Archers Campfire
Do it yourself => Pfeilbau => Thema gestartet von: cweg am September 01, 2018, 07:38:38 Nachmittag
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Hat jemand Erfahrungen mit Nijora Schutzringen, was Passgenauigkeit und Qualität betrifft?
Im Gegensatz zu Tophat sind sie ja immerhin 10cent günstiger.
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Ich kauf die immer mit.
Passen gut.
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10cent?
Ich dachte die Tophat kosten 55cent und die Nijora 50Cent?
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Tophat kostet mittlerweile 0,65 €! 😱 (bogenladen-leipzig, aber ich glaube, die Preise sind überall gleich)
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Danke Steff, ich hab mal nen Schwung bestellt.
Die Tophats kosten jetzt scheinbar überall 65Cent, das finde ich schon frech, mal eben die Preise um 20% anzuziehen.
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Mescalero du hast Recht.
Tophat wird zunehmend immer mehr eine Apotheke.
Kosten jetzt echt 10Cent mehr und damit 65cent und die Nijora 55Cent.
Fast 20% Preissteigerung auf einen Schlag sind schon ganz schön üppig.
Da muß ich gleich mal meine Meinung dazu im Kundencenter hinterlassen und das solltet ihr auch alle machen, denn sonst ufert das noch aus.
Tja, das neue Shopsystem mit Automation und die neue Internetseite muß bezahlt sein. :(
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Außerdem nimmt TopHat 3,99 Euro Versandkosten, auch wenn sie nur einen Brief schicken. Das finde ich sowieso enorm frech.
Habe die Protectorringe beim letzten Mal auch beim Klaus bestellt. Passen gut. Kann keinen Unterschied, auch nicht in der Verarbeitung, feststellen. Ausserdem kann man bei Schüsslers anrufen und bekommt qualifizierte Antworten in einem sehr netten Gespräch.
Ok.. ich habe noch nie bei TopHat angerufen....
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Da bekommst du ebenfalls sehr kompetente Auskunft. Die hohen Portokosten kommen bestimmt dadurch zustande, dass die Sendungen versichert sind, auch wenn es sich nur um einen Briefumschlag handelt. Davon abgesehen finde ich die Tophat-Preise auch ordentlich gepfeffert, nicht nur bei den Ringen.
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So, die Ringe sind mittels 2,50 € Porto, gut verpackt eingetroffen. Die 7,30mm passen fast saugend auf meine 600er GT Velocity, aber Heisskleber passt noch unter. Die Krempe war etwas enger, als bei Tophat, sodass ich etwas feilen musste. 5-6 Hübe mit der Rundfeile reichten jedoch.
Ich werde sie wieder bestellen.👍
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Ich hab auch die Ringe vom Klaus. Seit ich Heißkleber nehme, kann ich die immer wieder Recyclen.
Hatte mal welche in China bestellt, die es aber nur in eigenartigen und wenigen Größen gibt. Sind geringfügig dicker, aber der Deal killer ist halt die fehlende Passgenauigkeit (und die ewige Wartezeit). Ein Ring der nicht genau passt ist nutzlos. Kaufe die jetzt nur noch hier. Durch die Recyclingmöglichkeit braucht man auch nur 2-3 Dutzend und ist dann erstmal ausgestattet.
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Ich habe die auch im Einsatz (auf meinen Bark Pro 400) und bin sehr zufrieden.
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Weil aurelium die Chinesen erwähnt, bei AliExpress hatte ich auch mal zwei Dutzend bestellt, goldfarben. Ich dachte, dass die ganz hübsch aussehen könnten. Kamen leider nie an....😢
Aluschaftabschnitte nutzt vermutlich niemand mehr, seit es Protectorringe gibt?
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Doch ich an meinen Rovingpfeilen ;)
(Wohl aber mehr aus Nostalgie - Rovingpfeile mit Protectorringen halten auch gut )
Ringe haben eben den Vorteil der leicht zu findenden passenden Größe und sind auf allen Parcouren erlaubt - Footings nicht
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Footings sind schwerer festzukleben, finde ich. Mir sind die immer nach hinten gerutscht. Da muss man wohl richtige Furchen reinfräsen von innen, damit die halten, und den Schaft am besten auch anrauhen.
Die Ringe haben eine Krempe vorne, da kann das nicht passieren. Schützt den Schaft auch besser.
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Tophat wird zunehmend immer mehr eine Apotheke.
Das war doch schon immer so.
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3D Edelstahlspitzen sind auch in China nicht billig. Zumindest teurer als ich dachte, so 50-70 Cent, aber lange nicht die gleiche Qualität und Gewichtstoleranz und vor allem nicht in der Auswahl an Gewichten und Durchmessern. Einen Sack Spitzen in 125, 100 oder 75gn kann man da schon mal bestellen (gibt teilweise Mengenrabatt) und dann vier Wochen drauf warten und hoffen dass sie ankommen, aber für feinere Abstufungen und leichtere Gewichte bleibt nur TopHat.
BSW hat neuerdings preiswerte "Sphere" Spitzen in geringer Auswahl. Die sind jetzt nicht schlecht (etwas besser als die schwarzen Saunders), aber ebenfalls kein Vergleich mit TopHat.
Bogensport, noch dazu die kleine "trad" Nische, ist halt ein winziger Markt. Ich finde es erfreulich, dass sich überhaupt eine Firma erbarmt diese Dinger für uns nebenbei zu produzieren. Ich glaube nicht dass die allein davon leben könnten.
Trotzdem finde ich: 70 Cent wären genug.
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Was findest du an den Saunders schlecht?
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Ich finde es gut, dass die meisten Leute Edelstahl bevorzugen. So bleiben die Saunders schön billig.😁
Für mich die besten Spitzen, am liebsten in Bulletform. Die bekommt man ohne Werkzeuch aus Bäumen gezogen und vom Metalldetektor werden sie besser gefunden als Edelstahl.
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Wie ist das bei den Bullet mit Abprallern bei 3D?
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Ich bin auch von den Saunders begeistert, mir wurde für das 3D Schießen von den Bulled abgeraten da sie, im Gegensatz zu den Saunders, bei nicht korrekten Treffern gerne ins Nirwana gehen.
Ausprobiert habe ich das aber noch nicht.
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Ich bin von den Bullet wieder weg, Rückenabpraller ins Nirwana hatte ich sonst mit keiner anderen Spitzenform.
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Die Saunders sind nicht schlecht, haben aber Form- und Gewichtsschwankungen. Ohne Grain-waage kann man die nur schwer auseinanderhalten. Spitzen ganz unterschiedlichen Gewichts ähneln sich, solche gleichen Gewichts sehen unterschiedlich aus. Ob sich die Unterschiede auf den Flug auswirken, kann ich nicht sagen. Für den Parcours sind sie wohl gut genug.
Die TopHat kann ich dagegen mit dem Auge einordnen.
Die China-Spitzen sind auch gut, aber halt nur in 75, 100, 125, 150, 200, 250 gn - wer braucht so schwere Spitzen? Für meine leichten Pfeile sind die nichts.
Mit den BSW Sphere Spitzen bin ich ganz zufrieden. Schiebt man da einen O-Ring drauf, rütteln die sich auch nicht los. Das Silber sieht ganz nett aus und die Form ist relativ konstant (O-Ringe gibt's u.a. bei Elias).
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Kann ich nicht bestätigen. Wenn Abpraller, wäre es wahrscheinlich auch mit Combospitze einer gewesen, wirklich überprüfen lässt sich das ja nicht.
Meine Stricknadel-Klebespitzen (Avalon, Cross-X und Easton) haben auch eine Bulletform. Der Unterschied zu den hübschen Tophat Giglio ist neben dem Preis vor allem die Tatsache, dass sie nicht krumm werden und bei Holztreffern nicht 5 cm tief drinstecken.
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Ich hatte nie Stricknadel Bullet Spitzen, meine waren 125 und 145 gn Tophat Bullet
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Ich hab jetzt die Saunders drauf, mit nem Stückchen Teflonband klappert da auch nix los. Heute auf dem Parcours haben sie nix anderes gemacht, als due Tophat sonst. Ich bleib erstmal dabei und gucke, wie sie mir auf Dauer gefallen.
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Ich hab jetzt die Saunders drauf, mit nem Stückchen Teflonband klappert da auch nix los. Heute auf dem Parcours haben sie nix anderes gemacht, als due Tophat sonst. Ich bleib erstmal dabei und gucke, wie sie mir auf Dauer gefallen.
Ich schieße die jetzt ein Jahr lang und ich bleibe dabei. Für 34 Cent das Stück unschlagbar.
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Du solltest dir mal Plastikstöpsel vorne draufmachen, dann schießt du nicht so viele Robins :bremse:
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Lass uns mal wieder schießen gehen, du schießt dann immer als erster. ;D
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Geeeerne, vorher machen wir etwas Techniktraining a la Max und dann triffst du eh nicht mehr :)
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Kenne ich nicht, hört sich aber interessant an. ;D
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Kedde ... das lässt sich einrichten
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He he, ihr wollt mich kalt stellen. :o ;D
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Auch wenn es vom ursprünglichen Thema schon weit weg ist: ich habe eine Zeit lang die Saunders Field verwendet. Pro: die sind so weich dass sie mit ihrer Verformung den einen oder anderen Schaft retten können. Con: aus Holz bekomme ich sie deutlich schwerer wieder raus als die Tophat 3D. Ergo, bin wieder bei Tophat, auch wenn teuer, aber wie viele Spitzen braucht man schon im Jahr? Von den Maximal Edge Schäften hat es in 11 Tagen Tirol 13 Stück zerrissen, Spitzen musste ich nur 3 wegschmeißen, der Rest konnte getrost weiterverwendet werde.
Zum Ursprungsthema: wie macht ihr das mit dem Heisskleiber und den Ringen? Kleber warm machen, auf den Schaft schmieren und Ring drüber? Oder gibt's da ne bessere Methode?
Gruß, Andi
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So hab ich es bislang nach meinem Umstieg von Sekundenkleber auf Heißkleber auch gemacht:
Schafftende mit Kleber bestrichen, Ring kurz in die Spiritusflamme halten, Kleber auf dem Schaft über der Flamme erneut verflüssigen und drauf damit.
So ganz wohl ist mir nicht dabei...auch wenn bislang nie was passiert ist. Trotzdem bin ich ganz Ohr, wenn hier jemand eine bessere Idee hätte.
Den Kleber in den Ring zu schmieren ist mir zu fummelig und beim draufschieben kann der flüssige Kleber in den Schaft laufen.
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Ich habe nur einmal Ringe an der Nockseite geklebt. Da habe ich den Kleber etwas erwärmt und in den Ring geschmiert, Ring nochmal aufgeheizt und dann fix auf den Schaft. Nachdem es mir bei dem Satz dann mehrere Schäfte scheinbar grundlos mittig zerrissen hat, lasse ich das Nockende ohne Ring.
Die Saunders Field Spitzen hatte ich eine Weile ausprobiert. Die hat es aber deutlich öfters und stärker verformt als die Edelstahlspitzen. Vor allem gerne krumm. Da habe ich gefühlt deutlich mehr Spitzen gewechselt als jetzt mit den Edelstahlspitzen.
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So mache ich es auch...
Heißleim außen auf den Schaft noch mal leicht über der Spiritusflamme erwärmen und den mit Spitzzange an der Wultst haltenden Ring erhitzen und über den Schaft schieben und im Wasser abschrecken. Durchs abschrecken lässt sich gleich danach der überschüssige Heißleim prima mit dem Daumennagel abziehen.
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OK, danke, werde ich bei dem nächsten Satz probieren... nachdem sich die Maximal Edge als so wenig haltbar erwiesen haben gibt es als nächstes im Test Aurel Agil, vorne mit Tophat Protector Insert 40gn, geklebt mit billigem Uhu Heisskleber und hinten Protektorringe, geklebt mit Pattex Repair Gel. Bin schon sehr neugierig, gerade auf die relativ langen Inserts.
Gruß, Andi
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Ich mach den Heißkleber für die Ringe auch direkt auf den Schaft. Die Ringe dann mit den Fingern drüber drehen (so heiß ist das Zeug auch wieder nicht), etwas vor- und zurückschieben damit sich der Kleber gut verteilt. Wenn Kleber in den Schaft kommt ist das wurscht, denn die Inserts werden ja auch wieder mit Heißkleber eingesetzt, da schmilzt einfach alles zusammen.
Abpulen geht super. Manchmal lässt mich das an der Klebekraft zweifeln, aber die Inserts kommen nur ganz selten raus.
Die Pin-Nocken klebe ich genau so (allerdings mit der Zange). Bis auf die Federn auf dem Wrap ist der komplette Pfeil also wieder demontierbar.
Bei mir haben sich bestimmt schon 200 Spitzen aller Art und mehr als 100 Schäfte angesammelt, erst 10 Spitzen kaputt oder mit Pfeil verloren. Ich finde es aber blöd, Spitzen von den gerade nicht geschossenen Pfeilsätzen immer wieder abzuschrauben. Daher der etwas größere Bedarf. Die Ersparnis besonders günstiger Spitzen und Schäfte lohnt sich bei der Menge schon.
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Manchmal lässt mich das an der Klebekraft zweifeln, aber die Inserts kommen nur ganz selten raus.
Dann probier mal den hier:
http://www.pattex.de/do-it-yourself-mit-pattex-klebstoffe-produkte-new/pattex-klebstoffe/reparaturkleber/repair-extreme1.html
Hält TOP und bleibt flexibel
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Dann probier mal den hier:
http://www.pattex.de/do-it-yourself-mit-pattex-klebstoffe-produkte-new/pattex-klebstoffe/reparaturkleber/repair-extreme1.html
Hält TOP und bleibt flexibel
Hat bei mir für normale Inserts nicht wirklich funktioniert.
Für dafür am liebsten 2k Epoxy a la Uhu Endfest oder noch besser weil hält genauso gut, ist wieder lösbar und komfortabler zu verarbeiten: Uhu Heisskleber. Am schlechtesten klebt der blaue Bohning.
Gruß, Andi
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vorne mit Tophat Protector Insert 40gn, geklebt mit billigem Uhu Heisskleber und hinten Protektorringe, geklebt mit Pattex Repair Gel. Bin schon sehr neugierig, gerade auf die relativ langen Inserts.
Gruß, Andi
Der Repair Gel hält die Ringe wegen des glattem Edelstahls nicht fest, mir sind die mit Nocks wieder rausgeflogen, also doch wieder zurück zu Heißleim, auch der blaue Saunders hält bei mir am allerbesten wenn du ihn nicht zu heiß machst und gleich im Wasser abschreckst.... zu heiß verbrennt er und die Festigkeit ist weg... darum Coolflex.... :agree:
Achte bei den langen Inserts aus Alu darauf, die Pfeile lang genug zu lassen. Denn die machen den Schaft um mindestens eine halbe Spineklasse steifer.
Verhält sich fast so wie wenn du den schaft noch 4cm kürzst. :GoodJob:
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Pattex Extreme Repair habe ich auch. Der ist wirklich sehr gut, aber eben nicht wieder lösbar. Ich habe hier noch drei inzwischen nicht mehr passende Pfeilsätze wo ich mich heute ärgere, dass ich die mit dem geklebt habe - die Ringe und Inserts sind jetzt alle futsch.
Uhu Heißkleber besorg ich mir mal. Habe gerade den weichen durchsichtigen aus'm Baumarkt. Ist sicher nicht ideal.
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OK, danke, werde ich bei dem nächsten Satz probieren... nachdem sich die Maximal Edge als so wenig haltbar erwiesen haben gibt es als nächstes im Test Aurel Agil, vorne mit Tophat Protector Insert 40gn, geklebt mit billigem Uhu Heisskleber und hinten Protektorringe, geklebt mit Pattex Repair Gel. Bin schon sehr neugierig, gerade auf die relativ langen Inserts.
Gruß, Andi
Wolltest du da nicht den Loctite probieren? Oder wartest du ab, wie sehr ich fluchen muss?! ;D 8)
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Uhu Heißkleber besorg ich mir mal. Habe gerade den weichen durchsichtigen aus'm Baumarkt. Ist sicher nicht ideal.
Ist normal für Ringe ausreichend.... Inserts Schleif ich mit Dremel und Diamantscheibe e immer Rillen rein, da sonst nicht genug HL Auftrag möglich ist, sonst hält das nicht ideal. ;)
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Inserts Schleif ich mit Dremel und Diamantscheibe e immer Rillen rein
Da lob ich mir meinen Sack billige China Inserts - die sind schon recht tief geriffelt. Rauhst du den Schaft auch innen an? Ich mach das nicht mehr, da der meist eh geringelt ist von den Carbonwicklungen.
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Inserts Schleif ich mit Dremel und Diamantscheibe e immer Rillen rein
Da lob ich mir meinen Sack billige China Inserts - die sind schon recht tief geriffelt. Rauhst du den Schaft auch innen an? Ich mach das nicht mehr, da der meist eh geringelt ist von den Carbonwicklungen.
Doch, auch die Chinainserts, die 100gn Messing, mach ich tiefere Rillen rein. Schaft schleif ich innen immer mit Rundfeile an und reinige mit Q-Tip und Spiritus und mir fleigen wirklich ganz ganz selten Inserts raus.... allersdings ist mein 'Equipment auch nur 165-175ft/sec. schnell.... :GoodJob:
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Na ja, mir sind schon mal Spitzen mit Insert in der Scheibe stecken geblieben. Möchte nicht wissen, wie das mit Holztreffern ist (ewig keine gehabt), aber wenigstens kann man da noch mit der Zange bzw. dem Sitzen-Zieher ran. Was dagegen tief im Schaumstoff verschwindet kann man abschreiben.
Meine Inserts sind über kreuz geriffelt. Das ist schon echt rauh. Mit Rundfeile in den Schaft hätte ich jetzt Angst die Carbonfasern anzureißen, aber mit Übung geht das wohl. Ich hab diese Bearpaw Drahtbürste - viel zu sanft zum Schaft ...
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das wohl. Ich hab diese Bearpaw Drahtbürste - viel zu sanft zum Schaft ...
Wenn man die abschnippelt, auf einen Akkuschrauber steckt und dann im Schaft ein wenig rotieren lässt ist die klasse :)
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Also ich hab jede Menge Holztreffer gehabt wo mehr wie der Protectorring verschwunden ist.
Ich hab mir noch nie einen Ring oder Insert dabei rausgezogen.... noch nie..... :troll:
Anscheinend haben wir wirklich unterschiedliche Vorstellungen von reinigen, anschleifen und kleben.... :youRock:
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Ganz fies sind tiefe Treffer in Stramitscheiben.
Da hat es mir im Urlaub tatsächlich Spitze, Insert und Protectorring rausgezogen, der Schaft war noch ganz.
Die Klebetechnik ist identisch mit der vom Stringwistler.
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Das ist so, Stramit, besonders wenn es ganz frisch oder nass ist, ist der Härtetest. Ich erinnere mich dunkel an mein erstes Turnier. Einschießen auf Stramit. Danach haben acht meiner 12 Spitzen gefehlt.
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Ganz fies sind tiefe Treffer in Stramitscheiben.
Da hat es mir im Urlaub tatsächlich Spitze, Insert und Protectorring rausgezogen, der Schaft war noch ganz.
Die Klebetechnik ist identisch mit der vom Stringwistler.
Kann nicht identisch sein Bowlaw... sonst hätte es sich nicht rausgezogen... :Achtung:
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Ich hänge meist einen 10 cm dicken Schaumstoff-Klotz vor die Stramit Scheibe. Das fängt die meiste Energie auf und die Pfeile gehen super leicht raus. Der Klotz ist klein genug für den Rucksack bzw. Gepäckträger.
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Nach einem harten Treffer stand gestern das Insert ein paar Millimeter raus.
Spitze 100 Crown, Insert 60mm Alu Tophat.
Nach ein paar Schüssen schau ich wieder drauf, da war das Insert wieder drin.
Es geht also in beide Richtungen.
Protectorringe hab ich vorne und hinten, wenn sie nicht von Nijora sind,
dann ist das hier OT ;)
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Taktikänderung bei mir:
Gestern habe ich 12 Protectorringe, mit Heissleim geklebt, vom vorderen Teil der Pfeile entfernt, da ich diese gekürzt habe.
War ein ziemliches Rumgezerre - in Zukunft werden sie vorne nur noch gesteckt und halten dann durch das Insert.
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Was für ein Zufall: Heute habe ich sechs Pfeile "geköpft", also Insert und P-Ring abgemacht, gekürzt und alles wieder drauf. Ganz ohne Gezerre:
- Kochendes Wasser in eine Tasse gießen (Wasserkocher)
- Pfeil (mit Spitze fest angezogen) reinhalten ca. 10 sec
- Mit der Zange das Insert an der Spitze rausziehen (wie Butter)
- Rinse and repeat
- Noch eine Runde für die Ringe: jeweils 10 sec reinhalten
- Schnell an der Hose trockenwischen und mit den Fingern den Ring abziehen (wie Butter)
Zwichendurch ab und zu mal ochendes Wasser erneuern.
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in Zukunft werden sie vorne nur noch gesteckt und halten dann durch das Insert.
Und das ist eben der entscheidende Unterschied daß dann trotzdem ab und zu vorne ein Pfeil bricht, wenn du die nicht anständig klebst, wirst sehen. :beer:
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Heißkleber "klebt" eigentlich nicht wirklich besonders, so einfach wie der sich überall wieder abpulen lässt. Er füllt nur die Zwischenräume stramm mit einer Art Anti-Rutsch-Gummi-Zeugs aus. Das ist bei den P-Ringen tatsächlich wichtig, weil es den Schaft rund herum zusammendrückt.
Carbonschäfte sind in der innersten Lage meist gewickelt, haben innen also feine Rillen. Da greift der Heißkleber-Gummi-Anti-Tutsch-ihr-wisst-schon drin und hält das Insert fest.
Jetzt müsste mal einer Heißkleber erfinden, der sich beim Abkühlen auch noch ausdehnt. Das wäre perfekt.
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Also das mini itzi bitzi Spiel zwischen Schaft und dem saugenden Ring sollte doch durch Heißkleber ausgefüllt sein ?
Dann mach ich natürlich einen Klebetaktikwechsel zurück ;D
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Wenn man das Insert satt mit Heißkleber bestreicht, dann quillt genug unter den Ring. Extra festkleben muß man da nix.
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Aber nur wenn man beide zugleich raufschiebt ... das ist nicht ganz einfach
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Ich mache das so:
Heißklebestift mit Flambierbrenner anschmelzen, zügig am Schaftend 2-3x andippen, dabei den Schaft drehen.
Dann den kalten Ring drehend aufschieben.
40mm Tophat long Insert mit Spitze versehen, mit der Kombizange die Spitze greifen und das Insert mit dem Brenner erhitzen.
Heißklebestift wieder anschmelzen und 2-3x längs am Insert entlang streifen.
Das Ganze nochmal kurz in die Flamme halten, dann drehend in den Schaft schieben.
Dabei schmilzt tatsächlich der Kleber unterm Insert und verteilt sich gut.
Abkühlen oder besser Abschrecken, fertig.
Zum Lösen, die Spitze in die Flamme halten, dabei bis 20 zählen, dann das Insert an der Spitze fassend herausziehen, dann flugs den Ring runter, fertig.
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Ja genau. So ungefähr mache ich das auch. Einmal Kleber reicht mir allerdings. Der verteilt sich von alleine ausreichend. Hält mit billigem Heisskleber Bombe. Auch ohne die Inserts mit dem Dremel zu malträtieren. Man muss da keine Wissenschaft draus machen.
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Ich mach's auch so wie cweg. Nur das Lösen halt in heißem Wasser. Wie dabei von allein Kleber unter den Ring kommen soll, ist mir aber schleierhaft.
Das beste am Heißkleber ist, dass man damit rumsauen kann ohne Ende und sich die Reste immer sauber und einfach abpulen lassen. Die könnte man sogar wiederverwenden, wenn man sparsam sein wollte.
Ich würde das Innere des Schafts lieber nicht mit dem Dremel oder der Feile beabreiten wollen. Wenn die gewickelten Fasern einmal angeritzt sind, geht mit Sicherheit etwas Stabilität flöten.
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Bei mir kommt HK außen an den Schaft, dann Ring, heißes Insert und durch die Wärme verteilt sich yuch nochmal der Kleber unterm Ring.
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Man kann auch zum Schluss nochmal alle fertigen Spitzen in kochendes Wasser tauchen. Dann verteilt sich er Kleber gleichmäßig in alle Ritzen ohne auf Spannung zu sein und pappt nochmal richtig schön fest.
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Der Repair Gel hält die Ringe wegen des glattem Edelstahls nicht fest, mir sind die mit Nocks wieder rausgeflogen, also doch wieder zurück zu Heißleim, auch der blaue Saunders hält bei mir am allerbesten wenn du ihn nicht zu heiß machst und gleich im Wasser abschreckst.... zu heiß verbrennt er und die Festigkeit ist weg... darum Coolflex.... :agree:
Achte bei den langen Inserts aus Alu darauf, die Pfeile lang genug zu lassen. Denn die machen den Schaft um mindestens eine halbe Spineklasse steifer.
Verhält sich fast so wie wenn du den schaft noch 4cm kürzst. :GoodJob:
Die Diskussion über den Coolflex hatten wir doch schon im alten Forum, du hast mir sogar eine extrem detaillierte Anleitung geschrieben wir du das machst, ich habe mich penibel daran gehalten, habe sogar zwei verschiedene Stücke Kleber aus unterschiedlichen Chargen genommen um auszuschließen das nur an dem einen Stück was faul ist. Fazit: Pfeil trifft, durchbohrt das Ziel und bleibt stecken, Spitze und Insert fliegen weiter (ok. das war jetzt der extremste Fall). Viele kommen mit dem Kleber klar, ich gar nicht. Daher rate ich vehement von dem Zeug ab, steht auf meiner Liste "der größte Schrott den ich je gesehen habe". Hat mich einen Satz Nijora Speed und einen Satz GT Ultralight gekostet.
Die Ringe auf den Aurels sind jetzt leider schon drauf, mit Repair Gel, mal schauen wie lange es hält.
Danke für den Tip mit dem Insert, Pfeil sieht im Moment so aus und fliegt gut (RST auf 25m):
Aurel Agil 600 in 29'', 60gr Tophat Spitze, 40gr Tophat Protektor Insert, 3x AAE EP23 Vanes mit leichtem Offset, ProRi, Beiter 19/1 Nocke, 44# a.d.F, 28,5'' Auszug
Aber Sorry, ich wollte hier weder eine Pfeil- noch eine Kleber-Diskussion anzetteln...
Gruß, Andi
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Wolltest du da nicht den Loctite probieren? Oder wartest du ab, wie sehr ich fluchen muss?! ;D 8)
Nicht für diese Pfeile, die teuren Tophat Inserts müssen da wieder raus wenn es den Pfeil zerlegt.
Was dem ersten vorgestern in Hohenkammer auch schon passiert ist, ein uns gut bekannter Platzwart hat einen Golfball aufgehängt... Leider 1:0 für den Golfball, der Pfeil ist im hinteren Drittel explodiert, der Golfball hatte nicht mal nen Kratzer...
Gruß, Andi
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Wenn man das Insert satt mit Heißkleber bestreicht, dann quillt genug unter den Ring. Extra festkleben muß man da nix.
Wenn der Ring halbwegs gut und passgenau sitzt, quillt da gar nix unter den Ring, wie soll der zähe Heißleim das schaffen? Die muß man schon vorher extra festkleben. Wenn das nicht geschieht, dann macht die mal nach 2-3 harten Steintreffern ab, dann werden euch die Augen übergehen, denn darunter hat der vordere Bereich der Carbonschäfte oft schon Risse bekommen.
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Du kannst es glauben oder nicht. Ich habe noch nie einen Ring geklebt und habe jedesmal eine ganz dünne Schicht Heißkleber unter dem Ring. Und die Ringe sitzen so passgenau es Schaft und Ring zulassen. Erhitzt man den Heißkleber genug, wird der auch flüssig genug um zwischen Schaft und Ring zu passen. Und das funktioniert mit dem 0815-Heißkleber, den ich benutze, sehr gut.
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Ja, kann schon sein....Ich hab es so probiert und jedesmal wenn ich ein Insert gewechselt habe, ist der Ring gleich mit abgegangen und da war nie besonders viel, bis gar kein Heißleim unter dem Ring.
Wenn dein Heißkleber so heiß wird daß er flüssig genug wird, besteht halt auch schon die Gefahr des Festigkeitsverlustes, denn dann ist er schon fast verbrannt. Heißkleber wenn Bläschen schlägt, ist es schon vorbei mit der Zugfestigkeit....
Aber klaro, wieso soll es nicht so bei dir funktionieren, bei mir hats halt nicht geklappt. ;D
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also ich klebe die Ringe entweder mit Uhu Endfest 300 oder mit Heißkleber.
Bei dünnen Pfeilen mit Klebespitze auf jeden Fall Heißkleber, weil auch die Spitze mit Heißkleber geklebt wird.
Nur so kann die Spitze einfach gewechselt werden, wenn sie mal doch verbogen oder schon zu stark zusammengeschliffen ist. ;)
Aber wollen wir mal beim Thema bleiben: Schutzringe von Nijora.
Ich habe mir zum ersten mal im Mai 2018 Nijora Tokala Light 500 inklusive Ringe mit 7,30mm bestellt. (6 Stück)
Nach erfolgreichem Test dann im Juni noch einmal 12 Stück Pfeile + 30x Ringe.
Die Ringe waren jedoch andere als die vom Mai. (siehe Bild)
Habe ich wieder zurückgeschickt und die wieder die richtigen, wie vom Mai bekommen.
Laut Mail gibt es also leichte (Mai Version) und schwere/stärkere Ringe (Juni Version) zu kaufen.
Im Shop sind jedoch nur die alten abgebildet.
Die neue Version taugt mir nicht nur wegen dem Gewicht, sondern vor allem wegen dem Außendurchmesser, überhaupt nicht. Dicker als eine 5/16" Tophat 3D Spitze mit 7,80mm Durchmesser.
Also auf jeden Fall nachfragen bevor ihr bestellt.
Zwecks Haltbarkeit:
Bei einem Robin Hood Schuß aus 10m Entfernung hat die Nocke, der Ring und der Schaft nicht überlebt. Wäre aber bei der TopHat wahrscheinlich auch passiert.
Pfeil mit 292gn und 212fps.
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Das ist ja krass! Hat Klaus etwas dazu gesagt warum die Ringe jetzt so sind?
Ja, kann schon sein....Ich hab es so probiert und jedesmal wenn ich ein Insert gewechselt habe, ist der Ring gleich mit abgegangen und da war nie besonders viel, bis gar kein Heißleim unter dem Ring.
Wenn dein Heißkleber so heiß wird daß er flüssig genug wird, besteht halt auch schon die Gefahr des Festigkeitsverlustes, denn dann ist er schon fast verbrannt. Heißkleber wenn Bläschen schlägt, ist es schon vorbei mit der Zugfestigkeit....
Aber klaro, wieso soll es nicht so bei dir funktionieren, bei mir hats halt nicht geklappt. ;D
Das hatte ich noch nie. Ich muß den Ring auch immer ein wenig erwärmen um ihn vom Schaft zu bekommen. Ich versuche morgen mal ein Foto zu machen. Muß noch ein Insert und Ring aus einem kaputten Pfeil entfernen.
Der Heißkleber wird schon recht flüssig, aber eigentlich noch ohne Blasen. Und einen Verlust der Klebekraft konnte ich auch noch nicht bemerken. Vielleicht habe ich da auch eine gute Charge Heißkleber erwischt. ;)
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Nein. Kontakt war nur per Email, und das ist die Kommunikation mit ihm "etwas" eingeschränkt. ::) ;D
1. Mitarbeiter von ihm hat es verpackt (er war auf der EM in Pberwisenthal - 2 Platz :klasse:)
2. nur geschrieben: OK, die kleinen Ringe.