Archers Campfire
Bogenschießen => Training => Thema gestartet von: africanarcher am Februar 14, 2025, 10:29:17 Nachmittag
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Wie sind eure Erfahrungen oder Eindrücke.
Lieber eine Trainingseinheit planen oder einfach drauf losschießen und schaun was kommt?
Stay Strong
africanarcher
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Ich versuche schon gerne mich zu verbessern. Das geht auch soweit, dass wenn ich feststelle an einem Tag nicht sauber zu schießen, ich lieber zurück zum Einschießplatz unseres Parcours gehe um dort wieder Konstanz in mein Schießen zu bringen. Das geht natürlich nur, wenn ich alleine unterwegs bin, was aber meist der Fall ist.
Mein Wochentraining sieht vor, daß ich an 3 Tagen bei mir im Garten trainiere und dann sonntags auf den nahegelegenen Parcours gehe.
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Beides macht Spaß, bei Schittwetter im Wohnzimmer Technik trainieren,
sonst wann immer es geht raus.
Im Parcour immer mal einen anderen Abschuss wählen damit keine Gewohnheit auftritt.
Nach und nach alle Bögen nutzen, damit die sich nicht langweilen.
So bleibt mein Hirn wach :upsidedown:
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:agree: :agree:
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In erster Linie möchte ich beim Bogenschießen Spaß haben, das heißt aber nicht das mir die Trefferlage egal ist.
Ich möchte schon gute Gruppen ins Ziel bringen und wenn das nicht der Fall ist dann versuche ich mich selbst zu analysieren woran es liegt.
Dann gehe ich jeden Schritt vom Stand zum Einnocken, zum Ankern bis zum Lösen bewusst durch. Das hilft mir immer und ich weiß dann meistens woran es gelegen hat. Es gibt auch Tage wo, egal was ich mache, es nicht so läuft wie es soll. Dann akzeptiere ich das und freue mich das ich draußen war und es beim nächsten mal bestimmt wieder besser wird. Nur keinen Stress und Ärger aufkommen lassen, denn dann wird es erst richtig daneben gehen.
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Wie sind eure Erfahrungen oder Eindrücke.
Lieber eine Trainingseinheit planen oder einfach drauf losschießen und schaun was kommt?
Stay Strong
africanarcher
Eindeutig: Spass haben, Ablenkung, Entspannung !!!
Ist beim Billiard, Carome, SUP, Blasrohr, Biken, Canasta, Skat, Wandern, Essen gehen, Whisky trinken, Grillen, Wikinger Schach, Frisbee .... u.v.m. genau das Gleiche:
am liebsten draußen in der Natur, mit netten Menschen und ohne Leistungsdruck oder "verkopfen".
Technik, Training, aneignen von Fachkompetenz etc. überlasse ich inzwischen "der Jugend" - ich brauch mir nichts mehr zu beweisen 8)
(Dennoch ist es ab und zu gut und macht auch Sinn, wenn mal ein Erfahrener/ Profi an die richtige Ausführun/ Technik erinnert - das versuche ich auch umzusetzen, ohne Training ::))
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In erster Linie möchte ich beim Bogenschießen Spaß haben, das heißt aber nicht das mir die Trefferlage egal ist.
Ich möchte schon gute Gruppen ins Ziel bringen und wenn das nicht der Fall ist dann versuche ich mich selbst zu analysieren woran es liegt.
Dann gehe ich jeden Schritt vom Stand zum Einnocken, zum Ankern bis zum Lösen bewusst durch. Das hilft mir immer und ich weiß dann meistens woran es gelegen hat. Es gibt auch Tage wo, egal was ich mache, es nicht so läuft wie es soll. Dann akzeptiere ich das und freue mich das ich draußen war und es beim nächsten mal bestimmt wieder besser wird. Nur keinen Stress und Ärger aufkommen lassen, denn dann wird es erst richtig daneben gehen.
Auf den Punkt,für mein Dafürhalten. Wenn es nicht klappen sollte und ich trotz des analysierten Fehlers durch den innerlichen Punkt für Punkt Check, immer wieder in den selben Fehler verfalle, versuche ich auch keinen Ärger aufkommen zu lassen und gehe einfach so, ohne an diesem Tag zu schießen durch den Wald
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Training und Spaß schließen sich nicht aus, wenn ich an dem Sport bzw. der Bewegung keinen Spaß habe dann trainiere ich den auch nicht.
Ich verplempere doch meine Zeit nicht freiwillig mit einer Tätigkeit die mir keine Freude bringt.
Ich persönlich trainiere nicht, ich übe mich im Bogenschießen (und das versuche ich täglich zu machen)
Ich mache jetzt seit fast 40 Jahren Taiji und QiGong und mit genau dieser Einstellung gehe ich auch ans Bogenschießen ran.
Wettkampfgelüste hab ich keine, ich will eine (sehr) gute Form, und wenn die Form passt kommt auch das Treffen.
Aber es gibt auch Tage da ist der Geist nicht dabei, dann ist es eben so … zwingen will ich mich da zu nix, Zwang führt (zumindest bei mir) immer wieder zu Anflügen von Target Panic .. und das brauch ich sicher nicht.
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Ich habe nicht (mehr) den Anspruch jeden Schuss haargenau zu treffen. Ich habe auch keine Lust mich mit anderen zu messen. Trotzdem will ich meine Technik immer weiter verbessern, da ein guter Schuss einfach Freude bereitet. Seitdem ich lockerer an das Schießen herangehe treffe ich auch deutlich besser. Den Ablass und die Rückenspannung muss man doch immer wieder bewusst trainieren da sich sonst der Schlendrian einschleicht.
Ich bin in einem Verein der bestimmt zu 85% aus Systemschützen besteht. Ich bin manchmal erstaunt wie unglaublich diszipliniert die an die Sache herangehen. Da ist man als intuitiver, traditioneller Schütze ein bunter Hund. In der Zeit in der die 2 Pfeile abschießen bin ich schon mit 7 Pfeilen durch. ;D
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Ich habe nicht (mehr) den Anspruch jeden Schuss haargenau zu treffen. Ich habe auch keine Lust mich mit anderen zu messen. Trotzdem will ich meine Technik immer weiter verbessern, da ein guter Schuss einfach Freude bereitet. Seitdem ich lockerer an das Schießen herangehe treffe ich auch deutlich besser. Den Ablass und die Rückenspannung muss man doch immer wieder bewusst trainieren da sich sonst der Schlendrian einschleicht.
Ich bin in einem Verein der bestimmt zu 85% aus Systemschützen besteht. Ich bin manchmal erstaunt wie unglaublich diszipliniert die an die Sache herangehen. Da ist man als intuitiver, traditioneller Schütze ein bunter Hund. In der Zeit in der die 2 Pfeile abschießen bin ich schon mit 7 Pfeilen durch. ;D
Na ja - das klingt aber ein wenig nach "Masse versus Klasse"?! Einerseits willste dich verbessern, andererseits - so scheint es hier - mangelt es dir an wirklichem Willen und ggf. auch an Geduld. Wird schon werden ... ;)
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Na ja - das klingt aber ein wenig nach "Masse versus Klasse"?! Einerseits willste dich verbessern, andererseits - so scheint es hier - mangelt es dir an wirklichem Willen und ggf. auch an Geduld. Wird schon werden ... ;)
[/quote]
Na so ganz unrecht hat Flotschi nicht.
Wenn ich mit Systemschützen schießen muss dann würde ich mir am liebsten ein Brötchen und Kaffee mitnehmen. Auch wenn ich mir sehr viel Zeit lasse wird mir langweilig weil ich zu lange auf das Pfeileziehen warten muss. Fazit für mich, mit ohne Systemschützen ist es entspannter. ;D
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Ähnlich wie Roscho sehe ich auch keinen Widerspruch. Richtig Spaß beim Bogenschiessen findet man meiner Meinung nach erst, wenn man auch vernünftig trifft. Klar, was man darunter versteht, ist individuell verschieden, nach meinem Dafürhalten aber essentiell.
Fazit: Je besser (nicht häufiger oder verbissener) ich trainiere, desto mehr Spaß habe ich beim Schießen.
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Ich habe nicht (mehr) den Anspruch jeden Schuss haargenau zu treffen. Ich habe auch keine Lust mich mit anderen zu messen. Trotzdem will ich meine Technik immer weiter verbessern, da ein guter Schuss einfach Freude bereitet. Seitdem ich lockerer an das Schießen herangehe treffe ich auch deutlich besser. Den Ablass und die Rückenspannung muss man doch immer wieder bewusst trainieren da sich sonst der Schlendrian einschleicht.
Ich bin in einem Verein der bestimmt zu 85% aus Systemschützen besteht. Ich bin manchmal erstaunt wie unglaublich diszipliniert die an die Sache herangehen. Da ist man als intuitiver, traditioneller Schütze ein bunter Hund. In der Zeit in der die 2 Pfeile abschießen bin ich schon mit 7 Pfeilen durch. ;D
Na ja - das klingt aber ein wenig nach "Masse versus Klasse"?! Einerseits willste dich verbessern, andererseits - so scheint es hier - mangelt es dir an wirklichem Willen und ggf. auch an Geduld. Wird schon werden ... ;)
Naja die Kollegen ankern ungefähr 10 Sekunden lang. Bei mir geht der Pfeil nach höchstens 3 Sekunden weg. So schieße ich einfach. Warum soll ich länger ankern als es notwendig ist? Wenn ich merke, dass etwas nicht passt arbeite ich wieder daran aber zur Zeit läuft es wieder gut :bow:
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Na ja - das klingt aber ein wenig nach "Masse versus Klasse"?! Einerseits willste dich verbessern, andererseits - so scheint es hier - mangelt es dir an wirklichem Willen und ggf. auch an Geduld. Wird schon werden ... ;)
Na so ganz unrecht hat Flotschi nicht.
Wenn ich mit Systemschützen schießen muss dann würde ich mir am liebsten ein Brötchen und Kaffee mitnehmen. Auch wenn ich mir sehr viel Zeit lasse wird mir langweilig weil ich zu lange auf das Pfeileziehen warten muss. Fazit für mich, mit ohne Systemschützen ist es entspannter. ;D
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Absolut. Ich versuche auch gerade zu Zeiten trainieren zu gehen wenn niemand im Schießkeller ist. ;D
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@Flatschi
Das rechne mal nach.
Ich höre oft umgekehrt das viele Pfeile gesucht werden müssen, Kostet auch Zeit ......
Stay Strong
africanarcher
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@Flatschi
Das rechne mal nach.
Ich höre oft umgekehrt das viele Pfeile gesucht werden müssen, Kostet auch Zeit ......
Stay Strong
africanarcher
Wegen dem soll man ja auch treffen. ;) Wenn man schnell schießt und jeder 3. Pfeil geht neben die Scheibe macht man etwas grundlegend falsch :bow:
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Nur Spaß habbe!
Micha
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Nur Spaß habbe!
Micha
dito.....
Wenn ich trainieren anfangen würde, hätte ich in kürzester Zeit den Spaß daran verloren.
So gehe ich zum Bogenschießen wann immer und mit wem immer ich will.... und das ist gut so... :GoodJob:
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Viele Wege führen nach Rom...
Manche wollen so präzise schießen wie irgend möglich, trainieren dafür hart und nutzen sämtliche Hilfsmittel die es gibt und die erlaubt sind. Andere wollen treffen aber in erster Linie entspannt durch den Wald gehen und ein paar Pfeile fliegen lassen und wieder andere schießen überhaupt nur, weil sie vom Partner genötigt werden.
Welcher Weg ist nun richtig? Jeder, ganz einfach!
Bogenschießen ist so individuell wie der Musikgeschmack, für jeden bedeutet es etwas anderes und ist wichtig oder weniger wichtig und das Treffen oder der Score ebenso.
Richtig oder falsch gibt es nicht, nur "passt für mich" oder eben nicht.
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Textstelle aus einem 1982er Lied:
"Ich will Spaß, ich will Spaß
Ich will Spaß, ich will Spaß
Ich geb Gas, ich geb Gas
Ich will Spaß, ich will Spaß"
Übernehm' ich mal so für mein Bogenschießen :) ;)
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Sowohl als auch. Jedoch stelle ich bei mir fest dass wenn ich zu verbissen trainiere es eher schlechter wird, ich verkrampfe dann, will zuviel und bin im geist nicht mehr locker um meinen eher intuitiven Schießstil zu verbessern. Das gleiche mit krampfhaftem Tuning an Pfeilen und Bogen.
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Beides, wobei ernsthaft eigentlich nur noch um Kugelsport, beim Bognern hauptsächlich die Kraft. Ansonsten werden keine Punkte geschrieben, kontrolliert und konzentriert geschossen, dazwischen viel Spaß.
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Beides - schießen aus reiner Freude an der Aktion aber immer wieder mal ein paar Passen, in denen ich mir ganz speziell das eine oder andere bewußt mache und den Bewegungsablauf verfolge und memoriere.
Beweisen muß ich mir nichts mehr.
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Das eine schließt ja das andere nicht aus.
Trainiere je nach Möglichkeit und auch geplant drei mal die Woche und schaue darauf, dass ich aktuell dabei auch schon auf meine ca. 400 Pfeile die Woche komme.
Meistens hab ich Spaß daran und manchmal ist es auch harte Arbeit.
Würde ich weniger trainieren und nur noch ab und an zum Spaß schießen, dann hätte ich daran kein Spaß mehr, weil meine Form und Technik dann nicht mehr stimmen würde und ich damit zum kämpfen hätte ordentlich zu schießen. Die Kraft würde auch erheblich darunter leiden.
Naja die Kollegen ankern ungefähr 10 Sekunden lang. Bei mir geht der Pfeil nach höchstens 3 Sekunden weg. So schieße ich einfach. Warum soll ich länger ankern als es notwendig ist? Wenn ich merke, dass etwas nicht passt arbeite ich wieder daran aber zur Zeit läuft es wieder gut :bow:
Warum sollte irgendjemand länger Ankern als notwendig? Die Hauptsache dabei ist doch immer gleich und ordentlich in den Anker zu kommen und nicht die Zeit?!
Also ich bin ein sogenannter "Systemschütze" - Oly Recurve mit dem ganzen Geraffel was da an so einem Bogen hängen kann. Im Vergleich sehe ich jedoch nicht, dass wir großartig länger brauchen, zumindest im Training nicht - Parcours ist da natürlich eine andere Sache. Intuitiv braucht halt kein Visier welches eingestellt werden muss.
Was eventuell etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen könnte ist, dass bewusste und kontrollierte schießen, Stand, Bodenhand richtig im Griff, Handposition an die Sehne immer gleich, usw.
Wenn Du das nicht machst und dir dafür keine Zeit nehmen willst, dann ok, jedem seine Sache.
Mein Persönlicher Funfact hierbei ist jedoch, als ich noch mit dem Blankbogen (ja auch System) die Parcours unsicher gemacht habe bin ich immer auf die Tradis aufgelaufen und war froh wenn die mich dann mit schießen lassen haben, damit ich die dann im Anschluss überholen konnte. Gestört hat es mich nie und ich habe mich auch immer höflich bedankt.
Und Training ist ja auch zum trainieren da, wenn dann mal ein Trainer, währen der Passe, die Technik mit einem Schützen bespricht, dann gehört das dazu und die anderen warten dann halt. Kommt der Trainer dann zu ihnen dann profitieren die selbst ja auch davon und.
Sorry bin abgeschweift und darum sollte es ja hier auch nicht gehen, es sollte eigentlich generell nie darum gehen wie oder nach welcher Disziplin man dieser Wunderschönen Sportart nachgeht. Keiner von uns wird dadurch ein besserer oder schlechterer Mensch.
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Textstelle aus einem 1982er Lied:
"Ich will Spaß, ich will Spaß
Ich will Spaß, ich will Spaß
Ich geb Gas, ich geb Gas
Ich will Spaß, ich will Spaß"
Übernehm' ich mal so für mein Bogenschießen :) ;)
Ari, du bist mein Held und bringst es auf den Punkt.... 😂😂😂🏹💥
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Wenn ich ein Ziel habe, dann plane und trainiere ich darauf.
So geschehen bei den Schüssen ohne sicheren Stand, aus der Drehung, auf den rotierenden Golfball, die Wurfscheiben, …
Wer das Video dazu immer noch gesehen hat 😂
Das Meiste davon ist antrainiert und zum Teil hart erarbeitet, wie die Wurfscheiben. Was war ich am Anfang langsam.
https://youtu.be/IAJoYS3z8Pk?si=W5HX2BKw35SOinTz
Inzwischen besteht mein Training aus regelmäßig in den Wald zu gehen, zu Treffen und dabei Spaß und Ruhe zu haben.
Wofür ich wirklich trainieren müßte wäre Parcours. Die Distanzen über 30 Meter, meine mentale Einstellung
und das hochhalten der Konzentration über lange Zeit.
Ich müßte aber auch mehr Dehnen, Cardio, Beine, und Liegestützen trainieren.😎
🌹
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Der Titel kliest sich wie ein Widerspruch - sollte es aber nicht sein. Denn egal welche Sportart: Training ist nicht zwingend spaßfrei.
Es sei denn. ich betrachte Training als solches und erst recht das auf einem Konzept basierende als nervig, langweilig, bringt doch nix, ...
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Ein Widerspruch wäre es ohne das "EINFACH NUR", mit ist der Spaß beim Training nicht ausgeschlossen 8)
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" ... einfach nur ... " ist eine Verstärkung und keine Nivellierung. Lese ich zumindest so.
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Mit Freunden übern 3D Parcours. Nur Spass.
2x die Woche auf die Bogenwiese zum Trainieren mit Plan und klaren Zielvorstellungen an Ringen und Konsequenzen im Training aufgrund entdeckter Schwächen. Grad für Feldbogen geht das kaum anders, wenn man da vorne mit dabei sein will.
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Schlussendlich macht in einem Schießsport das Treffen Freude. Also eben Training,
Als ich wegen Krankheitsfälle für andere Schützen einspringen musste, fiel mir auf, wie wenig ich wirklich trainiert haben.
Dies bedeutet erst mal, Technik fixieren. Der gesamte Ablauf wurde langsam auf die nachgemacht, aufgeschrieben und aufgenommen. Darunter auch ein neuer Ankerpunkt, der auch der selbe ist, denn ich für den Compound verwenden. Relativ niedrig, Ellbogen niederiger. Und dann 1000 Pfeile konsequent auf 5 Meter geschossen um den neuen Ablauf zu festigen. Und nichts anderes. Es sitzt. Es werden noch weitere 1000 folgen, doch nun mache ich noch Zielübungen dazu. Nicht mehr als 6 Pfeile, wenn überhaupt.
Dazu nutze ich Auflagen, 40 im Durchmesser. Ich starte bei 5 Meter. Wenn ich alle Pfeile im 10 habe, wiederholt, dann erhöhe ich die Entfernung um 3 Meter. Wieder alle Pfeile ins Gold. Wenn dies alles sitzt, gehts wieder richtig auf den Parcours.
Doch Bogenschießen und sauberes Training bleibt nur eines, dauerhaftes, konsequentes schießen auf die Scheibe.
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Die Antworten werden so unterschiedlich sein, wie die Gründe und Motivation zum Bogen-Sport...
Für mich ist ein wichtiger Teil, raus zu gehen und Sport zu treiben... Also ist "geplantes Training" ein Teil meiner Motivation. Ein bis zwei mal in der Woche eine Stunde auf die Scheibe trainieren und je nach Zeit und Wetter am Wochenende in den Parcours... Wie's halt passt...
Dabei kann "Training" aber auch bedeuten dass wir auf die "Tic-Tac-Toe" Felder die letztens an der Scheibe hingen "spielen" oder sonst irgendwelche lustigen Dinge...
Für mich selbst habe ich festgestellt dass es mir am Meisten bringt, wenn ich mir für eine Übungseinheit jeweils ein Thema suche (kenne ich bei mir schon von früheren Sportarten). Zum Beispiel achte ich ein Training lang hauptsächlich auf den Ankerpunkt, auf die Rückenspannung oder auf's Gerade-Stehen. Das kann ich aber auch machen wenn ich im Parcours bin.
Am Ende des Tages macht's einfach mehr Spass wenn man weniger Zeit mit Pfeile suchen verbringt - aber ob ich auf der Scheibe genau ins "X" treffe oder "nur" ein paar Handbreit rund ums "X"? Viel wichtiger ist dass ich raus gehe...
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Spass habe ich, wenn ich treffe. Drum trainiere/ übe ich fleissig weiter. :bow:
Viele Grüsse
Ulrich
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Empfehlen kann ich einen Selfie Stick mit Fernbedienung. Siehe Link.
Man kann diese dann so ausrichten und benutzen um sich von allem möglichen Positionen aufzunehmen. Gerade von oben kann sehr erhellend sein.
Oder man beobachtet sich direkt selbst beim Schuss, wenn man das Handy/Tablet vor die Scheibe stellt und den Schützen beobachten lässt. Funktioniert sehr gut!
https://www.amazon.de/Handyhalterung-Ausziehbares-Fernbedienung-StativSt%C3%A4nder-Android-Smartphones/dp/B0CFTCBTJ4/ref=sr_1_5?crid=11AMFNZUMOUBV&dib=eyJ2IjoiMSJ9.RssboaD68UwO8mKtZz-ifd2Z7dYK4iFS5BUrMwx732FdJetBEXYjLFsSghdrfTYMbmiKZajNYL_CoxFNKYPFowuSJetiM1f4Zl7id0ewNrOr9alYedJTTzfo4RjQTF_Z1DzJVD-t2X9ZHFe5HyvosLTla6eWP0narFtYxcMXt3IY3qY51ajrroppOQmJghZgMSvI3eHWJJpwsYKqMLx7ulfPnAribk3zNXlmk4d2v6E.q2Gl2U654GyMQPm6V2CxYaeUvFDN1wOF9MfuqXHzto4&dib_tag=se&keywords=selfie%2Bstick&qid=1739798932&sprefix=Selfie%2Caps%2C260&sr=8-5&th=1
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beides
Ich mache mir als Vorbereitung auf Turniere/Wettkämpfe eine Liste mit Punkten, die ich im Training abarbeiten muss. Im Prinzip ist das ein aufeinander aufbauender Trainingsplan.
Ich lasse mir aber auch genügend Platz für das "restliche"/"normale" Training bei uns, was eher aus betreutem Schießen und viel reden besteht.
Es kommt sicherlich sehr auf die im Verein üblichen Abläufe und Möglichkeiten an. Wir haben zB im Winter nur einmal pro Woche eine Hallenzeit. Da ballen sich viele Schützen in der Halle, kommen wann sie wollen, gehen wann sie wollen und halten sich mit Mühe an eine grobe Einteilung der Passen. Die Trainer haben aufgegeben und lassen das grob laufen und kümmern sich maximal um Schnupper-/Anfängerschützen.
Es gibt aber auch positive Beispiele, der RSC in Ludwigshafen trennt relativ strikt in Schnuppern, geleitetes Training für Anfänger und freies Schießen. Und das klappt auch ausgesprochen gut.
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Es kommt doch immer auf die persönliche Zielsetzung an.
Betreibe ich Bogenschießen als Ausgleich und zur Entspannung, dann reicht es meist, "einfach drauflos zu schießen". Auch damit kann man irgendwann ganz passabel treffen.
Wenn ich aber bei Meisterschaften oben mitschießen oder mich ernsthaft verbessern möchte (oder ein gewisses Niveau halten), komme ich um ein strukturiertes Training nicht herum. Das beinhaltet dann sowohl Technik- als auch Mentaltraining.
Von einem Bekannten habe ich den Spruch mitbekommen: "Training ist harte Arbeit, Turnier ist Spaß!". Daran versuche ich mich meist zu halten.
Es gibt aber auch Tage, an denen ich keine große Lust zum Trainieren habe und selbst einfach drauflos ballere. Kann auch viel Spaß machen! ;)
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Heute habe ich mal wieder Spaß mit Training verbunden und mal zur Abwechslung Holzpfeile geschossen.
Schwerpunkt war mediterraner Griff mit dem Hellfire.