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Bogenschießen => Pfeile => Thema gestartet von: BSCausBKK am März 10, 2025, 01:45:22 Nachmittag

Titel: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 10, 2025, 01:45:22 Nachmittag
Da ich mit meinen Pfeilen nicht zufrieden war habe ich in den letzten Tagen mein Setup geändert
Dazu neu einen sehr sehr tiefen Haken
Und das Zuggewicht geändert, um 4 Umdrehungen der Tillerschrauben, also alle Schrauben fast maximal raus
Vorher hatte ich 29adF, jetzt müssten es ca. 27lbs sein
Dann mehrere Tage lang mit unterschiedlichen Spitzen experimentiert

Was rausgekommen ist sind 2 Sätze Pfeile die vollkommen identisch fliegen
Ich schiesse immer 6er Passen mit einer Sorte, direkt danach auf ein anderes Ziel die andere Sorte
Die Gruppierung jeweils ist voll in Ordnung (auf 18m), auch wenn ich nicht ins Gold halten kann sondern ca. 5-10cm links und 10-15cm drunter
Jagdbogen halt, RH
Pfeile Skylon Radius, volle Länge, identische Vanes, beide 430grn

Jetzt endlich die Frage:
Warum landet der 400er Spine mit 100grn Spitze horizontal mit der identischen Seitenabweichung wie der 500er mit 140grn Spitze?
Bei jeweils 100 geschossenen Pfeilen gibt es keine messbaren Unterschiede
Eigentlich müsste der 400er doch DEUTLICH weiter links landen
Gibts dafür eine nachvollziehbare Erklärung?

Wenn ich keine Schiessfehler mache und für meine Verhältisse perfekt löse landen die Pfeile ca. 5cm rechts und 10cm über X, damit kann ich leben, Gruppierung ca.60er Gold plus ab und zu ein widerlicher Ausreisser

Bei dem 500er Spine habe ich mit 100, 120, 140er Spitzen vorher getestet, kaum messbare Seitenabweichung aber 5cm Höhenunterschied pro 20grn Spitze und die 140er landen am sympathischsten


Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Nofretete am März 10, 2025, 02:21:11 Nachmittag
Ja, es gibt eine Erklärung: die Pfeile sind befiedert.
Rohschäfte würden sich vermutlich völlig anders verhalten, Federn kaschieren viel und bringen oft sogar völlig unpassende Schäfte zum Geradeausfliegen.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 10, 2025, 03:53:47 Nachmittag
Ja, es gibt eine Erklärung: die Pfeile sind befiedert.
Rohschäfte würden sich vermutlich völlig anders verhalten, Federn kaschieren viel und bringen oft sogar völlig unpassende Schäfte zum Geradeausfliegen.

Es sind ja jetzt wirklich sehr kleine Vanes. nicht das was man sonst Indoor schiesst
Und beide Skylon Radius verhalten sich effektiv gleich?
Mit grösseren Vanes gehts weiter auf die weiche Seite
Eigentlich möchte ich ja noch etwas weiter auf die harte Seite nach links

Und die Pfeile sollen dann beim Turnier ja im Gold landen, also müssen auch Vanes drauf
Jetzt schiesse ich einfach auf eine Markierung und freue mich über schöne Gruppierungen
In knapp 2 Wochen ist mein Saisonhöhepunkt, dann muss es funktionieren

NP passt
Standhöhe ist im Rahmen von dem was Uukha angibt und fühlt sich gut an
Leise ist der Bogen auch
Tiller ist auf knapp über Null
Also die äusseren Umstände sollten stimmen

Was Rohschäfte jetzt sagen würden ist eigentlich egal, ein Zielpunkt womöglich neben der Scheibe taugt mir nicht, da kann ich nicht mit umgehen
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Nofretete am März 10, 2025, 04:26:30 Nachmittag
Wenn ich dich richtig verstehe, stimmst du keine Pfeile per Rohschafttest ab? Dann beklage dich auch nicht, wenn Befiederte nicht dorthin fliegen wo sie sollten.

Die Größe der Vanes hat mit der Stabilisierung nicht so furchtbar viel zu tun. Winzige 1,6" EP Vanes stabilisieren nahezu genauso effektiv wie 4" Naturfedern.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: cweg am März 10, 2025, 04:47:00 Nachmittag
Du änderst so viele Faktoren auf einmal, schießt 400/500er mit 27# OTF und willst sagen, dass du zwei perfekte Satz Pfeile hast?

….finde den Fehler!

Du hast gut getroffen, weil du gut im Flow warst und dich über deine guten Ergebnisse gefreut hast, lass mal Wind, Regen, Turnierstress dazu kommen und dein „Traumsetup“ fliegt dir um die Ohren. Da gebe ich dir Brief und Siegel drauf!

P.s. Eine große Feder macht den Pfeil langsamer und somit härter.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 10, 2025, 06:45:03 Nachmittag
Du änderst so viele Faktoren auf einmal, schießt 400/500er mit 27# OTF und willst sagen, dass du zwei perfekte Satz Pfeile hast?

….finde den Fehler!

Du hast gut getroffen, weil du gut im Flow warst und dich über deine guten Ergebnisse gefreut hast, lass mal Wind, Regen, Turnierstress dazu kommen und dein „Traumsetup“ fliegt dir um die Ohren. Da gebe ich dir Brief und Siegel drauf!

P.s. Eine große Feder macht den Pfeil langsamer und somit härter.

Ich hatte in dieser Wintersaison bisher 21 Turnierstarts, Jagdbogen noch ungeschlagen, als Blankbogen wegen eigenem Unvermögen nicht immer.
Anfangs 500er mit 230grn Spitze
Später 500er mit 200grn
Diese Setups haben immerhin für Runden mit 276 bei 18/60 und 262 bei 18/40 gereicht, damit bin ich mehr als zufrieden
Aber die Schwankungsbreite war mir zu hoch, oft war die 4. Turnierrunde am Wettkampftag die beste!

Jetzt nachdem ich vor 1 Woche die Tillerschrauben um 4 Umdrehungen rausgedreht und die Fingerhaltung stark modifiziert habe sind es 500er mit 140grn
Und die landen jetzt dichter am Zielpunkt als je zuvor und die Abweichungen während der 60 Pfeile scheinen geringer zu sein als bisher, also bin ich wohl auf dem richtigen Weg
Zumindest jetzt Indoor, ob ich das Outdoor auf 50m in den Griff bekomme kann ich noch nicht beurteilen, letztes Jahr hat es ausser bei der DM gut geklappt.

Das mit den grossen Federn habe ich auch gelesen, aber bei identischen Schäften und Spitzen und Nocken war es genau umgekehrt und die deutlich grösseren Vanes sind bei sehr weich gelandet.
Das versteh ich halt nicht
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 10, 2025, 07:00:22 Nachmittag
Wenn ich dich richtig verstehe, stimmst du keine Pfeile per Rohschafttest ab? Dann beklage dich auch nicht, wenn Befiederte nicht dorthin fliegen wo sie sollten.

Die Größe der Vanes hat mit der Stabilisierung nicht so furchtbar viel zu tun. Winzige 1,6" EP Vanes stabilisieren nahezu genauso effektiv wie 4" Naturfedern.

Da ich nur 1 Ankerpunkt habe und mit Finger im Auge nicht zielen kann brauche ich ein Pfeilgewicht dass die Dinger möglichst nahe an die Höhe des Gold`s bringt
Das benötigte Pfeilgewicht sind jetzt mit dem eingestellten Zuggewicht bei 18m 435grn
Die Super Rest funktioniert perfekt nur mit ID 4.2er Pfeilen sobald die schwer werden
Pfeile ab 600er Spine sind zu weich da ich 170grn Spitzen bräuchte (die gibts nicht)
Also 500er + 140grn, Gewicht stimmt, fliegen fast geradeaus
Und der Test mit 400 + 100grn ergibt warum auch immer ein identisches Flugerlebnis
Hauptsache der NP passt, und das geht auch ohne RST

Outdoor muss ich im April Pfeile bis 850er Spine einstellen, also wird nach dem Vorjahresschema mit unterschiedlichen Spitzen so lange ausgeschossen bis alle Pfeile geradeaus fliegen
Und dann halt ausprobiert was am besten von der Höhe des Zielpunktes passt
Letztes Jahr waren die 50m mehr als bescheiden, der Rest hat funktioniert
Ich hoffe das ich dieses Jahr so viel besser schiesse dass ich auch die 50m auf die Reihe bekomme

Bei 40+50m schiesse ich die allerkleinsten Vanes die es gibt
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: heini am März 10, 2025, 07:52:10 Nachmittag
Das finde ich wirklich äussert bemerkenswert wenn man von 27 - 29 lbs ausgeht....
Wär doch toll wenn Du uns über Deine Turniererfolge auf dem Laufenden halten würdest.
Vor Allem auch über Dein Material-Setup
Was dazuzulernen schadet ja nie.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 10, 2025, 08:03:57 Nachmittag
Das finde ich wirklich äussert bemerkenswert wenn man von 27 - 29 lbs ausgeht....
Wär doch toll wenn Du uns über Deine Turniererfolge auf dem Laufenden halten würdest.
Vor Allem auch über Dein Material-Setup
Was dazuzulernen schadet ja nie.

Es sind jetzt im Winter leider keine Testturniere mehr sondern nur noch die DM (DBSV)
Also keine Zeit zum testen unter Stress
Und ab Morgen bis zum Ende wegen Kälte nur noch in der Garage trainieren

Da die Medaillen dieses Jahr schöner sind als sonst üblich hätte ich auch sehr gerne davon eine
Die Qualileistung hat gepasst
Aber rüberbringen muss ich es irgendwie
Die anderen können ja schliesslich auch treffen, und das schon Jahre länger als ich
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Landbub am März 10, 2025, 08:34:15 Nachmittag
Auf 18m kannst dir den RST tatsächlich schenken. Das Leitwerk lässt die Pfeile gerade fliegen und der Verlust durch Drag spielt da keine Rolle. Markiere die Pfeile, mach Gruppentuning und schmeiss die raus, die nicht so gut gruppieren. Da hast in einer V6 Sortierung meistens einen drin.

geh auf 30m oder 40m, wo du halt nen Bierdeckel noch gut triffst. Und schau da, wie der RS fliegt. So bekommst Erkenntnisse.
Solange es aber keine Turniere gibt, wo man Pfeile ohne Federn schießen muss, haben perfelt per RST abgestimmte Pfeile weniger Vorteile gegenüber solchen, die mehr oder weniger gut passen, als man denkt.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 10, 2025, 09:49:54 Nachmittag
Verlust durch Drag

geh auf 30m oder 40m, wo du halt nen Bierdeckel noch gut triffst

Was ist Drag?
heisst das, dass der Spine bei kurzen Distanzen kaum eine Rolle spielt?

und mit dem Holzbogen auf 40m, auch wenn das meine Spezialentfernung ist wenns läuft, das muss schon ein verdammt grosser Bierdeckel sein!
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Flotschi am März 10, 2025, 10:10:51 Nachmittag
Verlust durch Drag

geh auf 30m oder 40m, wo du halt nen Bierdeckel noch gut triffst

Was ist Drag?
heisst das, dass der Spine bei kurzen Distanzen kaum eine Rolle spielt?


Drag ist der Luftwiderstand. Ich bin da zwar komplett außerhalb meiner Liga wenn es um das exakte Pfeiltuning geht aber auf kurze Distanz kommt man halt mit fast jedem Setup halbwegs durch.

und mit dem Holzbogen auf 40m, auch wenn das meine Spezialentfernung ist wenns läuft, das muss schon ein verdammt grosser Bierdeckel sein!
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Landbub am März 10, 2025, 11:13:42 Nachmittag
Verlust durch Drag

geh auf 30m oder 40m, wo du halt nen Bierdeckel noch gut triffst

Was ist Drag?
heisst das, dass der Spine bei kurzen Distanzen kaum eine Rolle spielt?

und mit dem Holzbogen auf 40m, auch wenn das meine Spezialentfernung ist wenns läuft, das muss schon ein verdammt grosser Bierdeckel sein!

Mit Drag versteht man den Geschwindigkeitsverlust des Pfeils verursacht durch das schräg-aus-dem-Bogen-kommen mit dem daras folgenden Ausrichten des Pfeils durch das Leitwerk. Die dabei aufgewendete Kraft geht 1:1 von der Geschwindigkeit ab.
Es gibt durchaus exakte Berechnungen unter Berücksichtigung der Strömungslehre, wo man genau Modelle hat, wie sich das auf den Pfeilflug auswirkt.

"Kaum eine Rolle spielen" ist etwas ungenau. Aber es ist so, dass durch die kurze Distanz und die meist eher großen Federn es nicht so wichtig ist, ob der RS jetzt genau in der Gruppe steckt oder ne Handbreit daneben. Für Draussen-Distnanzen würde ich das nicht behaupten wollen. Natürlich muss das in vernüftigen Grenzen sein. Schlägt ein Schaft durch die Biegung am Mittelteil an, richten das auch keine großen Federn mehr.
Aber ein Beispiel: Mit 36# OTF schieße ich 500, 600 und 700er mit 100gn Spitze in der Halle ähnliche Ringzahlen von 500 bis 520 ungefähr.


Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: el-bandi am März 10, 2025, 11:27:06 Nachmittag
Ok, also als Neuling im Bogensport verstehe ich hier ein paar Aussagen gar nicht.

Sollte man mit ein bisschen Erfahrung nicht auch eine Bogenwaage besitzen?  Vor allem als Turnierschütze?  Dann muss man nicht schätzen, wie viel Zuggewicht man auf den Fingern hat.

Und sind Pfeile mit 500er Spine bei 29 Pfund nicht viel zu steif? Und bei noch weniger adF dann auf 400er Spine?

Ist es nicht auch wichtig, ob über Shelf oder über Pfeilauflage und mit Button geschossen wird? Weil die Info kann ich in der Frage nicht finden.

Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Nofretete am März 11, 2025, 12:55:52 Vormittag
Hi, dass du einige Dinge hier nicht verstehst, hat nichts damit zu tun, dass du Anfänger bist. Ich bin seit mehr als 20 Jahren dabei und es geht mir ganz genauso.
 :)
Mit sehr hohem Spitzengewicht und sehr langen Schäften lassen sich wahrscheinlich auch 500er so tunen, dass sie mit 30 Pfund geschossen werden können. Wer's mag...
Ich schieße ähnliche Zuggewichte und lande je nach Bogen bei Spinewerten von 800 bis 1000.

Eine Bogenwaage muss man nicht zwingend besitzen. Man schießt seine Schäfte üblicherweise praktisch aus, an der Scheibe. Gemessene Werte sind da nicht so relevant.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Frottie am März 11, 2025, 08:08:21 Vormittag
Ist es nicht auch wichtig, ob über Shelf oder über Pfeilauflage und mit Button geschossen wird? Weil die Info kann ich in der Frage nicht finden.

Irgendwo weiter vorne und in einem anderen Thread wurde erwähnt, dass über eine Hoyt Superrest geschossen wird. Die verträgt wohl keine ultraschweren Pfeile und auch keine Schäfte mit großem Durchmesser.

Beim Abstimmen von Hallenpfeilen können schon mal komische Setups rauskommen, weil es andere Prioritäten gibt, als für outdoor und längere Distanzen.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: kungsörn am März 11, 2025, 08:59:23 Vormittag
Nofretete und el-bandi, ihr seid nicht allein hier.
Als Erstes frage ich mich, was mit einem „Jagdbogen“ gemeint ist? Hoyt Superrest und 27# ?   :unschuldig:

BSKausBKK: schieß mal das Setup mal auf 10m, 16m oder auf 18,70m.
Ob die Pfeile sauber (in Linie der Schwingungsknoten) aus dem Bogen kommen, zeigt eine Zeitlupe oder der RST.
Vanes oder Federn sind ein Leitwerk und stabilisieren – in entsprechender Ausführung - auch einen geworfenen Stuhl.
Die von Dir vermuteten Abweichungen gibt es also nur mit einem Rohschaft. Entscheidend kann dabei auch die Länge sein.

Wenn alle Pfeile gleich und die Technik konstant ist, fliegen auch alle Pfeile gleich.
Meine Tochter hatte Monate lang einen 12# Eigenbau mit meinen kaputten (gekürzten) 400er Schäften geschossen.
Die Trefferlage war sehr gut. Bei 10,0m Entfernung: exakt 10cm rechts der Achse. Bei 11,5m Entfernung: genau 13cm links der Achse….
Erst als ich Sie darauf hingewiesen habe, dass die Dinger „wackeln wie ein Kuhschwanz“, hat sie sich daran gestört und wollte sofort passende Pfeile.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 11, 2025, 09:25:18 Vormittag

Als Erstes frage ich mich, was mit einem „Jagdbogen“ gemeint ist? Hoyt Superrest und 27# ?   :unschuldig:

BSKausBKK: schieß mal das Setup mal auf 10m, 16m oder auf 18,70m.

Wenn alle Pfeile gleich und die Technik konstant ist, fliegen auch alle Pfeile gleich.


Jagdbogen = DBSV, beim DSB heisst das Ding Traditionell
Mein Jagdbogen erfüllt alle Anforderungen an Traditionell, also Holz und Plastikpfeilauflage
Da halt die SuperRest, und die macht bei superschweren Pfeilen und grossen Durchmessern zu viele Probleme, ID 3.2 und ID 4.2 fliegen Top
Übers Shelf geht nicht, da sind meine Finger im Weg, liegt an mir, man kann nicht unbedingt alles haben

Vor der Hallensaison habe ich mit Papiertest auf 3m die Pfeile soweit aussortiert dass möglichst nur noch das Dreieck der Vanes beim Flug durchs Papier zu sehen ist
Das klappt bei schweren Pfeilen wenn der NP stimmt auch sehr gut
Bei den halb so schweren 50m Sommerpfeilen siehts mit dem Papiertest natürlich anders aus, NP Höhe kann ich abstimmen, aber die gehen natürlich bei 3m teils quer raus
Da gehe ich dann auch auf andere Entfernungen, evtl. diesmal für die Sommersaison auch auf RST zum Test

Ich habe in den letzten Wochen meinen gesamten Schießstil verändert und hoffentlich so verbessert dass auch die 50m kommenden Sommer mein Freund werden, war bisher nicht so
Ich schiesse ja noch keine 2 Jahre und hab mangels Trainer schon so oft Sachen ausprobiert und geändert dass Änderungen (die mein Rücken mitmacht) innerhalb weniger Tage sitzen da ich mich ja noch nicht so lange an was anderes gewöhnt habe
Es wäre schön wenn ich mal Monate am Stück zufrieden bin und nichts ändern muss
Nur ab und zu sind es halt unerklärliche Schiessergebnisse die ich abstellen möchte
Im Moment habe ich es hoffentlich mal wieder im Griff, und optisch sieht es aktuell auch fast wie bei einem Bogenschützen aus
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Stringwistler am März 11, 2025, 09:42:42 Vormittag
Jetzt muß ich dir mal ehrlich was sagen.... nimm mir das bitte nicht krumm.

Du solltest mal 1 Jahr mit Turniere aussetzen und deinen Ehrgeiz für die richtige Pfeilwahl einsetzen und nicht laufend rumprobieren und merken dies und das passt nicht. Kein vernünftiger Mensch fährt auf Meisterschaften mit solch Ausrüstung wie du hier seid Monaten beschreibst...
Entscheide Dich doch mal in dem Jahr Test für DEN BOGEN UND DIE PFEILE und optimiere deine Ausrüstung. Dann kommst du sicherlich im nächsten Jahr viel entspannter zu deinen wohl ach so wichtigen und lebensnotwendigen Medallien.
Weiter hast du aber keine Probleme, oder? 😉

Sorry, aber das mußte ich jetzt mal loswerden.
Andere trauen sich das ja wohl nur im "was ich schon immer mal sagen wollte" 😂
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 11, 2025, 09:44:38 Vormittag


Sollte man mit ein bisschen Erfahrung nicht auch eine Bogenwaage besitzen?  Vor allem als Turnierschütze?  Dann muss man nicht schätzen, wie viel Zuggewicht man auf den Fingern hat.

Und sind Pfeile mit 500er Spine bei 29 Pfund nicht viel zu steif? Und bei noch weniger adF dann auf 400er Spine?

Ist es nicht auch wichtig, ob über Shelf oder über Pfeilauflage und mit Button geschossen wird? Weil die Info kann ich in der Frage nicht finden.

Eine Bogenwaage habe ich, deshalb weiss ich auch dass vor dem Rausdrehen der Tillerschrauben ca. 29adF waren, und ob es jetzt 26,5 oder 27,5 sind ist wurscht, schiesst sich wunderbar weich
Und ich kann deutlich leichtere Spitzen verwenden

Über Shelf würde ich ja schiessen, aber obwohl ich den Bogen extrem locker halte ragt der linke Zeigefinger so weit über den Shelfrand nach oben dass da vermutlich kein Pfeil mehr sinnvoll durchpasst, das Mittelstück ist genial, aber meine Hand hat halt eigene Wünsche
Button und Metallauflage sind beim Jagdbogen nicht erlaubt
Ich schiesse mit dem Jagdbogen auch bei den Blankbögen mit, auch bei der DM, weil die Hoffnung auf ein Top-Ergebnis ist ja immer da

Bei Distanzen ab 30m merke ich unterschiedliche Spines sofort, bei den wie jetzt leichten Wurfarmen (24#)  habe ich letzten Sommer einen 800er Pfeil genutzt, bei den 30# Wurfarmen war es dann ein 700er mit deutlich schwerer Spitze (30m)
Das muss ich ab April dann erstmal wieder ausschiessen, ich habe alle Schäfte von 400 bis 850 hier rumliegen und Spitzen von 60 bis 230grn
Und eine Grosspackung Heisskleber.....
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 11, 2025, 10:00:01 Vormittag
Jetzt muß ich dir mal ehrlich was sagen.... nimm mir das bitte nicht krumm.

Du solltest mal 1 Jahr mit Turniere aussetzen und deinen Ehrgeiz für die richtige Pfeilwahl einsetzen und nicht laufend rumprobieren und merken dies und das passt nicht. Kein vernünftiger Mensch fährt auf Meisterschaften mit solch Ausrüstung wie du hier seid Monaten beschreibst...
Entscheide Dich doch mal in dem Jahr Test für DEN BOGEN UND DIE PFEILE und optimiere deine Ausrüstung. Dann kommst du sicherlich im nächsten Jahr viel entspannter zu deinen wohl ach so wichtigen und lebensnotwendigen Medallien.
Weiter hast du aber keine Probleme, oder? 😉

Sorry, aber das mußte ich jetzt mal loswerden.
Andere trauen sich das ja wohl nur im "was ich schon immer mal sagen wollte" 😂

Nehm ich dir absolut nicht krumm

Vor knapp 2 Jahren war ich Komplettkrüppel (mit 62 Jahren) und konnte mich kaum bewegen und hab den ganzen Tag Kekse und Chips gefressen
Dann war ich bei einem Arzt der in den 70er Jahren in Deutschland sogar Nationalmannschaft Bogenschiessen war
Für meinen Rücken konnte der mir zwar auch nicht richtig helfen, meinte aber fang doch mit Bogenschiessen an weil ich irgendwas sinnvolles machen wollte

Nach 3 Wochen ! habe ich mein erstes Outdoor Turnier mitgemacht und ich glaube sogar alle 72 Pfeile auf die 40m Scheibe gebracht
Dann noch ein Turnier
Und 3 Monate nach Beginn war dann die ÖM (1440er Runde), und das ging am ersten Tag utopisch gut, am Ende war es Silber
Da hat es Klick gemacht und seitdem ist das Bogenschiessen halt ausgeartet
Soooo lange habe ich ja auch nicht mehr
Körperlich geht Scheibenschiessen, 3D wäre vollkommen ausgeschlossen da ich keine Pfeile unterhalb Hüfthöhe ziehen kann

Und von den bisher 7 Starts bei nationalen Meisterschaften habe ich nur eine voll versiebt und ansonsten 2*Bronze, 1*Silber und 3*Gold gewonnen
Das motiviert mich derartig dass eine Pause nicht möglich ist, völlig ausgeschlossen

So lange der Körper mitmacht, das ist bei mir klar der leistungsbegrenzende Faktor
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: kungsörn am März 11, 2025, 10:01:17 Vormittag
Guido: Weltrekorde gibt es, weil es Leute wie BSCausBKK gibt.
Das ist doch OK, auch wenn es nicht meiner (unserer) Lebenseinstellung entspricht.

Das Problem liegt hier darin, dass BSCausBKK das „Variieren“ seiner wechselnden Schießleistungen (zwischen perfekt und hervorragend…) nicht 100%ig verorten kann.
Demnach hast Du Recht, wenn Du darauf verweist, dass BSCausBKK erst einmal ein gut abgestimmtes Setup benötigt.
Dazu braucht es entweder „eigene“ Erfahrung mit viel Hirnschmalz und technischem Interesse.
Oder eben ein Technik-team, das einem den passenden „Weltmeisterbogen“ in die Hand drückt.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: parsec am März 11, 2025, 10:50:45 Vormittag
Danke kungsörn
Und in dem Sinne:
Bei den halb so schweren 50m Sommerpfeilen siehts mit dem Papiertest natürlich anders aus, NP Höhe kann ich abstimmen, aber die gehen natürlich bei 3m teils quer raus
Es ist eben ganz und gar nicht "natürlich" das Peile quer raus gehen. Wenn das passiert MUSS etwas gemacht werden.
Ein Papiertest muss halt auch mit "Köpfchen" durchgeführt werden. Gerade im Hinblick darauf wenn ein Bogen benutzt wird bei dem der Pfeil sich im Abschuss biegt - ja sogar biegen soll - damit er überhaupt ohne Berührung/Anschlagen am Bogenfenster vorbei kommt.
Klar, wenn man massig zu steife (400er) Schäfte nimmt, die sich bei den Pfundzahlen gar nicht biegen, kann man sich leicht spielen bis im Papier ein perfekter Durchschuss zu sehen ist. Das heisst aber noch lange nicht das der Pfeil der richtige (zum Bogen passende) ist!
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 11, 2025, 11:22:48 Vormittag

Es ist eben ganz und gar nicht "natürlich" das Peile quer raus gehen. Wenn das passiert MUSS etwas gemacht werden.
Ein Papiertest muss halt auch mit "Köpfchen" durchgeführt werden. Gerade im Hinblick darauf wenn ein Bogen benutzt wird bei dem der Pfeil sich im Abschuss biegt - ja sogar biegen soll - damit er überhaupt ohne Berührung/Anschlagen am Bogenfenster vorbei kommt.
Klar, wenn man massig zu steife (400er) Schäfte nimmt, die sich bei den Pfundzahlen gar nicht biegen, kann man sich leicht spielen bis im Papier ein perfekter Durchschuss zu sehen ist. Das heisst aber noch lange nicht das der Pfeil der richtige (zum Bogen passende) ist!

Ich bin vermutlich der einzige Traditionelle der überhaupt Papiertest macht, weil dafür ist er ja eigentlich nicht geeignet
Aber bei sehr leichten Schäften / hohen Spines sind Querbewegungen auf den ersten Metern ja völlig normal
Und das gibt dann auf 3m schonmal einen 5cm Horizontalriss
Bei 5 oder 10m wäre es dann durchaus ein Riss in die andere Richtung
Also Null Aussagekraft
Nur in der Höhe, also NP, da bekommst du ein wirklich brauchbares Ergebnis und kannst den NP auf 1mm genau einstellen
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Flotschi am März 11, 2025, 11:40:09 Vormittag

Es ist eben ganz und gar nicht "natürlich" das Peile quer raus gehen. Wenn das passiert MUSS etwas gemacht werden.
Ein Papiertest muss halt auch mit "Köpfchen" durchgeführt werden. Gerade im Hinblick darauf wenn ein Bogen benutzt wird bei dem der Pfeil sich im Abschuss biegt - ja sogar biegen soll - damit er überhaupt ohne Berührung/Anschlagen am Bogenfenster vorbei kommt.
Klar, wenn man massig zu steife (400er) Schäfte nimmt, die sich bei den Pfundzahlen gar nicht biegen, kann man sich leicht spielen bis im Papier ein perfekter Durchschuss zu sehen ist. Das heisst aber noch lange nicht das der Pfeil der richtige (zum Bogen passende) ist!



Ich bin vermutlich der einzige Traditionelle der überhaupt Papiertest macht, weil dafür ist er ja eigentlich nicht geeignet
Aber bei sehr leichten Schäften / hohen Spines sind Querbewegungen auf den ersten Metern ja völlig normal
Und das gibt dann auf 3m schonmal einen 5cm Horizontalriss
Bei 5 oder 10m wäre es dann durchaus ein Riss in die andere Richtung
Also Null Aussagekraft
Nur in der Höhe, also NP, da bekommst du ein wirklich brauchbares Ergebnis und kannst den NP auf 1mm genau einstellen

Also ich schieße traditionell und intuitiv und bei mir kann man die Ergebnisse des Papiertests kübeln. Ich bin letzten Monat weil mich ein Kollege im Verein überredet hat den Papiertest zu machen ewig vor der Papierwand gestanden und hab den Nockpunkt eingestellt der laut Kollegen "zu hoch" war. Als der Pfeil dann gerade durchging und ich dann auf 20m geschossen habe, traf ich nicht mehr. Habe dann den Nockpunkt wieder auf meine Höhe eingestellt und gleich wieder super Gruppen geschossen. Gerade beim traditionellen Schießen muss man eben sehr individuell an das Tuning herangehen. Ich konzentriere mich lieber auf den sauberen Ablass und die stabile Bogenhand. Da trifft man dann auch wenn der Pfeil nicht 100% passt. Das ist meine Meinung dazu.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 11, 2025, 11:40:19 Vormittag
Guido: Weltrekorde gibt es, weil es Leute wie BSCausBKK gibt.
Das ist doch OK, auch wenn es nicht meiner (unserer) Lebenseinstellung entspricht.

Das Problem liegt hier darin, dass BSCausBKK das „Variieren“ seiner wechselnden Schießleistungen (zwischen perfekt und hervorragend…) nicht 100%ig verorten kann.
Demnach hast Du Recht, wenn Du darauf verweist, dass BSCausBKK erst einmal ein gut abgestimmtes Setup benötigt.
Dazu braucht es entweder „eigene“ Erfahrung mit viel Hirnschmalz und technischem Interesse.
Oder eben ein Technik-team, das einem den passenden „Weltmeisterbogen“ in die Hand drückt.

Ein Trainer wäre Gold wert!
Videos auf amerikanisch sind mir nicht immer voll veständlich
Und der bekannte deutsche Erzählbär, schau ich mir manchmal an, und ab und zu kann ich auch minimal was davon verwenden

Ich glaube mein Schießstil ist mittlerweile halbwegs passend.
WENN die äusseren Umstände stimmen
Ich muss mich zwingend nach jeder Passe setzen, auch wenn es nur wenige Sekunden sind
Sonst macht die LWS zu
Das merke ich zwar nicht direkt schmerztechnisch, sehe es aber an den Scores und nach spätestens 60min kann ich mich überhaupt nicht mehr bewegen
Deshalb auch jedesmal ein Zirkus mit Stuhl usw. beim Turnier
Kälte ist deshalb auch Gift, das mag die genauso defekte HWS nicht
Also bin ich der einzige der überall mit Halstuch hochgeschlossen rumläuft
Daher muss ich bei schlechten Ergebnissen erstmal grübeln obs der Körper war, das merke ich teils erst Stunden später, oder ob das Kopfinnere mal wieder völlig versagt hat
Und ich kann katastrophale Scores schiessen, das ist diesen Winter mehrmals passiert, dann aber durchgängig von morgens bis abends am Turniertag
Meistens versieb ich aber nur 1 Runde und kann es dann noch hinbiegen

Ggü. letztem Winter sind aber die Ergebnisse insgesamt deutlich höher, und die schlechtesten nicht ganz so schlecht
Das macht also Hoffnung für die kommende Saison

Weltrekorde gibts für mich bei Traditionell nicht, aber AK-Rekorde Jagdbogen auf nationaler Ebene schon
Und das ist bei 18-30m ein erreichbares Ziel
Einen (20m) hätte ich ja letztes Jahr schon geknackt, das Turnier war aber beim falschen Verband
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 11, 2025, 11:47:23 Vormittag

Ich konzentriere mich lieber auf den sauberen Ablass und die stabile Bogenhand.

In dem Bereich habe ich mehrmals seit Sommer was geändert
Weil 2 Monate lang habe ich plötzlich nichts mehr getroffen
Im Herbst dann Superergebnisse mit völlig anderer Handhaltung geschossen
Jetzt vor wenigen Tagen ganz anders, und es funktioniert (scheinbar, und hoffentlich auch auf Dauer)
Das hat dann zwar 3 Tage gedauert, aber seitdem finde ich das es mit weniger Schwankungsbreite klappt

Nur mussten dafür auch die Pfeile geändert werden, denn zwischen Sehne auf die Fingerkuppen und tiefem Haken ist bei mir ein ganz gewaltiger Unterschied / Verlagerung
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Grizzly am März 11, 2025, 11:52:37 Vormittag
....
Aber bei sehr leichten Schäften / hohen Spines sind Querbewegungen auf den ersten Metern ja völlig normal
...

Nö. Die gehen bei passendem SetUp und wenn das Gelumpe hinter der dem Nockpunkt einigermassen passt, raus wie an der Schnur gezogen.

Wenn Trainer Gold wert ist, dann investiere mal in einen Bogenurlaub mit Kurs.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Landbub am März 11, 2025, 12:04:47 Nachmittag
Also ich schieße traditionell und intuitiv und bei mir kann man die Ergebnisse des Papiertests kübeln.

Papiertests mit Fingerablass erfordern sehr viel Erfahrung, um daraus irgendwas Sinnvolles abzulesen. Nicht selten kommt man dabei sogar zu paradoxen Ergebnissen. So hilfreich wir ein Papiertest bei Compound mit mech. Release ist, so "gefährlich" ist er für Finger-Release. Man kann dabei leicht die falschen Schlüsse ziehen. Drum sage ich meist: Nicht machen.
Nockpunthöhe auf 5m, RST auf 25m. Wenn das passt, verwende die Zeit eher fürs Trainieren als fürs Tunen.

Nachtrag: Den Button Druck, sofern vorhanden, sollte man noch ausschießen. Wobei man da mit "Mitte mittlere Feder" bei Beiter meist nicht weit daneben liegt.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: kungsörn am März 11, 2025, 12:24:56 Nachmittag
Bin da voll bei Landbub.
Um Papierrisse korrekt deuten zu können, bedarf es viel Erfahrung. Wer die hat, braucht keinen Papiertest mehr.
BTW. Das regelmäßige Schießen von Rohschäften zeigt auch sehr gut die eigenen Unzulänglichkeiten auf.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Bambus am März 11, 2025, 07:51:45 Nachmittag
...
Jagdbogen = DBSV, beim DSB heisst das Ding Traditionell
Mein Jagdbogen erfüllt alle Anforderungen an Traditionell, also Holz und Plastikpfeilauflage
...
Übers Shelf geht nicht, da sind meine Finger im Weg, liegt an mir, man kann nicht unbedingt alles haben

...
Ich habe in den letzten Wochen meinen gesamten Schießstil verändert und hoffentlich so verbessert dass auch die 50m kommenden Sommer mein Freund werden, war bisher nicht so
Ich schiesse ja noch keine 2 Jahre und hab mangels Trainer schon so oft Sachen ausprobiert und geändert dass Änderungen (die mein Rücken mitmacht) innerhalb weniger Tage sitzen da ich mich ja noch nicht so lange an was anderes gewöhnt habe
Es wäre schön wenn ich mal Monate am Stück zufrieden bin und nichts ändern muss
Nur ab und zu sind es halt unerklärliche Schiessergebnisse die ich abstellen möchte
Im Moment habe ich es hoffentlich mal wieder im Griff, und optisch sieht es aktuell auch fast wie bei einem Bogenschützen aus

Ein freundlicher Rat - lies dir deine Beiträge mal in Ruhe durch und finde deinen Fehler. Dieser Absatz aus einem Posting weiter oben fasst es mit schon fast schmerzlicher Deutlichkeit (meine Beobachtung seit langem) zusammen:

Die einzige Konstanten bei dir sind: du änderst andauernd etwas (gefühlt im Wochenrhythmus) und bist nie zufrieden mit dem was du hast. Du wirfst immer wieder mit Ideen und Begriffen um dich und vermischst Relevantes mir Irrelevantem. Z.B ist es völlig wurscht für dein Problem, ob da Holz im Griff oder Wurfarm ist oder Sonstwas. Zum Papiertest hast du oben ausreichend Hinweise bekommen. 
Aber wie willst du auch nur eine minimale Konstanz aufbauen, wenn du immer wieder an deinem Zeugs und Stil rumschraubst?
Und es auf einen deiner Finger schiebst, das du nicht übers Schelf schießen kannst. Dann übe halt, den Finger aus dem Weg zu nehmen. Das klappt bei 99,5% aller Bogenschützen. Die einzige Entschuldigung die mir dafür einfallen könnte ist, wenn der Finger abgewinkelt und steif ist. Ansonsten liegt es an dir, ob der Finger im Weg ist oder nicht!

Wenn ich dein Trainer wäre (was uns beiden sicher nicht wirklich gut täte  ;D ): bleib bei dem EINEN Setup (Pfeil, Haltung, Bogen etc. etc.) und arbeite an dir und deiner Technik. Und zwar zuerst mal einem simplen 16# Polaris Bogen, einfachen Carbonis über das Schelf geschossen. Und wenn du mit diesem einfachen und unveränderten Setup DEINE Schießtechnik gefunden und verfeinert hast geh ins Material.
Nebenbei, Bogenschießen ist eigentlich sehr gut für die Kräftigung des Rückens. Wenn du durch das Bogenschießen Probleme mit dem Rücken hast (???) solltest du mal deine Haltung (Ellbogen, Rücken, Stand, Hüfte etc) von einem Fachkundigen überprüfen und evtl. korrigieren lassen. Vielleicht sind die Punkte doch nicht so gut wie du meinst?

Und btw ein sehr offenes Wort, verzichte auf das "hätte hätte Fahradkette" ('wenn das Turnier in einem anderen Verband gewesen wäre hätte ich die ... ' etc.etc.) und die permaneten Lobpreisungen, wie gut du geschossen hast (kann ja sogar sein?) wenn du immer wieder mit simplen Fragen aufschlägst, die du bei diesen Schießergebnissen eigentlich selber beantworten können solltest. Ich zumindest empfinde das als eher peinlich.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Stringwistler am März 11, 2025, 11:27:56 Nachmittag
 :GoodJob: :ontopic:
Ich muß da einfach mal klatschen Bambus...

(https://media.tenor.com/TEJ3PnFYHP4AAAAM/leonardo-dicaprio-clapping.gif)
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 12, 2025, 09:12:41 Vormittag

Nebenbei, Bogenschießen ist eigentlich sehr gut für die Kräftigung des Rückens. Wenn du durch das Bogenschießen Probleme mit dem Rücken hast (???) solltest du mal deine Haltung (Ellbogen, Rücken, Stand, Hüfte etc) von einem Fachkundigen überprüfen und evtl. korrigieren lassen. Vielleicht sind die Punkte doch nicht so gut wie du meinst?


Ich habe Rückenprobleme die auch in 2022 mit einer tlw. WS-Versteifung und 6 eingebauten Titanteilen nicht behoben wurden.
Und nach fast 2 Jahren völliger Bewegungslosigkeit (2021-2023) habe ich zum Kraftaufbau mit dem Bogenschiessen angefangen.
Die wollten mich anfangs auch in die Behindertenklasse stecken.
Bogenschiessen ist die einzige Sportart die ich noch machen kann, aber halt mit vielen leistungsbehinderten Einschränkungen und nicht so problemlos wie bei mindestens 99% aller Bogenschützen.
Und wenn du deshalb extrem viel rumbasteln musst weil der Körper einfach nicht mitspielt, sehr schwierig.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Farkas am März 12, 2025, 09:58:39 Vormittag
Das hört sich wenig schön an....-hoffe auf
Besserung für deine Beschwerden !!

Es wäre aber doch von deinereiner zielführender
eben genau auf die deshalb vorhandenen Handicaps
auch mit einzugehen und damit ein Verständniss für dein
unkonventionelles Vorgehen zu schaffen.
Bzw.speziell was warum nicht funktioniert und deshalb
von dir anders umschifft werden muß....

Denke für die dir Antwortenden wäre das sehr hilfreich.
Und für dich eventuell in Form von gezielten/situationsbedingten
Tipps ebent zielführender.....
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Grizzly am März 12, 2025, 11:23:50 Vormittag
Ich denke, die Rückenprobleme sind unabhängig von der Pfeilphysik zu betrachten.

@ BSC: Du kannst deine Fragen nicht beantworten bzw. beantwortet bekommen, wenn du die physikalischen Grundlagen der Voraussetzungen für einen passenden Pfeilflug komplett ausblendest und völlig beratungsresistent aus deiner Meinung beharrst. Dann kannst du dir die Fragen sparen.

Mir ist klar, dass es schon schwierig ist, hier als Autodidakt unterwegs zu sein. Aber trenne auch hier. Die Pfeilphysik können dir viel erklären, du musst nur bereit sein, das  dann auch konsequent umzusetzen und mal einen Weile lang so zu arbeiten.
Bei deinem Rücken bzw. einem korrekten Einsatz trotz der Einschränkungen können wir dir hier nicht helfen. Da wäre dann vielleicht der Weg über den Para Schiesssport hilfreich. Vor allem über einen entsprechend ausgebildeten Trainer.
https://www.dsb.de/schiesssport/sport/para-schiesssport
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: roscho am März 12, 2025, 12:59:58 Nachmittag
Ich halte mich aus Diskussionen dieser Art normalerweise raus, will jetzt aber doch etwas dazu schreiben:

Alles was hier geschrieben wurde kommt aus meiner Sicht aus der Diskrepanz zwischen körperlichen Einschränkungen/Begrenzungen und dem Anspruch Medaillen zu schiessen.

Ich bin mir sicher man bekommt ohne Probleme ein Setup hin das eher "normalen" Spinewerten für dieses Zuggewicht entspricht, und durch ein gezieltes Training (eventuell auch Para-Training) auch einen Stil der dann auch rückenfreundlich/rückenstärkend ist

ABER
da spielt der Medaillendrang nicht mit

Alles was ich hier so lese sind "Workarounds" die es ermöglichen sollen doch ganz vorne mit zu spielen und Medaillen zu gewinnen.
"Ich kann auf diese Meisterschaft nicht verzichten" "zu längerfristigen Unstellungen habe ich keine Zeit"  etc ..
Es gab auch schon mal eine Thread zur Targetpanic ..

Was sollen dir die Leute hier am Lagerfeuer denn raten ?

Dein Setup ist so weit neben der "normalen" Spur das ganz sicher keiner ausser dir Erfahrungen damit hat, und ohne dich jemals schiessen gesehen zu haben bin ich mir auch ziemlich sicher das dein "Stil" auch sehr individuell ist.

Das gepaart mit deinen Leistungsansprüchen macht dich sicher in D (A CH) einzigartig.

Ich werde mich auf jeden Fall hüten dir Tipps zu geben, im schlimmsten Fall werden dadurch deine körperlichen Beschwerden noch größer ...
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 12, 2025, 02:01:04 Nachmittag

Was sollen dir die Leute hier am Lagerfeuer denn raten ?


@roscho

ein paar Antworten waren definitiv hilfreich, andere natürlich überhaupt nicht
die Pfeile habe ich auch jetzt soweit im Griff dass es für die letzten beiden Indoor-Turniere reichen muss
nur kann ich dies wahrscheinlich erst beim Einschiessen bei der DM abschliessend beurteilen, vorher komme ich in keine Halle

Targetpanic, da hat man mir hier ganz klar geholfen, das dürfte jetzt nahezu kein Problem mehr sein
Danke auch dafür an die entsprechenden Hinweisgeber!

mittlerweile kann ich ja auch mit ganz normalem Material umgehen, d.h. auf 40m und 50m treffe ich mit Pfeilen die von den Daten her von den Mitschützen auch genutzt werden (Stand per Sommer 2024)
leider haben mir da meine Nicht-Material-Probleme letztes Jahr ein paar Ergebnisse versaut

Nur sehe ich auf den Kurzstrecken keinen Sinn drin irgendwo 75cm unter X zu halten nur weil ich einen leichten Pfeil nutzen möchte, da bastel ich mir lieber ein Setup damit ich den Zielpunkt im 40er Spot-Bereich habe
Mit exotischen Setups haben hier ja nur ganz wenige Schreiber Erfahrungen, wenn von da Antworten kommen ist das aber immer brauchbar für mich

Medaillendrang, das klappernde Zeug brauche ich bei normalen Turnieren nicht.
Letztens gabs bei der Siegerehrung stattdessen eine leckere verpackte Salami, klasse!
Nur seit ich merke dass ich auch bei nationalen Meisterschaften was gewinnen kann (keine Salami), da hat mich der Ehrgeiz gewaltig gepackt.
Das wird auch nicht ewig mehr funktionieren, aber so lange es ohne Medikamente noch geht bin ich dabei!

Und ich fahre auch nicht zu irgendwelchen EMs oder WMs um da als einziger Starter in meiner Bogen-Altersklasse zu "gewinnen"
Beim DSB gibt es für mich ab Herbst 2026 altersbedingt eine Klasse in der es sich lohnen könnte die meist 1.500-2.000 km zur DM auf der Autobahn zu verbringen
Beim DBSV kann ich wie vorher in Österreich halt auch jetzt schon mitspielen, und das hält mich "am laufen"

Traditionell hat bei mir zufällig begonnen, Billigbogenset bei der BSW online gekauft, in einem Verein war ich nicht, also ohne Zubehör am Bogen mal angefangen
Und dabei ist es überwiegend auch geblieben

Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: lakeshooter am März 12, 2025, 04:52:33 Nachmittag
Ich sehe es mittlerweile bei dir wie wohl die meisten hier.

Du bist so sehr verkopft und versuchst so dermaßen viel aus, dass du in der Kürze der Zeit gar nicht merken kannst was wie wirkt und ob du nicht heute wieder was kontra einstellst und bewirkst, was du gestern erst geändert hast.

Du bist so auf Metall (Gold) bzw. Punkte und Platzierungen fixiert und sägst dafür an Türrahmen, schießt mit 400ern auf 27lbs Bogen, schreibst du kannst nicht ins Gold halten, aber im nächsten Post schreibst du, du bist von Targetpanik geheilt.....

Sorry, für mich machst du einen total verirrten Eindruck.
Helfen kann ich dir dabei sicher nicht, denn alles was gerade im Moment bei dir evtl klappt, ist morgen schon hinfällig, und die Kombination aller komischer Faktoren, die ggf zufällig zusammen irgendwas bewirken, was du als besser empfindest, fällt ständig wieder mit einer einzigen Änderung in sich zusammen.

Abläufe müssen sich festigen und Targetpanik löst sich nicht von heute auf morgen auf, nur weil man irgendwas mal gelesen hat und es für 2 Tage versucht umzusetzen. Und allein dies zeigt, dass das eigentliche Problem wo anders sitzt, als das, was du ggf im Moment gerade jetzt als Ptoblemursache empfindest.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Turnier, aber vielmehr wünsche ich dir, dass du mal von deiner Getriebenheit wegkommst. Denn ein wesentlicher Faktor um Leichtigkeit beim Schiessen zu erleben fehlt mir bei all deinen Post komplett, und das ist der Faktor Spaß.
Ich habe bei keinem einzigen deiner Post das Gefühl, dass du das Bogenschießen machst, weil es dir Freude macht, sondern nur, weil du dir irgendwas beweisen musst.
Sei doch froh über deine erreichten Erfolge (die wenigsten werden jemals nationaler Meister in was auch immer) und schon gar nicht in der kurzen Zeit.

Neben deinem Erfolg bei deinem Jahresziel wünsche ich dir vor allem aber, dass du die Erkenntnis findest, dass es beim Bogenschießen vielmehr um das Loslassen gehen kann, als um das Anspannen.

Viel Glück.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Flotschi am März 12, 2025, 05:22:07 Nachmittag

Sei doch froh über deine erreichten Erfolge (die wenigsten werden jemals nationaler Meister in was auch immer) und schon gar nicht in der kurzen Zeit.

Neben deinem Erfolg bei deinem Jahresziel wünsche ich dir vor allem aber, dass du die Erkenntnis findest, dass es beim Bogenschießen vielmehr um das Loslassen gehen kann, als um das Anspannen.

Viel Glück.

Es ist schon ok das BSC so ehrgeizig ist, überhaupt nach seiner Vorgeschichte. Da tut es schon gut Erfolge zu sehen. Was ich jedoch unterschrieben kann ist, dass diese verkopfte Setuptüftelei mehr Schaden anrichtet als zu helfen. Da ist zu großer Sicherheit  in der Schusstechnik der Hund drinnen und nicht im Setup. Aber wer schon lange im Bogensport dabei ist hat sich bestimmt zumindest einmal im Setup und Tuningwahnsinn verloren anstatt an dem zu arbeiten auf das es wirklich ankommt nämlich eine stabile Technik. Die ist der Kuchen und ein perfekt abgestimmter Pfeil und Bogen ist lediglich der Zuckerguss.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: heini am März 12, 2025, 05:55:41 Nachmittag
Das finde ich wirklich äussert bemerkenswert wenn man von 27 - 29 lbs ausgeht....
Wär doch toll wenn Du uns über Deine Turniererfolge auf dem Laufenden halten würdest.
Vor Allem auch über Dein Material-Setup
Was dazuzulernen schadet ja nie.
Ich habe gedacht dass Du die Ironie meines Posts verstanden hast!
Das ist leider nicht der Fall.
Ich würde mir wünschen dass Du Dir den vergangenen Schriftverkehr in diesem Forum noch mal
durch den Kopf gehen lässt.
Ich hoffe das die Erkenntnis daraus lautet:
Die Beschäftigung mit dem Bogen bringt Freude und Befriedigung auch ohne als Lohn dringend
glänzendes Metall horten zu können...........
Alles Gute
Rainer
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: BSCausBKK am März 12, 2025, 07:16:40 Nachmittag
und sägst dafür an Türrahmen, schießt mit 400ern auf 27lbs Bogen, schreibst du kannst nicht ins Gold halten, aber im nächsten Post schreibst du, du bist von Targetpanik geheilt.....

Denn ein wesentlicher Faktor um Leichtigkeit beim Schiessen zu erleben fehlt mir bei all deinen Post komplett, und das ist der Faktor Spaß.


Die Türzarge (zusammen mit einem Stück Deckenverkleidung und etwas vom Türsturz) mussten weg, denn sonst wäre dank fehlender Trainingsmöglichkeit der gesamte Winter weggefallen.
Draussen trainieren konnte ich letztes Wochenende erstmals seit ca. November, hier im Norden an der Küste ist es monatelang nur saukalt und windig, ruhiges Scheibenschiessen ist da völlig unmöglich.
Und für einmal zu 1 Stunde Hallentraining insg. fast 2 Stunden im Auto zu verbringen ist nicht zielführend, da ist die Renovierung irgendwann mal (der nächste Winter kommt ja auch) deutlich preiswerter und effektiver.

Bei der Targetpanic hat mit ein Tip hier aus dem Forum den entscheidenden Abstellhinweis gegeben, ich schätze bald 2.000 Pfeile nach dem Schema und ich kann jetzt an jede Stelle der Scheibe zielen, zumindest im Training klappt das nahezu immer.
Und ihr Jungs ohne TP schiesst ja auch nicht alles in die 10!

Bei den Pfeilen wird es wohl tatsächlich der 400er werden.
Nachdem ich die 6er Passen jetzt mit beiden Sorten mische kann man eine minimale (2-3cm) härtere Flugbahn rauslesen, ich kann also jetzt wie gewollt fast gerade unters Gold halten, so wars gewünscht.

Natürlich ist es spassiger wie am letzten WE bei 12 Grad und Sonne und nur leichtem Sturm draussen zu trainieren als im Minivorraum der Garage vor 2 Infarotstrahlern auf der Heizmatte, aber in früheren Jahren in einer völlig anderen Outdoor-Sportart hatte man auch nicht bei jedem Wetter immer Spass, lässt sich nicht vermeiden.
Geld verdienen kann ich mit Bogenschiessen nicht, ganz im Gegenteil, es ist also tatsächlich reiner Spass, und den macht es im Gesamtpaket!
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: heini am März 12, 2025, 08:34:43 Nachmittag

hallo Leute,
hier klinke ich mich aus. Es gibt Menschen die man mit Vernunft nicht mehr rational erreichen kann.
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Bambus am März 12, 2025, 10:52:07 Nachmittag
@heini, wir treffen uns beim Popcorn  :pop:
Titel: Re: Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten
Beitrag von: Manni am März 13, 2025, 10:48:18 Vormittag
Popcorn habe ich schon seit ein paar Tagen neben meinem Rechner liegen.
Gut, dass ich nur zum Vergnügen Bogen schieße und mir deshalb den Luxus gönnen kann, mit einem passenden Setup zu schießen, auch wenn ich im Nahbereich weit drunter halten muss.  (Ironie aus)