines konstanten Auszugs zu unterstützen? Man kann den natürlich permanent drauflassen, dann ist es eine technische Unterstützung, muß man aber nicht.
Ich überlege im Moment auch eine Zeitlang mit Klicker zu trainieren weil ich mit der Höhenstreuung nicht weiter komme. :bow:
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Kurze Antwort: JA
Lange Antwort: er mach viel mehr als das, ich hänge mal einen Ausschnit der Beschreibung des Grip Triggers an:
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Ich nutze den Winter über häufig einen Sehnenklicker zum Techniktraining. Er hilft mir, mit konstantem Auszug zu lösen und das entsprechende Lösen mit Rückenspannung zu verinnerlichen (zumindest für eine Zeit lang).
Das halte ich in keinster Weise für "untraditionell", sondern sehe es es wie africanarcher als Methode, um sauberer, konstanter und damit am Ende auch besser zu schießen.
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Ich habe vor Kurzem mit einem Kollegen im Verein über den Klicker gesprochen den er verwendet. (Er schießt Recurve mit Visier) und habe gesagt mich würde es auch auch interessieren mit Klicker zu trainieren. Er hat gesagt man soll vorsichtig sein da er zB nicht mehr ohne Klicker konstant schießen kann. Wir hatten vor kurzem im Trainingsthread des Forums die Diskussion über das richtige ziehen des Bogens und da kamen diverse Trainingsgeräte vor.
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Als Hilfstechnik im Training kann ich mir das gut vorstellen, gerade auch um das Körpergefühl mit der Realität es Schußablaufes abzugleichen.
Ich denke aber, wenn ich diese Technik im normalen Schießen einsetze kommt es (bei mir) zu der bei Flotschi genannten Gewöhnung - und Gewöhnung macht nun mal faul.
Insofern - als Hilfstechnik beim Training wäre das auch für mich OK, als permanentes Hilfsmittel -- nö, ich schieße nicht Bogen, um mich zu einem Automaten zu machen einem Automaten zu unterwerfen.