Archers Campfire
Bogenschießen => Pfeile => Thema gestartet von: Cayuga am Juli 06, 2019, 10:33:03 Vormittag
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Mich interessiert, wie weit das Thema SpLine in unserer Runde beachtet wird. Ganz besonders würde mich freuen, wenn Ihr kurz begründet, warum Ihr so abgestimmt habt und welche Erfahrungen Ihr bei Euren Schießergebnissen beobachtet habt, falls Ihr den SpLine beim Bau oder Kauf Eurer Pfeile beachtet.
Danke Euch
Cayuga
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Als Perfektionist hab ich es meinen letzten Pfeilsatz gesplinet. Ob es nötig ist? Eher nicht. Die größte Fehlerquelle sitzt bei mir immer noch hinter dem Pfeil...
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Bei passenden Pfeilen ist das Ergebnis einfach besser Punkt
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Bisher hat mich das Thema SpLine wenig interessiert, obwohl auch ich auf der Jagd nach optimalem Equipment bin. Für mich war das Thema immer etwas für die Carbonpfeil-Fraktion. Mal schauen, ob sich das durch Eure Beiträge ändert (oder auch bestätigt). Mal schauen, ich bin gespannt.
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Hi,
mal ne Frage zum Verständnis. Was bringt mir beim Holzpfeil das Wissen um den Spline, wenn ich die Leitfeder eh nach den "Flammen" orientieren sollte?
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Wobei ich sagen muß, daß ich doch ziemlich überrascht war, wie ungleichmäßig bei einem Carbonpfeil die Biegesteifigkeit über dem Drehwinkel sein kann. Nur einer von 12 Schäften hatte eine nahezu winkelunabhängige Biegesteifigkeit. Alle anderen wiesen 2 deutliche Maxima und Minima auf.
Ich hab dafür übrigens 3 Skateboard-Kugellager genommen und über das mittlere eine kurze Bandschlinge mit Gewicht gehängt. Der Schaft dreht sich dann automatisch so, daß die weicheste Stelle oben&unten ist. Kleine Markierung mit einem weißen Permanentmarker, fertig. Geht ganz schnell.
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Ich denke mal für unsereins, der im Parcours unterwegs ist ist der Spline von untergeordneter Bedeutung. Ganz anders, wenn der olymp. Recurver auf 70 m unterwegs ist.
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Habe angegeben :Nein, der spline interessiert mich nicht.
Wobei das nicht ganz zutrifft. Interessiert mich schon, ich finde nur das obwohl ich mich als gutes Mittelfeld bezeichnen würde was die Trefferleistung angeht, das splinen im Rauschen der eigenen Unzulänglichkeiten untergeht. Schieße zur zeit mit dem easton powerflight einen billigen Schaft. Würde ich splinen dürfte ich das nicht tun. Der fliegt aber auch.
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Ich sehe das wie Knorr. An meinen Fehlschüssen, auch wenn sie die absolute Ausnahme sind 🤪 , bin ich selbst schuld, nicht das Material. Selbst perfekt gesplinete Schäfte (Alu) verhelfen mir nicht zu einem höheren Score.
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Habe angegeben :Nein, der spline interessiert mich nicht.
Wobei das nicht ganz zutrifft. Interessiert mich schon, ich finde nur das obwohl ich mich als gutes Mittelfeld bezeichnen würde was die Trefferleistung angeht, das splinen im Rauschen der eigenen Unzulänglichkeiten untergeht. Schieße zur zeit mit dem easton powerflight einen billigen Schaft. Würde ich splinen dürfte ich das nicht tun. Der fliegt aber auch.
:agree:
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Ich bin auch bei der Spline Ignorier Bande ;)
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Ich oute mich als Spline-Jünger :bow:
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Halte den Spline im Visierlosen 3D schießen auch für vernachlässigbar.
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Hi,
mal ne Frage zum Verständnis. Was bringt mir beim Holzpfeil das Wissen um den Spline, wenn ich die Leitfeder eh nach den "Flammen" orientieren sollte?
Wäre dann sinnlos, also nicht nach Flamme sondern nach Spline die Nocke setzen (geht natürlich nur bei Plastik Klebenocken) so mach ich es halbwegs erfolgreich
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Da ich über Handrücken schieße wäre mir dieses zu heikel
Leitfeder nach Flamme und spline ist mir dabei Wurst
Gruß Merc
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Ich hab 1. Ja angekreuzt, weil ichs kann...
denn ich hab den Arrow Analyzer... :Achtung:
Bei günstigen Carbonschäften ist es meiner Meinung nach schon zu empfehlen, denn die haben schon mal beim Ausmessen bis zu +-.020 Spineunterschied die ich dadurch bis auf +-.008 zusammen bekomme.
Das macht meiner Meinng nach schon einiges aus, selbst wenn man nur ein Mittelklasse Schütze ist.
Übrigens hatte ich solche Abweichungen auch nicht selten bei Schàften um die 6,-€. ;)
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Ich bin ja, bis auf den Rohschafttest, ziemlich ignorant was mein Pfeilmaterial betrifft.
Die nächsten 6 Pfeile will ich mal wirklich sehr gewissenhaft und mit der Beachtung des Spline herstellen.
Gibt sicher ein gutes Gefühl, aber ob es mehr wird?
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Manchmal hilft ja auch schon das gute Gefühl. Es gibt zumindest Sicherheit und das hilft entspannt zu schießen
:bow: :bow: :bow:
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Habe dann auch mal mit Ja abgestimmt.
Wenn ich eine Badehose vom Herrenausstatter kaufe, kann ich nicht mehr behaupten, dass sie kneift. Ergo, passt das Setup bestmöglich MUSS ein Miss hinter der Sehne entstanden sein. Also, mehr Trainieren.
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Ich hab dafür übrigens 3 Skateboard-Kugellager genommen und über das mittlere eine kurze Bandschlinge mit Gewicht gehängt. Der Schaft dreht sich dann automatisch so, daß die weicheste Stelle oben&unten ist. Kleine Markierung mit einem weißen Permanentmarker, fertig. Geht ganz schnell.
Servus,
Kannst Du davon mal bitte ein, zwei aussagekräftrige Fotos Posten? Ich würde das gerne mal nachtesten ^^
Beste Grüsse
-LejongE-
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Hatte schon die Befürchtung du meintest zwei Fotos von JPascal und seiner Badehose :Achtung:
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Ganz doofe Frage !
Ich brauche mit meinen Künsten keinen Spline, hab ich auch angekreuzt.
Meine Frage ist , was mach ich jetzt mit der weichen Stelle, zur Pfeilanlage oder weg davon, oder gar nach oben , also 12 Uhr ?
Oder Hauptsache alle gleich , meine „Intuition“ gleicht das aus oder an ?
Grüße Tomas
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Ich hab dafür übrigens 3 Skateboard-Kugellager genommen und über das mittlere eine kurze Bandschlinge mit Gewicht gehängt. Der Schaft dreht sich dann automatisch so, daß die weicheste Stelle oben&unten ist. Kleine Markierung mit einem weißen Permanentmarker, fertig. Geht ganz schnell.
Servus,
Kannst Du davon mal bitte ein, zwei aussagekräftrige Fotos Posten? Ich würde das gerne mal nachtesten ^^
Beste Grüsse
-LejongE-
Könnte so ungefähr wie bei Herrn Sillmann aussehen, schau mal bitte ab Minute Acht hinein...
https://youtu.be/f19Y9tk7fSE
Beste Grüße,
Absinth
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Moin,
Besten Dank für den Video link, jetzt wirds klarer.
- LejongE -
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Da ich über Handrücken schieße wäre mir dieses zu heikel
Leitfeder nach Flamme und spline ist mir dabei Wurst
Gruß Merc
Also bei Holzpefeilen mache ich es, ist der erste Arbeitsschrit, demnach werden gedreht und vorne und hinten festgelegt.
Passiert aber von Hand ohne irgendwelche Hilfsmittel, ist eine Gefühlssache.
Bei Holz deswegen, weil auch gleiche Schäfte unterschiedliches Verhalten an den tag legen können.
Bei Carbon und Alu macht es für mich keinen Sinn, da ich nicht so weit bin, dass cih die Streuung in der 10 minimieren müsste.
Selbst ein mehrfacher internationaler Meister im Compound spart sich die Arbeit.
Was machen eigentlich die Compounder, die ein Durchschusssystem haben?
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Ich hab dafür übrigens 3 Skateboard-Kugellager genommen und über das mittlere eine kurze Bandschlinge mit Gewicht gehängt. Der Schaft dreht sich dann automatisch so, daß die weicheste Stelle oben&unten ist. Kleine Markierung mit einem weißen Permanentmarker, fertig. Geht ganz schnell.
Kannst Du davon mal bitte ein, zwei aussagekräftrige Fotos Posten? Ich würde das gerne mal nachtesten ^^
Könnte so ungefähr wie bei Herrn Sillmann aussehen, schau mal bitte ab Minute Acht hinein...
https://youtu.be/f19Y9tk7fSE
Genau so.
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Ich habe die letzten 1,5 Jahre intensiv mit Pfeilen experimentiert. Mein Fazit: ist fast alles Übertrieben für 3D intuitiv bis 60m. Wenn der Rohschaft auf ~20m in der Gruppe steckt ist's ausreichend.
Trotzdem spLine ich meine Pfeile, aus dem gleichen Grund wie Stringwistler, weil ich es kann und es fast kein Aufwand ist.
Was ich noch nicht probiert habe mich aber noch interessieren würde ist den Spline zu ignorieren und die Pfeile so lange auf dem Arrow Analyzer zu drehen bis die Unterschiede zwischen den Pfeilen so klein wie möglich sind. Dabei meine These: ich merke davon nichts, ich schieße mit den Victory VAP (die bisher die besten auf dem Messgerät waren) keinen einzigen Punkt mehr wie mit den billigen Warriors (die bisher schlechtesten). 6er Gruppen auf 3D Ziele ist jetzt eher nicht so häufig gefragt....
Visier, Klicker und immer bekannte Entfernungen ist sicher noch mal eine andere Nummer, interessiert mich aber (bis jetzt) nicht.
Gruß, Andi
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Was ich noch nicht probiert habe mich aber noch interessieren würde ist den Spline zu ignorieren und die Pfeile so lange auf dem Arrow Analyzer zu drehen bis die Unterschiede zwischen den Pfeilen so klein wie möglich sind.
Gruß, Andi
Genau das mach ich ja Andi,
denn dann machst auch aus günstigen Pfeilen sehr viel genauere.
Bei solchen wie deinen Victory die ja e schon um die 7,-€ kosten, kannst das echt ignorieren im Trad. Bereich, die sind genau genug. ;)
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Merkst du einen Unterschied zwischen einem Satz bei dem der SpLine immer an der gleichen Stelle liegt und einem anderen Satz gleicher Schäft mit möglichst kleiner Differenz?
Oder die Frage anders gestellt, was ist wichtiger: alle möglichst gleich damit man besser gruppiert oder alle nach Spline damit es mit der Clearance auf jeden fall klappt? Meine These ist: egal, merke ich eh nicht...
Blindtests haben mir geholfen das alles nicht mehr so eng zu sehen...
Ich tendiere dazu die Pfeile nach Spline auszurichten. Der Pfeil darf auf keinen Fall am MT anschlagen und soll sich möglichst schnell stabilisieren. Ich muss keine Gruppen schießen. Der erste Pfeil muss sitzen. Selbst eine ganze Spinegruppe Unterschied geht bei mir im Rauschen unter bzw. wird von den Federn weggebügelt. Wenn ich jetzt immer in der 10 wäre und öfter eine 11 wollte könnte ich noch mal überlegen. Ich will aber die 8, leider wird es viel zu oft die 5, und das liegt nicht an den Pfeilen.
Gruß, Andi
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Nachtrag:
das man aus billigen Pfeilen mit genauem Messen und arbeiten noch eine Menge rausholen kann ist auf jeden Fall richtig!
Ob man das selbst auch nutzen kann ist fraglich, ich zweifle bei mir das mittlerweile sehr stark und gehe deutlich entspannter an die Sache ran.
Die Victories und meine Bögen können mehr als ich...
Gruß, Andi
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Merkst du einen Unterschied zwischen einem Satz bei dem der SpLine immer an der gleichen Stelle liegt und einem anderen Satz gleicher Schäft mit möglichst kleiner Differenz?
Oder die Frage anders gestellt, was ist wichtiger: alle möglichst gleich damit man besser gruppiert oder alle nach Spline damit es mit der Clearance auf jeden fall klappt? Meine These ist: egal, merke ich eh nicht...
Blindtests haben mir geholfen das alles nicht mehr so eng zu sehen...
Ich tendiere dazu die Pfeile nach Spline auszurichten. Der Pfeil darf auf keinen Fall am MT anschlagen und soll sich möglichst schnell stabilisieren. Ich muss keine Gruppen schießen. Der erste Pfeil muss sitzen. Selbst eine ganze Spinegruppe Unterschied geht bei mir im Rauschen unter bzw. wird von den Federn weggebügelt. Wenn ich jetzt immer in der 10 wäre und öfter eine 11 wollte könnte ich noch mal überlegen. Ich will aber die 8, leider wird es viel zu oft die 5, und das liegt nicht an den Pfeilen.
Gruß, Andi
Na ich werd es schon kaum merken, mess es aber trotzdem aus.
Ich hab mal ein duz. billiger Chinaware nicht ausgesplinte und da hab ich immer mal 3-4 Pfeile dabei gehabt die sind richtig ausgerissen. Ob das immer die gleichen 4 Waren kann ich nicht eindeutig bejaen, denn eigentlich merk ich da nicht sonderlich drauf.
Das nä. Duz allerdings hab ich wieder ausgemessen und da sind mir solche einzelne Ausreißer nicht ganz so aufgefallen.
Es kommt natürlich auch sehr auf dem Bogen an und welche Tagesform man hat.
Den meisten Standardschützen kann es wohl egal sein.... ;)
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Es kommt natürlich auch sehr auf dem Bogen an und welche Tagesform man hat.
:) Auf meinem letzten 2-Tages-Turnier hatte das Bier am Ende des 1. Schiesstages, die nette Gesellschaft am Abend und die kurze Nacht einen deutlich größeren Einfluss auf meine Leistung am 2. Tag als es die Pfeile jemals haben konnten. Hat trotzdem für den 2. Platz in der Gesamtwertung gereicht...
Gruß, Andi
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Na dann trotzdem Glückwunsch.... :GoodJob:
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Jetzt habe ich angefangen über das Thema nachzudenken. :wtf:
Wenn ich Leitfeder innen schieße, dann muß die Leitfeder bei optimalem Spline auf die harte Seite?
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@mK: in der aktuellen 3D Bogensport ist ein interessanter Artikel dazu drin
Prinzipiell ja, aber es gibt auch Carbonschäfte mit 2 gegenüber liegenden Splinezonen (da wäre es wurscht) und welche mit verschiedenen Splines, die man (lt Artikel) aussondern sollte.
Lt Artikel gibt es aber Schäfte (gut und teuer) die gar keinen Spline haben ..
macht das Thema nicht einfacher ... ;)
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Jetzt habe ich angefangen über das Thema nachzudenken. :wtf:
Wenn ich Leitfeder innen schieße, dann muß die Leitfeder bei optimalem Spline auf die harte Seite?
Deshalb Spline ich ja aus, daß es keine harte und weiche Seite gibt, sondern 2 annähernd gleiche...
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Deshalb Spline ich ja aus, daß es keine harte und weiche Seite gibt, sondern 2 annähernd gleiche...
Jetzt verstehe ich nichts mehr.
So sagt FC Wiki: "Der Spline bezeichnet also die Richtung der GERINGSTEN Biegesteifigkeit eines Carbonpfeils. Die Leitfeder wird in der Ebene der kleinsten Biegesteifigkeit angebracht."
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Yoa, da kann man sich wunderbar das Hirn dabei verdrehen, noch dazu gibt es wohl verschiedene Ansichten und viel Verwirrung. Wenn man auf Youtube nach "spine alignment" oder "spline alignment" sucht findet man jede Menge sich widersprechende Anleitungen.
Und damit sind wir wieder, wie so oft beim Bogenschießen, dabei festzustellen dass es die eine einzige alle glücklich machende reine Wahrheit nicht gibt. Auch die die es "falsch" machen kommen zu guten Ergebnissen.
Als Denkanstoß: angenommen ich habe 500er Carbonis. Das bedeutet, dass sie sich, aufgelegt auf zwei Lager im Abstand von 28'' und in der Mitte belastet mit knapp 2# um 500/1000 Zoll durchbiegen. Das sind 12,7mm. Jetzt gehen wir weiter davon aus dass ich richtig schlechte Carbonis habe, der Steifste hat die 500, der Weichste hat 540. Er biegt sich also um 13,716mm, das ist eine Differenz von 1,016mm... und den Unterschied soll ich ohne Visier und Klicker merken? Ohne bekannte Entfernugen? Und dann kommen noch Federn drauf, die eh fast alles wegbügeln. OK, wenn mein Setup so auf Kante gebaut ist dass der 540er noch berührungsfrei durchgeht, der 500er aber schon anschlägt.
Es hilft nur selber machen, ausprobieren und testen. Und nicht nur einen Durchgang an einem Tag. Wer halbwegs wissenschaftlich arbeiten will kommt um eine Menge Statistik nicht drum rum.
Mein Fazit: ned übertreiben, bassd scho...
Gruß, Andi
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Jetzt habe ich angefangen über das Thema nachzudenken. :wtf:
Wenn ich Leitfeder innen schieße, dann muß die Leitfeder bei optimalem Spline auf die harte Seite?
Deshalb Spline ich ja aus, daß es keine harte und weiche Seite gibt, sondern 2 annähernd gleiche...
So wie ich das bisher verstanden hatte und auch Thomas Sillmann in dem Video, das Absinth gepostet hat, erklärt, dachte ich es gibt immer eine weichere Seite auf die die Leitfeder soll. Und jetzt kommst du mit zwei annähernd gleichen. :o
Ich glaube ich versuche das lieber direkt wieder zu vergessen...
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Nach allem was ich bisher zu dem Thema gelesen und glaube verstanden zu haben sollte die (herstellungsbedingt) härteste bzw steifste Seite des Pfeil Richtung Bogenfenster.
d.h im "Normalfall" die Leitfeder auf die weiche Seite, Donadoni Stil (LF nach innen) auf die härtere Seite
Umkehrschluss: egal wo die Leitfeder hinkommt, bei einem Pfeil mit EINER SPLINEZONE muss die härtere Seite nach innen.
Bei keiner Splinezone (gibts, eine Frage der Herstellung) ist es natürlich ganz egal ;)
Und manche Pfeile lassen sich nach der aktuellen 3D Bogenschiessen gar nicht splinen.
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Jupp, es gibt die Theorie und es gibt Carbonschäfte.
Meine Beobachtung in der realen Welt: je hochwertiger die Schäfte (mindesten Easton Axis, Victory VAP und besser...) desto konstanter ist der Spine über den Umfang. Meistens gibt es die eine weichste Stelle. Die Differenz zwischen weichster und härtester Stelle eines Schaftes ist meist kleiner 10 (10/1000 Zoll) (z.B. der 500er liegt zwischen 498 und 504).
Je billiger die Schäfte desto spannendere Dinge kann man rausmessen. Ab wann ein Schaft Ausschuss ist muss jeder für sich selbst festlegen.
Gruß, Andi
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Ist ja auch richtig, eine Seite ist produktionsbedingt weicher.
Dahin muss die Leitfeder.
Zwei gleiche Seiten zu er Mitteln wurde ja bedeuten die weiche Seite zeigt nach oben oder unten.
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...
d.h im "Normalfall" die Leitfeder auf die weiche Seite, Donadoni Stil (LF nach innen) auf die härtere Seite
Umkehrschluss: egal wo die Leitfeder hinkommt, bei einem Pfeil mit EINER SPLINEZONE muss die härtere Seite nach innen.
...
Jupp, so handhabe ich das auch, weil es mir plausibel erscheint. Es gibt aber genug Leute die das genaue Gegenteil behaupten. Man könnte fast denken dass es nur wichtig ist dass der Spline bei allen Pfeilen eines Satzes gleich ausgerichtet ist...
Gruß, Andi
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...
Zwei gleiche Seiten zu er Mitteln wurde ja bedeuten die weiche Seite zeigt nach oben oder unten.
Den Satz verstehe ich nicht, kannst du das bitte erklären?
Danke & Gruß, Andi
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Beim Splinen ermittelt man die Seite die ausgeprägt weicher ist, die kommt nach außen zur Leitfeder.
Die anderen drei Seiten sind relativ gleich, wenn ich also eine der drei gleichen Seiten außen und innen habe, ist die weiche entweder oben oder unten, aber nicht da wo die Leitfeder ist.
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Ok, das beruhigt mich. Aber ich werde es wohl weiterhin so halten wie bisher und mich auf meine mangelhafte Technik fokussieren. ;)
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Interessant, gerade Seite 3. Bisher dachte ich, dass Spline die Durchbiegung des fertigen Pfeils (inkl. allem) ist, wenn er geschossen wird (also auch abhängig vom Bogen und Schützen). Sowas war für mich nicht messbar und daher ... :bored:
:unschuldig:
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Beim Splinen ermittelt man die Seite die ausgeprägt weicher ist, die kommt nach außen zur Leitfeder.
Die anderen drei Seiten sind relativ gleich, wenn ich also eine der drei gleichen Seiten außen und innen habe, ist die weiche entweder oben oder unten, aber nicht da wo die Leitfeder ist.
Ah, ok, danke, jetzt verstehe ich wie das gemeint war. Ja, das beschreibt den Optimalfall, trifft aber leider nicht auf alle Carbonis zu die ich bisher auf dem ArrowAnalyzer hatte.
@stoned: das was du meinst wird meistens als dynamischer Spine bezeichnet und kann berechnet aber nicht gemessen werden.
Danke & Gruß, Andi
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Das war das letzte fehlende Puzzlestück, das noch fehlte - danke Andi. Spline != dynamischer Spine (da hatte ich bisher wohl was falsch zusammengewürfelt) :klasse:
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Ich habe neulich mal aus einem Stapel Warriors 6 Stück mit einer Abweichung von max 1 Grain rausgesucht.
Da kam ich mir schon sehr elitär und verwegen vor. :Achtung:
Mir ist der Spline völlig Wurscht.
Denn meine mangelhafte Konzentration und Form/Technik hat bei Fehlschüssen schon einen so erheblichen Einfluss, dass ich solche Dinge getrost ignorieren kann.
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Nach 61 Antworten wird es Zeit für ein kleines Fazit.
Statistik:
Weit mehr als die Hälfte (59%) von uns ignoriert den SpLine. Weitere 5% wussten noch nicht, was der SpLine ist (jetzt schon 8)). Knapp ⅓ (32,8%) der Schreiber sagten, dass sie den SpLine beachten. Lediglich 5 Schützen (also weniger als 10%) beachten den SpLine auch bei Holzschäften (2 nur bei Holz und 3 bei allen Materialien).
Zusammenfassung der Antworten:
1)
Die weit überwiegende Mehrheit äußert sich so, dass sie aufgrund der eigenen Schießleistung bzw. des 3D-Schießens den Einfluss von nach SpLine ausgerichteten Pfeilen als vernachlässigbar ansieht (so nach dem Motto der größte Fehler steht hinter dem Pfeil)
2)
Selbst diejenigen die SpLinen, sehen Punkt 1 teilweise auch so, finden aber den Aufwand fürs SpLinen als vertretbar (und können es)
3)
Korrekt gespLinte Pfeile geben ein besseres Gefühl
4)
Bei Carbon gibt es produktionsbedingt immer eine weichere Seite und je günstiger die Pfeile, desto größer sind wohl die Unterschiede zwischen härterrer und weicherer Seite bzw. auch zwischen einem Satz Schäfte
5)
Bei Holzpfeilen ist vorrangig die Lage der Flammen (oben nach vorne) zu beachten
Meine persönlichen Erkenntnisse:
1)
Ich (Holzpfeilschütze) muss mir keine allzu großen Gedanken über den SpLine machen, aber auch bei Holzpfeilen kann es Sinn machen
2)
Bei Holzpfeilen messe ich "nur" die beiden Seiten, die nachher zum Bogenfenster oder nach außen zeigen (nicht nach oben oder unten). Wenn ich die weichere Seite gefunden habe, kann ich durch drehen des Pfeils vorne und hinten so bestimmen, dass die Flamme immer noch oben nach vorne zeigt
3)
Auch mit dem Arrow Analyzer von Bearpaw kann man den SpLine bestimmen
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Super Zusammenfassung! :GoodJob:
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Besten Dank für deine Zusammenfassung. 1 x den "Gefällt-Button" gedrückt. :klasse:
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:GoodJob:
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Danke fürs Fazit :klasse:
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Richtig tolle Analyse Cayuga, herzlichen Dank... :youRock:
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Ja, danke für die Zusammenfassung und trotzdem...
Ich warte ja immer noch auf diejenige oder denjenigen der hier kommt und schreibt...
"Ich hatte beim Pfeilbau nie den Spline meiner Pfeile beachtet - aber dann, dann wollte ich es endlich wissen und habe bei einem Dutzend meiner Pfeile die Federn herunter gerupft, habe an diesen Schäften den Spline ermittelt, dann die Schäfte entsprechend befiedert und siehe da, meine Trefferlage hat sich definitiv und allein aufgrund der Beachtung des Splines verbessert."
Bitte melde dich... :thankyou:
BG. Absinth
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Siehste mal...hab ich doch schon gesagt....aber viele andere wissen es halt immer besser... :bahnhof:
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Moin Jörg, Dein Wunsch sei mir Befehl ;)
"Ich hatte beim Pfeilbau nie den Spline meiner Pfeile beachtet - aber dann, dann wollte ich es endlich wissen und habe bei einem Dutzend meiner Pfeile den Spline ermittelt, dann die Leitfeder entsprechend gewählt und siehe da, meine Trefferlage hat sich definitiv und allein aufgrund der Beachtung des Splines kein bißchen verbessert."
:unschuldig:
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Wollte ich jetzt auch gerade schreiben. O:-)
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;D ;D ;D :bow:
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Kannst Du davon mal bitte ein, zwei aussagekräftrige Fotos Posten? Ich würde das gerne mal nachtesten ^^
Aus der Kategorie "Nicht wirklich nötig, aber schöne Sonntagsbeschäftigung":
Nachdem ich heute dafür einen Spline-Ständer gebaut habe, gibts nun auch ein Foto davon. Als Gewicht nehme ich eine 2.5Kg Hantelscheibe. Damit spürt man die weiche Stelle recht deutlich.
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Da ich über Handrücken schieße wäre mir dieses zu heikel
Leitfeder nach Flamme und spline ist mir dabei Wurst
Gruß Merc
Also bei Holzpefeilen mache ich es, ist der erste Arbeitsschrit, demnach werden gedreht und vorne und hinten festgelegt.
Passiert aber von Hand ohne irgendwelche Hilfsmittel, ist eine Gefühlssache.
Bei Holz deswegen, weil auch gleiche Schäfte unterschiedliches Verhalten an den tag legen können.
Bei Carbon und Alu macht es für mich keinen Sinn, da ich nicht so weit bin, dass cih die Streuung in der 10 minimieren müsste.
Selbst ein mehrfacher internationaler Meister im Compound spart sich die Arbeit.
Was machen eigentlich die Compounder, die ein Durchschusssystem haben?
Der Vergleich passt nicht. Aufm mit Release geschossenem Compound ist auch der Spine egal, weil sich der Pfeil nicht biegt. Drum gibts ja ein paar 9.3er nur in 250er Spine.
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Da ich über Handrücken schieße wäre mir dieses zu heikel
Leitfeder nach Flamme und spline ist mir dabei Wurst
Gruß Merc
Also bei Holzpefeilen mache ich es, ist der erste Arbeitsschrit, demnach werden gedreht und vorne und hinten festgelegt.
Passiert aber von Hand ohne irgendwelche Hilfsmittel, ist eine Gefühlssache.
Bei Holz deswegen, weil auch gleiche Schäfte unterschiedliches Verhalten an den tag legen können.
Bei Carbon und Alu macht es für mich keinen Sinn, da ich nicht so weit bin, dass cih die Streuung in der 10 minimieren müsste.
Selbst ein mehrfacher internationaler Meister im Compound spart sich die Arbeit.
Was machen eigentlich die Compounder, die ein Durchschusssystem haben?
Der Vergleich passt nicht. Aufm mit Release geschossenem Compound ist auch der Spine egal, weil sich der Pfeil nicht biegt. Drum gibts ja ein paar 9.3er nur in 250er Spine.
Genau... und mit Loop und Release hast auch kein Paradoxon....da ist es überflüssig.
Außerdem schießen die Compounder schon Schäfte über der 3,50-4,50€ Marge, die sind dann ja auch um einiges genauer... ;)
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Kennt jemand diesen Spline-Tester?
Sieht so schön simpel aus.
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Welchen?
Casimir, da fehlt wohl ein Link oder Bilder oder.......
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Welchen?
Casimir, da fehlt wohl ein Link oder Bilder oder.......
Ach so, ja - Link vergessen. ;D
https://youtu.be/vPP_Ym_mokk
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Kennt jemand diesen Spline-Tester?
Sieht so schön simpel aus.
Ja, der ist von Pfeilgeräte Brand.
Hier noch der Link dazu...
https://www.pfeilgeraete.de/aktuell20.php#splinemate
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Danke! :thankyou:
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Wobei ich sagen muß, daß ich doch ziemlich überrascht war, wie ungleichmäßig bei einem Carbonpfeil die Biegesteifigkeit über dem Drehwinkel sein kann.
Ich hab dafür übrigens 3 Skateboard-Kugellager genommen und über das mittlere eine kurze Bandschlinge mit Gewicht gehängt. Der Schaft dreht sich dann automatisch so, daß die weicheste Stelle oben&unten ist. Kleine Markierung mit einem weißen Permanentmarker, fertig. Geht ganz schnell.
:agree:
mach ich genau so, hab mir ne kleine Vorrichtung gebaut damit ich nicht alles ständig aufbauen muss
Es war Sonntag und es war Lockdown
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Welchen?
Casimir, da fehlt wohl ein Link oder Bilder oder.......
Ach so, ja - Link vergessen. ;D
https://youtu.be/vPP_Ym_mokk
Hab mir so nen Tester selbst gebaut. Materialkosten keine 10 €. Brett, Kugellager von Inlineskatern + Passende Rohrklammer + kleines Alurohr, in das die Kugellager reinpassen. Kann bei Gelegenheit ein Foto posten.
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Aha, Kugellager von Inlineskater. :yes:
Hab schon überlegt wo ich die am besten herbekomme. Wahrscheinlich von Kaufland in der Sportabteilung...
Mit dem Brett & Biegen finde ich auch nicht schlecht. Braucht man kein Gewicht...
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Aha, Kugellager von Inlineskater. :yes:
Hab schon überlegt wo ich die am besten herbekomme. Wahrscheinlich von Kaufland in der Sportabteilung...
Mit dem Brett & Biegen finde ich auch nicht schlecht. Braucht man kein Gewicht...
Hatte meine Kugellager vom böse A : TRIXES X 4 reibungsfreie Kugellager ABEC 9 (608RS) für Skateboard, Roller, Inline Skates und Fidget Spinner Speilzeug https://www.amazon.de/dp/B071W18NQN/ref=cm_sw_r_cp_api_i_.-feGbN68FWFG?_encoding=UTF8&psc=1 (http://TRIXES X 4 reibungsfreie Kugellager ABEC 9 (608RS) für Skateboard, Roller, Inline Skates und Fidget Spinner Speilzeug https://www.amazon.de/dp/B071W18NQN/ref=cm_sw_r_cp_api_i_.-feGbN68FWFG?_encoding=UTF8&psc=1)
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Moin
Gibt es Erfahrungen, ob und wie sich die Berücksichtigung bzw. die Nichtberücksichtigung des Spline beim Rohsxhafttest auswirken?
Liebe Grüsse Dani
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Der Spline ist eigentlich vollkommen Wurst, nicht nur beim Compound. Da gab es auch Tests mit einer Schießmaschine und einem Langbogen. Leider finde ich das Video nicht mehr bei YouTube. Machte jedenfalls keinen Unterschied ob gesplined oder nicht.
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Moin
Gibt es Erfahrungen, ob und wie sich die Berücksichtigung bzw. die Nichtberücksichtigung des Spline beim Rohsxhafttest auswirken?
Liebe Grüsse Dani
Les einfach mal die 70 Beiträge durch, dann bist du sicherlich schlauer.
Ob Dir das aber was bringt weiß ich auch nicht.... :Achtung:
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Freilich. Ich las erst, frug dann.
Und schlauer ward ich in der Tat.
Dass Wahres vielgestaltig scheinen kann,
weil jeder etwas and’res sagt.
Doch Durchlaucht bitte höret mich,
die Frage brennt in meiner Chest.
Den Federpfeil berührts oft nich.
Gilt das auch für den Rohschafttest?
😀
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Freilich. Ich las erst, frug dann.
Und schlauer ward ich in der Tat.
Dass Wahres vielgestaltig scheinen kann,
weil jeder etwas and’res sagt.
Doch Durchlaucht bitte höret mich,
die Frage brennt in meiner Chest.
Den Federpfeil berührts oft nich.
Gilt das auch für den Rohschafttest?
😀
Auf solch holde Zeilen, will ich antworten Dir,
doch wisse eins, die Meinungen hier oft vier.
Mir ists so pipe... das Gedöhns um den Spline,
wichtiger für mich, alle Schäfte annähernd haben den gleichen Spine.
Drum mess ich neue Schäft auf dem Analyzer oft,
mir da das wichtige für mich dann erhofft.
Doch wenn meine Pfeile dann fliegen schickelkrumm,
liegts ned am Spine, ned am Spline...sondern nur an meim Hirn, des oft durchernaderkummt.
Drum sag ich Dir lieber danieru du,
geh bei so am geiln Wetter heut... lieber schießn auf Hase und Gnu.
:Achtung: :Achtung: :Achtung:
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Hehe. Danke. Leider ist das Wetter hier im SüdenSüden sehr unschön, dass ich lieber in der Küche verweile. 😀
Das Thema werde ich dann vielleicht mal wieder aufgreifen, wenn ich stabile Gruppen hinlegen kann.
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Hehe. Danke. Leider ist das Wetter hier im SüdenSüden sehr unschön, dass ich lieber in der Küche verweile. 😀
Das Thema werde ich dann vielleicht mal wieder aufgreifen, wenn ich stabile Gruppen hinlegen kann.
Genau das machst.
Bei uns im Frankenland war heute strahlend blauer Himmel... a Träumchen.... ;D :agree:
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Hallo zusammen,
seit etwa einem halben Jahr spline ich meine Schäfte mit einem selbstgebauten Splinegerät.
Es ist schon interessant zu sehen, wo bei den Schäften die "harte" Seite ist, speziell bei den Carbonis mit einer schlechteren Rundlaufgenauigkeit.
Meine Easton ACC haben so gut wie garkeine harte Seite, die günstigen Avalon Hybrid eine sehr deutlich spürbare.
Auch durch das splinen bin ich jetzt kein besserer Schütze geworden, das steht fest, aber ich wage die Behauptung, dass die gesplineten Pfeile sauberer am Bogen vorbeigehen. Sobald die Pfeile im Fluge sind, hat der Spline durch die Drehung des Pfeils wohl kaum noch eine Bedeutung, was durch die These mit der Schussmaschine in einer Antwort vorher belegt wird.
Allerdings wird es während der Beschleunigungsphase sicherlich eine - wenn auch kleine- Rolle spielen, ob die harte Seite dem Bogen zugewandt ist, oben, unten oder zur Bogen abgewandten Seite ist. Der von der Sehne ausgehende Druck zur Beschleunigung bewirkt eine Durchbiegung des Pfeils und letztlich bewirkt die harte Seite mit, wie sich der Pfeil biegt. Das Archers Paradox wird nicht außer Kraft gesetzt, aber durchaus beeinflusst.
Soweit einmal meine These hierzu :fire: :bow:
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Ich "spline" meine Carbonschäfte auch. Dazu hab ich mir ein "Testgerät" aus Holzresten und Kugellager (die sowieso irgendwo in meiner "Restekiste lagen) zusammengebaut.
Ich verspreche mir dadurch keine Verbesserung meiner Leistung.......aber irgenwohin muss ich die Leitfeder ja kleben :unschuldig:
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Soweit einmal meine These hierzu
Tönt für mich als Laien plausibel.
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Ich "spline" meine Carbonschäfte auch. Dazu hab ich mir ein "Testgerät" aus Holzresten und Kugellager (die sowieso irgendwo in meiner "Restekiste lagen) zusammengebaut.
Ich verspreche mir dadurch keine Verbesserung meiner Leistung.......aber irgenwohin muss ich die Leitfeder ja kleben :unschuldig:
Du klebst sie also auf die weiche Seite und die wiederum weg vom Fenster?
Das heißt.... die weiche Seite ist die erste die das Paradoxon anführt?
Die 2. steifere Seite dann um den Bogen rum?
Genau da ist mir immer schon der Knaxus Pudels Lösung nicht wirklich einleuchtend....
Die 2. steifere Seite schlägt dann viel eher mit den Federn vorne ans Fenster.... habe ich schon mit Talkumpuder und Lipenstift an den Federkanten
vor Jahren nachgewiesen.
Deshalb mach ich immer die steifere Seite aufs erste Paradoxon, dann wandert der Pfeil deutlich weiter weg vom Fenster..... ::)
Das haben meine eigenen Tests so ergeben.
Mit 3 verschiedenen Schäften, gleichen Spines vor Jahren so ausgeschossen.
Da ja hier e nix weiter los ist, bin ich mal auf eure Antworten gespannt? :troll:
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Du klebst sie also auf die weiche Seite und die wiederum weg vom Fenster?
Das heißt.... die weiche Seite ist die erste die das Paradoxon anführt?
Die 2. steifere Seite dann um den Bogen rum?
Genau da ist mir immer schon der Knaxus Pudels Lösung nicht wirklich einleuchtend....
Die 2. steifere Seite schlägt dann viel eher mit den Federn vorne ans Fenster.... habe ich schon mit Talkumpuder und Lipenstift an den Federkanten
vor Jahren nachgewiesen.
Deshalb mach ich immer die steifere Seite aufs erste Paradoxon, dann wandert der Pfeil deutlich weiter weg vom Fenster..... ::)
Das haben meine eigenen Tests so ergeben.
Mit 3 verschiedenen Schäften, gleichen Spines vor Jahren so ausgeschossen.
Da ja hier e nix weiter los ist, bin ich mal auf eure Antworten gespannt? :troll:
Nein Guido.....genau entgegengesetzt.
Ich markiere die Seite, die beim durchgebogenen Schaft oben liegt ( also der "weichen" Seite gegenüber).
Dort wird die Leitfeder geklebt. Und die "weiche" Seite des Schafts zeigt zum Bogenfenster
Und da ich für meine Pfeile drei gleichfarbige Federn bevorzuge, weiß ich durch die Markierung am Schaft, welches die Leitferder ist :angel:
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Du klebst sie also auf die weiche Seite und die wiederum weg vom Fenster?
Das heißt.... die weiche Seite ist die erste die das Paradoxon anführt?
Die 2. steifere Seite dann um den Bogen rum?
Genau da ist mir immer schon der Knaxus Pudels Lösung nicht wirklich einleuchtend....
Die 2. steifere Seite schlägt dann viel eher mit den Federn vorne ans Fenster.... habe ich schon mit Talkumpuder und Lipenstift an den Federkanten
vor Jahren nachgewiesen.
Deshalb mach ich immer die steifere Seite aufs erste Paradoxon, dann wandert der Pfeil deutlich weiter weg vom Fenster..... ::)
Das haben meine eigenen Tests so ergeben.
Mit 3 verschiedenen Schäften, gleichen Spines vor Jahren so ausgeschossen.
Da ja hier e nix weiter los ist, bin ich mal auf eure Antworten gespannt? :troll:
Nein Guido.....genau entgegengesetzt.
Ich markiere die Seite, die beim durchgebogenen Schaft oben liegt ( also der "weichen" Seite gegenüber).
Dort wird die Leitfeder geklebt. Und die "weiche" Seite des Schafts zeigt zum Bogenfenster
Und da ich für meine Pfeile drei gleichfarbige Federn bevorzuge, weiß ich durch die Markierung am Schaft, welches die Leitferder ist :angel:
Schießt du dann mit der Leitfeder ins Fenster, nach Donatoni Stil?
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Du klebst sie also auf die weiche Seite und die wiederum weg vom Fenster?
Das heißt.... die weiche Seite ist die erste die das Paradoxon anführt?
Die 2. steifere Seite dann um den Bogen rum?
Genau da ist mir immer schon der Knaxus Pudels Lösung nicht wirklich einleuchtend....
Die 2. steifere Seite schlägt dann viel eher mit den Federn vorne ans Fenster.... habe ich schon mit Talkumpuder und Lipenstift an den Federkanten
vor Jahren nachgewiesen.
Deshalb mach ich immer die steifere Seite aufs erste Paradoxon, dann wandert der Pfeil deutlich weiter weg vom Fenster..... ::)
Das haben meine eigenen Tests so ergeben.
Mit 3 verschiedenen Schäften, gleichen Spines vor Jahren so ausgeschossen.
Da ja hier e nix weiter los ist, bin ich mal auf eure Antworten gespannt? :troll:
Nein Guido.....genau entgegengesetzt.
Ich markiere die Seite, die beim durchgebogenen Schaft oben liegt ( also der "weichen" Seite gegenüber).
Dort wird die Leitfeder geklebt. Und die "weiche" Seite des Schafts zeigt zum Bogenfenster
Und da ich für meine Pfeile drei gleichfarbige Federn bevorzuge, weiß ich durch die Markierung am Schaft, welches die Leitferder ist :angel:
Schießt du dann mit der Leitfeder ins Fenster, nach Donatoni Stil?
Nein.....Leitfeder und damit die "steife" Seite des Schafts, zeigt nach außen (vom Bogen weg)
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Nein.....Leitfeder und damit die "steife" Seite des Schafts, zeigt nach außen (vom Bogen weg)
Aha, also genau anders rum wie ich... 😉
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Habe auf YouTube einen interessanten Bericht von Elmar Harbecke zusammen mit der Hochschule Hamm gefunden. Da hat die Hochschule ermittelt, welchen Einfluss der Spline und Spine auf die Präzision beim Bogenschießen hat.
https://youtu.be/4ca5EBXbYy4?si=3OqCGcQoSZv5AFXm
Ergebnis in Kurzform: Spline ist egal, Spine wichtig, Geradheit des Shaftes noch wichtiger. Fand ich sehr interessant, das Video.
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Ich fand an dem Video auch interessant - aber eigentlich mehr erschreckend - wie schlecht man so einen "Studienaufbau" gestalten kann.
Das sieht man dann auch daran wenn ein Einstunden-Video bzw. mehrere Dutzend Beiträge hier so einfach in eine Kurzform von zwei Sätzen gesteckt werden möchte. No Madam!
Nur mal so zum Nachdenken: Spline ist nichts anderes als die Variation des Spinewertes bei einem Pfeilschaft. (Je nachdem wie man die Nocke orientiert, bekommt man einen leicht veränderten Spinewert.)
Wenn nun der Spine wichtig ist, warum ist diese Variation im Spinewert dann egal?
Die Antwort liegt in der Fragestellung wie groß denn die Spine-Variation ist. Und die ist in dem Video in keinster Weise angesprochen worden. Es ist noch nicht einmal aufgeklärt worden was diese Prozentwerte bei der Spline-Messung effektiv bedeuten.
Wenn bei einem 400er Spine die Schwankung lediglich von 390 bis 410 geht, kann man davon ausgehen das das weniger ausmacht als wenn ich einen anderen Spine mit 450 hernehme... Dazu brauche ich keine Schießtests. Aber vielleicht gibt es Schäfte (billigere als im Video getestet wurden) die eine Schwankung größer als eine Spine-Stufe aufweisen. Was dann?
Das Gleiche mit der Geradheit des Schafts. Wenn ich etwas Gebogenes habe wird der Spline gemessen auf einem Spinetester gleich mal ausgeprägter sein, auch wenn die Steifigkeit jetzt nicht zwingend an der Stelle anders ist. Das verfälscht ungemein in die Richtung das der Spline zwar größer gemessen, die Gruppierungen aber nicht in dem Ausmaß größer werden. Das ergibt die dann falsche Schlussfolgerung der Spline hätte wenig Auswirkung.
Und dann bitte differenzieren für welche Bogenart welche Aussage getroffen worden ist. In dem Video springen sie von Compound zu Recurve und wieder zurück ohne das man es mitbekommt. Das macht aber einen Unterschied.
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Wenn man den Spline nicht ausmisst bzw. beachtet, ist ein sehr schlechter Spline u.U. auch ein ein sehr schlechter Spine.
Entscheidend ist doch der „horizontale“ Spine. Zumindest, bis der Pfeil den Bogen verlassen hat.
Und danach ist der Spine quasi egal, sofern er sauber aus dem Bogen gekommen ist und – aufgrund der Rotation - zudem auch ein Durchschnittlicher.