Archers Campfire
Bogenschießen => Pfeile => Thema gestartet von: roscho am November 17, 2017, 09:29:08 Vormittag
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Weil das Thema Basisempfehlung für einen passenden Pfeil ja immer wieder mal kommt, möchte ich hier mal eine aus meiner Sicht passende Übersicht posten.
Die Werte sind nicht von mir, sondern aus A. Cameras (sehr guten Buch) "Shooting the Stickbow" und die Tabellen gibts als Gesamtübersicht auf Englisch hier:
http://www.shootingthestickbow.com/ArrowGuide.html
Ich habe mal versucht das auf Deutsch zu übersetzen:
Als Vorbemerkung: diese "Vorschläge" ergeben nicht den PERFEKTEN Pfeil für den jeweiligen Bogen, sondern "nur" nach der 80/20 Regel einen brauchbaren Pfeil der für Anfänger zum Erlernen der Schußtechnik und die ersten Gehversuche vollkommen ausreichend ist.
Also Allgemein für circa 28" (27-29") lange Pfeile und 100 bis 125 gn Gesamtspitzengewicht (Insert + Spitze)
bei einem Zuggewicht auf den Fingern xx# von nutze ich folgenden Spine
18# bis 23#: 1300 bis 1500 Spine (optimal 1400)
24# bis 27#: 1000 Spine
28# bis 33#: 900 Spine
bis hierher immer dünne Schäfte, jetzt ist eine Auswahl möglich
34# bis 42#: 700 Spine
43# bis 52#: 600 Spine
53# bis 60#: 500 Spine
61# bis 70#: 400 Spine
71# bis 80#: 300 Spine
Das gilt für ca 28" lange Pfeile, bei 30" Länge jeweils (bei gleichen Zuggewicht) eine Spineklasse niedriger, 32" zwei Spineklassen
Umgekehrt bei 26" eine Spineklasse höher, 24" 2 Spineklassen.
Spitzengewicht hat auch einen Einfluss, 50 gn mehr machen eine Spineklasse aus.
Beispiel bei einem 40# Bogen mit 28,5" langen Pfeilen mit 100 gn Spitzengwicht brauche in 700 Pfeile, nehme ich 150 gn Spitzen ODER ein schwereres Insert brauch ich 600er Pfeile.
Modernes Sehnenmaterial hat auch einen Einfluss, der bis zu 5# ausmachen kann.
Beispiel: ich habe einen den obigen 40# Bogen und nutze 700er Pfeile, wechsle ich auf ein modernes Sehnenmaterial kommen rechnerisch 5# dazu und ich brauche 600er Pfeile.
Habe ich nur einen 35# Bogen bei dem ich auch 700er schiessen würde brauch ich nicht zu wechseln da ich noch im Bereich bin.
Nochmal: diese Übersicht ergibt keinen perfekten Pfeil, aber einen brauchbaren Pfeil für den Einsteiger und kann dem Fortgeschrittenen als Basis für eine Schaftauswahl für den Rohschafttest dienen.
Diese Werte gelten auch nicht für einen "hochperformanten" Bogen oder Bögen mit einem extremen Mittenschnitt, aber der Einsteigerbogen sollte gut damit passen.
Die perfekte Bogen/Pfeil/Schützenkombi kann nur einen Rohschafttest ermittelt werden.
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Sehr gut! :GoodJob:
Allerdings würde ich für 30# und weniger keine 100gn als Spitzengewicht ansetzen sondern 70 oder 80 und die Spinewerte entsprechend etwas hochrechnen. Fertig gekaufte Pfeile haben ohnehin meist 70er Klebespitzen drin, zumindest die Stricknadeln.
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Kann man ja machen - die entsprechenden Richtlinien sind ja da ;)
Wer wie welche Pfeile mit welchen Spitzen verkauft - das kann so eine einfache Tabelle ja nicht berücksichtigen ;)
80 gn ist ja noch in der Toleranz ;)
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Super :GoodJob:
Es ist wichtig in der ganzen Reihe nur eine Variable beim Pfeil zu haben (Spine).
Den Rest muss man im Einzelfall abschätzen. Ich bin mal mit meinen Bögen/Pfeilen gedanklich durch die Liste gegangen, kommt hin.
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Kann ein Mod den Thread vielleicht sticky machen?
Hätte mir als ich Neueinsteiger war eine Menge Sucherei gespart!
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Moin Roscho,
Danke für den Auszug mit den Spinewertempehlungen. Nach meiner Kenntnis weicht das doch vom allgemein verbreiteten Wertesystem etwas ab. Muss man einfach mal ausprobieren ...
so long
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@Waldgeist: offen zur Diskussion ! ;)
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Mein Kommentar/Beitrag war keineswegs wertend gemeint! :unschuldig:
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Ich weis, was du meinst. Die meisten Empfehlungen in Literatur, Netz und Handel laufen auf zu harte Pfeile hinaus. Und viele (erfahrene 1) Schützen übernehmen das einfach und drücken es jedem Anfänger auf.
Es gibt hier einen Laden, da hab ich mal aus Jux nach 1200er Spine für die Kinder gefragt. Antwort: Wer braucht den sowas. Die sind ja nicht stabil genug.
Da gehen die Leute bei <30# und 700er Spine aus dem Laden. Meist 600, weil da eben Fertigpfeile da sind.
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@waldgeist
Welches Wertesystem ist denn verbreitet? Finde die Werte die hier drinstehen durchaus passend und gängig
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Moin,
so etwa die von einigen Herstellern ausgegeben Empfehlungen (z.B. GT)
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Meinst du z.b. Bei GT traditionell 500 wo dann 35-55 drauf steht?
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Mein Kommentar/Beitrag war keineswegs wertend gemeint! :unschuldig:
Hab ich auch nicht so verstanden - ich denke aber das eine Diskussion dem Thema durchaus zuträglich wäre ..
Durch die negativen Mittenschnitte können zwar durchaus steifere Pfeile geschossen werden - das macht die Abstimmung für traditionelle Schützen aber nicht leichter sondern aus meiner Sicht schwerer ..
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Ja genau; ich schieße die GT doch recht gerne und nehme auch die etwas härteren Pfeile an, weil ich auch mit den damit erzielten Treffergebnissen zufrieden bin. Werde aber mal mit weicheren experimentieren.
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Bezog sich ja auf einen 28" Pfeil mit 100-125 gr spitze da passen roschos angaben recht gut
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Schon klar. z.Zt schieße ich GT trad. 500 mit 8,6 GPI bei 30,75". Sind also nicht weit von roscho entfernt.
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Hallo,
jetzt möchte ich als Newbie doch noch einmal nachfassen.
Für einen Recurvebogen mit 25 lbs @ 28" und 29" Auszug wären ca. 28 lbs auf den Fingern. Der Bogen mit Micarta-Tips soll mit FF geschossen werden.
Ich würde daraus schließen, dass in der Rubrik 28-33 lbs = 900 er Spine die 5 # für die FF (durch die größere Spanne) bereits berücksichtigt sind und die Pfeillänge von 30" die nächste Stufe gleich 700 er Spine erfordert. Das Archers Multitool würde bei einer 100 grain Spitze gleich einen Spinewert
von 600 auswerfen.
Hier gehen die Vorstellungen doch schon weiter auseinander.
Die Bogenfibel rät zum Spine 670-750.
Bodnik würde 800 empfehlen.
Ich denke, dass bei diesem geringen Zuggewicht sicherlich noch keine Carbonis mit einem Spinewert von 600 erforderlich sein werden: M. E. dürften
700 er mit einer 85 grain Spitze, 13 grain Insert u. 5 grain Protectorring sicherlich ausreichen. Oder seht ihr das anders?
Viele Grüße
Juergen
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Genau kann dir das nur dein Bogen sagen.
Ich schieße bei 29" Auszug und 30# auf den Fingern 700er Warriors mit 90gn Spitze. Die passen ganz gut.
Absolut perfekt (vom Rohschaft her) waren 740er Apollos mit voller Länge und 80gn Spitze.
Aber mit den glatten Sagettis habe ich mich auf dem Parcours nicht wohlgefühlt.
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Hallo,
jetzt möchte ich als Newbie doch noch einmal nachfassen.
Für einen Recurvebogen mit 25 lbs @ 28" und 29" Auszug wären ca. 28 lbs auf den Fingern. Der Bogen mit Micarta-Tips soll mit FF geschossen werden.
Ich würde daraus schließen, dass in der Rubrik 28-33 lbs = 900 er Spine die 5 # für die FF (durch die größere Spanne) bereits berücksichtigt sind und die Pfeillänge von 30" die nächste Stufe gleich 700 er Spine erfordert. Das Archers Multitool würde bei einer 100 grain Spitze gleich einen Spinewert
von 600 auswerfen.
Hier gehen die Vorstellungen doch schon weiter auseinander.
Die Bogenfibel rät zum Spine 670-750.
Bodnik würde 800 empfehlen.
Ich denke, dass bei diesem geringen Zuggewicht sicherlich noch keine Carbonis mit einem Spinewert von 600 erforderlich sein werden: M. E. dürften
700 er mit einer 85 grain Spitze, 13 grain Insert u. 5 grain Protectorring sicherlich ausreichen. Oder seht ihr das anders?
Viele Grüße
Juergen
@Ossi: ich würde mit 700er anfangen
Genaue Auskunft kann nur der Rohschafttest geben, aber ich würde davon ausgehen das die 700er halbwegs gut fliegen ;)
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Interessante Diskussion, ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich bei meinem kurzen Auszug von27'' eine Spinegruppe mindestens hinaufgehen muss. Beim Kiowa waren es sogar 2 (1300er) mit 70 grains Spitze. Beim Border mit 36 Zoll waren es dann auch 800er.
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Interessant, man kann wirklich mit den Werten spielen, wie ich auch schon im FOC Thread geschrieben habe.
Was ich noch gar nicht gelesen habe. Die meisten Pfeile gibt es in 3 verschiedenen Gradheitsabweichungen wie 0,001 / 0,003 und 0,006.
Was sind da eure Erfahrungen? Macht ja auch preislich was aus
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Für den „normalen“ 3D Schützen sind meines Erachtens 0,006er Pfeile ausreichend.
Interessant dazu folgendes PDF
http://www.bogensportverlag.com/downloads/cm-4-2014-arrow-straightness.pdf
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Genau Roscho, interessanter Artikel,
ich denke auch, dass 0,006 völlig ausreichend sind für 3D.
Noch was anderes, was denkst du inwieweit Wraps den FOC beeinflussen? Ich selbst denke, es spielt keine große Rolle.
LG :bow:
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Ist der 800er Spine abgeschafft worden?
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@Soulsurfer: Gewicht ist Gewicht -aber FOC misst du ja fertigen Pfeil.
Dünne Oracal sind aber nicht sehr schwer ;)
Wichtiger wäre ob Sie den Spine beeinflussen-und auch da ist der Einfluss eines einzelnen Wraps gering ;)
@wolfskills: welcher Schaft ???
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Wie, welcher Schaft?
In der Tabelle gehts schön runter...nur die 800 fehlt...ich habe 800er..sowohl Penthalon Black als ach Nijora Starter...
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Ich bin da ja ein wenig vorbelastet, hatte früher 35# Recurve, 34,6# auf den Fingern, dazu ein Easton Carbone One 730 mit 27 3/4" Gesamtlänge, 100grn. TopHat Protector bei 27" Auszug, der ging auch recht gut, war aber im nachhinein der Annahme einen Spinewert höher wäre perfekter gewesen.
Jetzt muss ich mir, bei meinem neuen Hybriden, ich nenne ihn liebevoll "ORA" ;D, langsam Gedanken machen welche Stöckchen der bekommt, da möchte ich unbedingt Holz, finde ich schöner und traditioneller, denke mal Sitka - Schäfte werden es. Da bin ich mir noch sehr unsicher welche Spine, welches Spitzengewicht, und ob 3" oder 4" Naturfedern. Da Geschwindigkeit nicht alles ist, bin ich noch am überlegen ob ich eine agressive Dacron - Sehne 10 - 12 Strang) oder ausgewogene FF+( XX Strang), von Guido, nachrüste, oder beides, aber erstmal muss die (Ablass)Technik wieder verfeinert werden. Man muss ja soviele Faktoren dabei beachten, das ist garnicht so leicht.
Später soll aber jedenfalls noch ein 6er Satz SlimLine - Carbonies her, aber das ist noch Zukunftsmusik.
Ich erwate jetzt hier keine Antworten zu meinen Gedanke und Überlegungen speziell zu meinem Equipment, das möchte ich später an anderer Stelle hier im Forum, gebündelt in einem Thread zusammenfassen, ich denke aber es als Hilfestellung für Anfänger hier so stehen zu lassen.
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Meine Technik und dadurch mein Auszug hat sich von 29“ auf 30“ verbessert. 40-42# auf den Fingern (genauer geht’s nicht)
Bisher Aurel Agil 600er mit gesamt 93 grain(70er Spitze, Insert 18 und Protektorring 5), hinten Busching mit G-Nock 16,8 gr, Schaftlänge 29,5“.
Der Schaft soll jetzt 1 Zoll länger werden. Möchte keinen 500er, der wird auch zu steif sein.
Vorne könnte ich durch ein leichteres Insert von GT mindestens 5 gr sparen, durch weglassen des Protektorrings nochmal 5. Sollte dann eigentlich ausgeglichen sein. Was meint ihr?
Ich weiß, was gleich kommt.. :bang: Rohschafttest. Hatte ich mit altem Setup schon Stundenlang gemacht und passte perfekt, möchte den Aufwand, wenn möglich vermeiden
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Dass die 10 Grain einen Zoll Schaftlänge (und zwei oder drei Pfund mehr Zuggewicht) ausgleichen, glaube ich nicht. Wenn die 600er vorher gepasst haben mit so wenig Gewicht vorn, wird es wohl ein 500er Spine werden, fürchte ich.
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Bei Compound bin ich mit den Annahmen nicht gut gefahren. Recurve ja.
60# Compound, moderner, schneller Bogen, sollten 400er bei 100gn Spitze passen. Tun sie aber nicht. 340 oder 300er sind richtig.
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Hier mal mein Auszug, Pfeil wie oben schon beschrieben 600er 29,5 Zoll (Nockboden-Schäftende) Hab mir jetzt 500er Rohschaft bestellt in 30,5 Zoll. Das sollte reichen, oder?
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:bang:
Na toll, Foto vergessen.
Aber jetzt
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Bei dem Auszug würde ich ungekürzte 32" Schäfte nehmen.
Wenn mein Pfeil so aufliegen würde hätte ich bei jedem Schuss eine volle Buchse.
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Mindestens 1" länger. Ein leichtes Überziehen und du hast den Pfeil möglicherweise in der Hand.
Ich hatte das Problem auch von 30" auf 31" durch bessere Technik. Andere Möglichkeit du trainierst dir einen kürzeren Ankerpunkt an.
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Bitte keinen kürzeren Ankerpunkt (wenn der Ankerpunkt passt - seiht man ja auf dem Foto nicht).
Aber auf jeden Fall einen mindestens 1" längeren Schaft nehmen.
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Danke, Rohschaft mit 30,5 Zoll ist schon unterwegs. Bin gespannt,ob mein altes Spitzengewicht von 70 +12+5 funzt, ansonsten hab ich noch 85er Spitze. Hinten hab ich von Busching auf Beiter large Nocke ohne alles gewechselt
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Hallo zusammen,
mich würde bezüglich der Basispfeilempfehlung interessieren wie ihr es auf euer Mindestpfeilgewicht schafft.
In erster Linie bezüglich modernen glasbelegten Langbögen. Zum Beispiel bei einem Zuggewicht von 45# und 28 Zoll Auszug
bräuchte man ja mindestens 360 grain, wenn man jetzt von den üblichen 8 gpi ausgeht. Laut Empfehlung müsste hier ein 600 spine
sehr gut passen. Sehe ich es dann richtig, dass sich die Pfeilauswahl dadurch sehr stark beschränkt (mir fallen jetzt die Gold Tip Traditional
und die Carbon Express Heritage ein), da die meisten 600 spine Schäfte zu leicht sind wie z.B. Gold Tip Warrior oder Aurel Agil Schäfte.
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Ich erreiche das Gewicht immer über Insert und Spitze.
100gn Messinginsert machen schon was aus ;)
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Es gibt so viele leichte, schwere, mittelschwere etc.
Ich habe heute mit meinem 58" 33# gerohschaftet.
Um auf meine gewünschten 10gpp zu kommen (möchte mal ein gemütliches Setup schießen) bin ich auf ca. 3-4 passende Kombinationen gekommen.
Wenn das Gewicht nicht reicht kann man ja im Zweifelsfall den eine Spinegruppe hoch, den Schaft länger lassen und/oder eine schwerere Spitze nehmen.
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Vielleicht ne blöde Frage aber kann man das auch andersrum angehen. Das Zuggewicht an den Pfeil anpassen?
Ein Carbone one mit 550er Spine wiegt bei voller länge und 70gn Spitze circa 300gn.
Wieviel Zuggewicht bräuchte man an einem Hoyt Satori mit Saiga Wurfarmen?
Oder ist der Gedankengang total blöde und man sollte besser den Pfeil ans Zuggewicht anpassen?
Ich denke mir halt nur so viel wie nötig...
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Als total blöd würde ich das nicht direkt bezeichnen. Aber das hat schon was von „das Pferd von hinten aufzäumen“. Ein Auto würde auch niemand nach den Reifen, die noch im Schuppen rumliegen, kaufen.
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Vielleicht ne blöde Frage aber kann man das auch andersrum angehen. Das Zuggewicht an den Pfeil anpassen?
Ein Carbone one mit 550er Spine wiegt bei voller länge und 70gn Spitze circa 300gn.
Wieviel Zuggewicht bräuchte man an einem Hoyt Satori mit Saiga Wurfarmen?
Oder ist der Gedankengang total blöde und man sollte besser den Pfeil ans Zuggewicht anpassen?
Ich denke mir halt nur so viel wie nötig...
der spine und das pfeilgewicht alleine ist nicht genug.
es kommt noch darauf an wie du schießt mit welcher sehne..dein ablaß und nur deiner zählt da.
gruß
dünül
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:bang:
Na toll, Foto vergessen.
Aber jetzt
mit pfeilanlagen kann man noch weiter nach hinten dann brauhst den schaft nicht länger.
wenn du genau ausziehst brauchst du keine überlänge. ( meine meinung)
ich schieße meinen bogen auch so im auszug
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Hallo,
bei bogenundpfeil.de steht "Als Faustregel beträgt das Mindestgewicht 5 grains pro lbs Zuggewicht." soll man das denn so wörtlich verstehen? Dann müsste ja ein 40" Bogen generell ein 200gr Spritze und ein Compound mit 70" 300gr haben. Kommt mir sehr viel vor, passt das denn so halbwegs.
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Hallo,
bei bogenundpfeil.de steht "Als Faustregel beträgt das Mindestgewicht 5 grains pro lbs Zuggewicht." soll man das denn so wörtlich verstehen? Dann müsste ja ein 40" Bogen generell ein 200gr Spritze und ein Compound mit 70" 300gr haben. Kommt mir sehr viel vor, passt das denn so halbwegs.
Die Rechnung erschließt sich mir nicht. Ein 60# CP mit 5 gpp wären dann ein 300 gr Pfeil. Bei 60# bist in der 300er bis 350er Spine Klasse, d.h. Pfeile sind nicht superleicht, so dann man mit einer 100gn Spitze + 10gn Insert bereits locker auf ca 330gn kommt. Um die 5gpp wirklich zu erreichen braucht ein weig mühe.
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Es geht da wenn ich das richtig verstanden habe wirklich nur um das Gewicht der Spitze.
https://www.bogenundpfeile.de/Pfeilkunde/Pfeilschaft/Pfeilphysik.php
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Dem Bogen ists ziemlich egal, wo das Gewicht des Pfeils steckt. die 5gpp beziehen sich auf das Gesamtgewicht des Pfeils. Das Gewicht der Pfeilspitze ist "nur" ein Tuningparameter.
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Die Angaben über GPP Grain per Pound beziehen sich immer auf das GESAMTPFEILGEWICHT ;)
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. Da Geschwindigkeit nicht alles ist, bin ich noch am überlegen ob ich eine agressive Dacron - Sehne 10 - 12 Strang) oder ausgewogene FF+( XX Strang), von Guido, nachrüste, oder beides, aber erstmal muss die
Wie kommst darauf daß eine Dacron aggressiver ist? Eine richtige Dacron ist um einiges softer und fehlerverzeihender wie gleich dicke FF+ (außer vielleicht 14 Strang+), Wenn nur nicht die ewige Dehnung und nachstellen wäre... Wenn du allerdings eine Dacron aufgespannt lassen kannst hast auch die Nachstellerei um einiges weniger... ;D
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Vergiss mal die Seite ganz schnell, da ist zwar von der Pfeilbiegung des Schaftes die Rede, aber nirgends daß es von der Abrollbewegung der Sehne über die Fingerkuppen (dem Paradoxon) kommt, deshalb ist auch ein solcher Recurve- Hybrid oder Langbogen nur knapp bis zur Mitte geschnitten, damit das begünstigt wird und nicht nur von der Massenträgheit der Spitze... so was halbherziges den Leuten erzählen geht ja gar nicht..... Beim Compound wo du über Mitte den Pfeil schießt und dann mit Release (Ablassvorrichtung) hast das nämlich gar nicht.
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Bin gerade am Rätseln - würde gerne eure Meinung hören: :help:
Testbogen Recurve 70" 34# bei 28" Auszug.
Realer Auszug 26". Also ca 30# auf den Fingern.
Testpfeil 1 = SlimLine 1300er Spine, 27" lang, Spitze 50gn, 3" Naturfeder wedelt etwas.
Festpreis 2 = SlimLine 900er Spine, 27" lang, Spitze 60gn 3" Naturfeder wedelt genauso.
Nockpunkt hatten wir schon testweise verschoben - hat nix gebracht.
Nach Basisempfehlung sollte der 900er eigentlich passen!? Oder?
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Was denkt ihr, ist bei folgenden Parametern ein 600er Spine theoretisch möglich, oder bräuchte ich da schon wahnwitzig kleine Spitzen?
43# ADF
Hybrid Takedown
Auszug etwa 30,5
Pfeilschaft ohne Nock 30,5
Insert 50gn Messing
Cresting Wrap, 4" Parabol
Prot Ring vorne
( Easton Axis )
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Also ich denke, das könnte funktionieren, aber wahrscheinlich nur mit einer 50 grain Spitze , eventuell auch noch mit 60 grain.
Grüße Tomas
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Was denkt ihr, ist bei folgenden Parametern ein 600er Spine theoretisch möglich, oder bräuchte ich da schon wahnwitzig kleine Spitzen?
43# ADF
Hybrid Takedown
Auszug etwa 30,5
Pfeilschaft ohne Nock 30,5
Insert 50gn Messing
Cresting Wrap, 4" Parabol
Prot Ring vorne
( Easton Axis )
Viel zu weich, ausser der Bogen ist WEIT aus der Mitte geschnitten ;)
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Was denkt ihr, ist bei folgenden Parametern ein 600er Spine theoretisch möglich, oder bräuchte ich da schon wahnwitzig kleine Spitzen?
43# ADF
Hybrid Takedown
Auszug etwa 30,5
Pfeilschaft ohne Nock 30,5
Insert 50gn Messing
Cresting Wrap, 4" Parabol
Prot Ring vorne
( Easton Axis )
Viel zu weich, ausser der Bogen ist WEIT aus der Mitte geschnitten ;)
Dachte ich mir fast. Aktuell ists ein 500er mit 85er Spitze, was etwas zu steif ist, merk ich am leichten Abrieb am Cresting und auch am Rohschaft ( Nocke zeigt nach rechts). Aber ich will keine 100er Spitze oder mehr reingeben, da wär ich schon auf über 10 gpp.
Bei meinem Auszug hab ich ein ungutes Zuggewicht, 35 (40 ADF) wär schlauer gewesen, da hätten die 600er auch gepasst.
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Durch das 50gn Messing Insert ist es eh schon bissl besser geworden, aber man merkts schon noch.
Abrieb beidseitig, da ich auch versucht hab, Leitfeder innen zu schießen.
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Stand vor kurzem mit bis auf die Auszuglänge (knapp 30") gleichen Werten auch vor der Entscheidung, leichte 600er oder 500er mit schwererer Spitze. Hab mich für letzteres entschieden und habs bisher nicht bereut. Schießergebnisse waren mit den 500ern konstanter und besser. Zudem hörte sich der Bogen deutlich angenehmer an mit dem schwereren Pfeil.
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Falls es Dich tröstet - dann sind wir schon zu zweit. Ich schieß das gleiche Setup. ;)
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Falls es Dich tröstet - dann sind wir schon zu zweit. Ich schieß das gleiche Setup. ;)
dito...500er Spine und sogar mit 100gn Inserts und 75gn Spitze.... allerdings 40@30" Auszug....
Dann such Dir lieber einen etwas leichteren 500er Schaft, das macht deutlich mehr Sinn, denn dann bekommst bei weniger Gesamtgewicht
etwas mehr FOC zusammen, was nie falsch ist. :klasse:
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Komme im Moment nicht ganz mit:
Bei den (für einen wie mich ::) ) relativ kurzen Auszugslängen lässt sich doch durchaus was über die Schaftlänge regeln, wenn der Spielraum beim Spitzengewicht nicht zu sehr ausgenutzt werden soll... die gibt es doch auch in 32 oder gar 33" Länge 8)
PS: strebe i.d.R. 40-50grs Insert + 70-85 grs Spitze an. FOC bei leichtem Schaft OK und relativ flache Flugkurve
Leider bleibt mir bei der Länge weniger Spielraum, teilweise geht die Spitze bis zur Auflage :-[
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Stand vor kurzem mit bis auf die Auszuglänge (knapp 30") gleichen Werten auch vor der Entscheidung, leichte 600er oder 500er mit schwererer Spitze. Hab mich für letzteres entschieden und habs bisher nicht bereut. Schießergebnisse waren mit den 500ern konstanter und besser. Zudem hörte sich der Bogen deutlich angenehmer an mit dem schwereren Pfeil.
Ja, das ging mir auch so.
Hab erst 600er mit 40grn Insert & 85er Spitze geschossen. 7gpp
Bin jetzt bei 500er mit 40grn Insert & 125er Spitze gelandet.
Bogen schiesst ruhiger und gruppiert auf Entfernungen bis 30m besser. 40m+x wird auch langsam besser.
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Komme im Moment nicht ganz mit:
Bei den (für einen wie mich ::) ) relativ kurzen Auszugslängen lässt sich doch durchaus was über die Schaftlänge regeln, wenn der Spielraum beim Spitzengewicht nicht zu sehr ausgenutzt werden soll... die gibt es doch auch in 32 oder gar 33" Länge 8)
PS: strebe i.d.R. 40-50grs Insert + 70-85 grs Spitze an. FOC bei leichtem Schaft OK und relativ flache Flugkurve
er möchte halt gerne die 600er mit 50gn Insert auf 30,5" schießen... da wird er nicht ohnehin kommen da dann nur 30-40gn Spitze schießen zu müssen.
Deshalb hab ich ihm auch 500er empfohlen. Die kann er dann natürlich auch länger lassen.
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Bei den (für einen wie mich ::) ) relativ kurzen Auszugslängen lässt sich doch durchaus was über die Schaftlänge regeln,
3" vorne raus schieben den PoA aber schon bei mittleren Distanzen unter die Graswurzel
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Bei den (für einen wie mich ::) ) relativ kurzen Auszugslängen lässt sich doch durchaus was über die Schaftlänge regeln,
3" vorne raus schieben den PoA aber schon bei mittleren Distanzen unter die Graswurzel
;D
Sorry,
bin halt ein "Instinktuitiver", der sich nicht um PoA oder solche Dinge schert;
brauche daher keine fixe Pfeillänge, sonder unterscheide vielmehr zwischen
- "robuster Pfeil" (Roven/ Blechdosen u.ä) und
- "leichterer" Pfeil, der mit noch ausreichender Stabilität auch im Wald noch ein paar Meter weit fliegt;#
ggf. kann man ja auch noch auf eine Spinegruppe dazwischen ausweichen 8) verhält sich (zumindest bei meinem Auszug) bei unterschiedlichen Schäftherstellern auch nicht unbedingt linear ....
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Falls es Dich tröstet - dann sind wir schon zu zweit. Ich schieß das gleiche Setup. ;)
dito...500er Spine und sogar mit 100gn Inserts und 75gn Spitze.... allerdings 40@30" Auszug....
Dann such Dir lieber einen etwas leichteren 500er Schaft, das macht deutlich mehr Sinn, denn dann bekommst bei weniger Gesamtgewicht
etwas mehr FOC zusammen, was nie falsch ist. :klasse:
Welchen Schaft verwendest du, wenn ich fragen darf?
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Hab mir jetzt noch mal einen Satz Axis mit 31 Zoll ( 0,5 Zoll länger), also volle Länge bestellt. Dann wirds wohl passen mit den 85er Spitzen.
Der Aufbau der Wirtschaft schreitet in riesen Schritten voran.
2 Tabs beim Uller , neue Schäfte plus Zubehör beim Bogentandler... Das Geld muss raus!!! ;D
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Ist das der korrekte Thread für Pfeilempfehlungen? Oder Grabe ich tote aus?
Lässt mal hören was ihr meint:
Falco Hybrid LB,
40#@28"; Ich ziehe 30", dürfte also auf etwa 45 rauslaufen Nehm ich an.
Geschnitten auf Center
FF Sehne
Pfeil soll in etwa 31-32" lang sein, und ne 125er-145er spitze wäre gut.
400er oder 500er spine?
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Ist das der korrekte Thread für Pfeilempfehlungen? Oder Grabe ich tote aus?
Lässt mal hören was ihr meint:
Falco Hybrid LB,
40#@28"; Ich ziehe 30", dürfte also auf etwa 45 rauslaufen Nehm ich an.
Geschnitten auf Center
FF Sehne
Pfeil soll in etwa 31-32" lang sein, und ne 125er-145er spitze wäre gut.
400er oder 500er spine?
bei 500er und 32" wirds da schon eng, es sei denn du verwendest lange Alu oder VA Inserts?
ich schieße bei 40lb.@30" 500er mit vorne 160-180gn.
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ich würde zu (350 bis) 400er Spine raten, bei dem Spitzengewicht ..
Ausschiessen musst eh, aber wem sag ich das ..
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Hi, ich hab jetzt ehrlich gesagt nicht jeden einzelnen Beitrag gelesen, also sorry falls sich die Frage wiederholt:
Könnt ihr mir mal eben kurz einen Rundown geben, wie man das passende Spitzengewicht wählt? Was ändert sich, wenn ich eine Gewichtsstufe rauf oder runtergehe?
Hatte das zwar mal irgendwann vor 20 Jahren schonmal gelernt, aber kann mich nicht erinnern, und meine Pfeile hab ich mir bisher immer bauen lassen. :p
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@Grimmbart: lies mal den ersten Post in diesem Thread ;)
2" Unterschied in der Pfeillänge machen eine Spineklasse aus, ebenso 50gn Unterschied im Gesamtspitzengewicht (Spitze und Insert)
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Ja das hab ich schon gelesen, aber von welchem Gewicht sollte man anfangs ausgehen?
Stell dir vor du wüsstest jetzt nur was im 1. Post steht und wolltest Pfeile für einen zB 40# Bogen zusammenstellen, welche Spitzen nimmst du da?
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Standard ist immer 100 gn (für mich - ist auch in dem Post so angegeben)
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Aaaah ja jetzt seh ich's auch. Sorry, Betriebsblindheit. ^^
Ich glaub , jetzt hab ich's _fast_ kapiert, nur eine Sache verwirrt mich noch: "niedrigere" Spineklasse, heisst jetzt die... höhere Zahl?
Sry wenn es ne doofe Frage ist, aber je kleiner die Zahl desto steifer ist ja der Pfeil, und das klingt für mich nach "höher" (weil für höhere Zuggewichte).
Also wenn ich mal annehme, mein nächster Bogen wird nominell 40# haben, dann bei meinen 29" Auszug etwas mehr auf den Fingern, sagen wir ich belege ihn mit Fastflite, dann müsste das bei 29" Schaftlänge und 100gr Spitze also getrost der 600er Spine sein, oder? Jedenfalls als Ausgangsbasis zum ausschießen.
Oder alternativ 500er Spine mit 150gr Spitze, right?
Nochmal danke für die geduldige Erklärung!
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Aaaah ja jetzt seh ich's auch. Sorry, Betriebsblindheit. ^^
Ich glaub , jetzt hab ich's _fast_ kapiert, nur eine Sache verwirrt mich noch: "niedrigere" Spineklasse, heisst jetzt die... höhere Zahl?
Sry wenn es ne doofe Frage ist, aber je kleiner die Zahl desto steifer ist ja der Pfeil, und das klingt für mich nach "höher" (weil für höhere Zuggewichte).
Also wenn ich mal annehme, mein nächster Bogen wird nominell 40# haben, dann bei meinen 29" Auszug etwas mehr auf den Fingern, sagen wir ich belege ihn mit Fastflite, dann müsste das bei 29" Schaftlänge und 100gr Spitze also getrost der 600er Spine sein, oder? Jedenfalls als Ausgangsbasis zum ausschießen.
Oder alternativ 500er Spine mit 150gr Spitze, right?
Nochmal danke für die geduldige Erklärung!
Ich vermute mal, Deine Frage bezieht sich auf diese Aussage ( Zitat)
"Das gilt für ca 28" lange Pfeile, bei 30" Länge jeweils (bei gleichen Zuggewicht) eine Spineklasse niedriger, 32" zwei Spineklassen"
Das "niedriger" bedeutet "kleinere" Zahl = steiferer Pfeilschaft........also z.B. 400er statt 500er Spine. Die "Klassen" sind in der Regel in Hunderterschritten angegeben.
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Ja mit dem 600er und einer 100 grain Spitze bist Du da ganz gut beraten.
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Oookay, kapiere!
Dann macht das wieder irgendwo Sinn, dass man auf Ebay so viele Fertigpfeile mit SP400 findet -- das sind ja dann meist so 32" Monsterschäfte und somit quasi effektiv wie SP600 auf 28" zu rechnen. Ich hatte mich schon gewundert, oh es wirklich so viele Schützen gibt die über 60# schießen.
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Du weißt schon, dass die Schäfte durch Kürzen "härter" werden?! 8)
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So wie er es geschrieben hat weiss er das.
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ich würde zu (350 bis) 400er Spine raten, bei dem Spitzengewicht ..
Ausschiessen musst eh, aber wem sag ich das ..
Ich wollt mal eigentlich in Richtung "normaler Pfeil" ohne Monster Foc gehen, sogar Standard Inserts und nur 125er spitzen sind im Gedankenspiel.
Also was in Richtung 9,5 gpp und 12-14% FOC, theoretisch.
Mal sehen wie's ausgeht.
Hab noch paar alte 5575gt trad da liegen in 32,5".
Mit denen Fang ich mal an und dann sehen wir schon.
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Falls es Dich tröstet - dann sind wir schon zu zweit. Ich schieß das gleiche Setup. ;)
dito...500er Spine und sogar mit 100gn Inserts und 75gn Spitze.... allerdings 40@30" Auszug....
Dann such Dir lieber einen etwas leichteren 500er Schaft, das macht deutlich mehr Sinn, denn dann bekommst bei weniger Gesamtgewicht
etwas mehr FOC zusammen, was nie falsch ist. :klasse:
Easton Carbon Legacy und div. Chinapfeile wie z.B. Linkboys oder ZHAN-E auch aus China, mit heller Birkentapete, da hab ich gleich mal 5 Duz. gekauft und dieh alten ewig, gibts aber wohl nicht mehr. Und die letzten die ich vorgestellt hab.
Welchen Schaft verwendest du, wenn ich fragen darf?
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Hallo miteinander,
ich frag jetzt auch mal etwas unschlüssig in die Runde...ob ich das Schema korrekt verstanden habe :-)
Bogen 1:
22LBS@28'', Auszugslänge Schütze 27,5'', 21,4LBS an den Fingern. Fastflightsehen, Schaftlänge 30'', Spitzengewicht 100gn
Laut der Tabelle wäre das dann Spine 1400
Wegen Fastflight +5LBS = Spine 1000
wegen der Schaftlänge +2'' = Spine 900
Bogen 2:
30LBS@28'', Auszugslänge Schütze 30,5'', 34,2 LBS auf den Fingern. Fastflightsehne, Schaftlänge 32'', Spitzengewicht 100gn
Laut der Tabelle wäre das dann Spine 700
Wegen Fastflight +5LBS = Spine 700
wegen der Schaftlänge +4'' = Spine 500
Habe ich das richtig verstanden?
Grüsse
elessar
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Hallo miteinander,
ich frag jetzt auch mal etwas unschlüssig in die Runde...ob ich das Schema korrekt verstanden habe :-)
Bogen 1:
22LBS@28'', Auszugslänge Schütze 27,5'', 21,4LBS an den Fingern. Fastflightsehen, Schaftlänge 30'', Spitzengewicht 100gn
Laut der Tabelle wäre das dann Spine 1400
Wegen Fastflight +5LBS = Spine 1000
wegen der Schaftlänge +2'' = Spine 900
Bogen 2:
30LBS@28'', Auszugslänge Schütze 30,5'', 34,2 LBS auf den Fingern. Fastflightsehne, Schaftlänge 32'', Spitzengewicht 100gn
Laut der Tabelle wäre das dann Spine 700
Wegen Fastflight +5LBS = Spine 700
wegen der Schaftlänge +4'' = Spine 500
Habe ich das richtig verstanden?
Grüsse
elessar
1 etwas zu weich,
2 etwas zu steif....
meine Erfahrungswerte.... ;)
1 würde ich 800er nehmen
2 würde ich eher mit 600er bewerten und notfalls 5mm kürzen bis es passt.
Du brauchst doch bei 30,5" Auszug keine 32" Pfeile?
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Du brauchst doch bei 30,5" Auszug keine 32" Pfeile?
Ich wollt mir eventuell das Kürzen sparen :-)
Auch bei den anderen Pfeilen hab ich lieber etwas mehr Länge gelassen (30 bei 27,5 Auszug)..da hier der Auszug noch etwas variiert.
Aber so wie es aussieht hab ich das grobe Schema von Roschos Liste verstanden :thankyou:
Ich war bei Bogen eins auch eher bei 800...schon wegen der Verfügbarkeit. Ggf. mit dem Spitzengewicht noch etwas experimentieren.
Ok bei Bogen zwei dann lieber 600 und ggf.doch kürzen ;-)
Rohschafttest ist aktuell noch ncith vernünftig machbar...ich denke da schiessen wir beide noch zu schlecht ::)
Danke für Deine Einschätzung Guido!
Elessar
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Die Liste liefert einen (ich nenne es mal 80%) Anhaltspunkt, Carbonpfeile sind relativ spinetolerant.
Die Pfeile werden so fliegen, für einen genau passenden Pfeil benötigt man einfach einen guten Rohschafttest und eine Feinabstimmung schon im gn und mm Bereich.
Das kann keine Tabelle und auch kein Rechner, beim "alten Stu Miller" Rechner gab es da noch den Personal Form Factor der 15% des benötigten Spinewerts ausgemacht hat.
Wen man einen genau passenden Pfeil haben will gilt immer als zweite Regel: Versuch macht kluch
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Das es eine grobe Einschätzung ist, habe ich verstanden, es heisst ja auch Basisempfehlung.
Aber es scheint mir vernünftiger als diverse Spinewertrechner zu bemühen, bei denen bei jedem etwas anderes als Ergebnis herauskommt
und man als "Anfänger" mehr verwirrt ist, als man verstanden hat.
Da finde ich das von Dir eingestellte Schema viel verständlicher...und es scheint ja auch wirklich grob zu passen.
Danke dafür ;-)
Gruss
elessar
Edith hat Tippfehler entfernt ;-)
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:yes:
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Da hab ich mal ne saudoofe Frage am Rande.
Ich schieß nun gut ein Jahr. Die Zugkraft ist inzwischen von #25 auf #42 auf den Fingern gestiegen.
Ich hab 29.5" Auszug, einen 60er Bogen und schieße aktuell 700er Banditen in 32" mit langem Insert, 70er Spitzen und 4 Zoll Federn. Alles ohne RST.... Aber laut Rechnern und Tabellen deutlich zu weich.
Pfeile fliegen soweit klasse und ich treffe ganz passabel.
Meine anfänglichen 600er Pfeile waren damals viel zu hart und sind absolut nicht sauber aus dem Bogen raus.
Heute mal aus Interesse ein Paar Rohschäfte mit auf den Parcour genommen und auf der Einschießbahn geschaut.
Ergebnis : meine aktuellen Schäfte fliegen unbefiedert ganz vogelwild.
Ein 500er Schaft in 30 Zoll fliegt wie ein Strich.
Was nun?
Welche Nachteile habe ich wenn ich quasi zu weiche Pfeile schieße, die aber mit Federn genau da hin fliegen wohin sie sollen?
Oder ist es langfristig besser die RST optimaleren Pfeile zu schießen? Mehr wie treffen kann ich ja nicht 😂
:pop:
Grüße
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1. Wenn deine 700er Pfeile nass werden fliegen sie wahrscheinlich auch vogelwild 8)
2. Je steifer der Pfeil ist, desto stabiler ist er (in Punkto abbrechen), da die Wandung dicker ist, somit sollten
die Pfeile länger leben.
3. Der FOC ist höher, da du im Regelfall schwerere Spitzen schießen kannst, das sollte sich eben auch auf die
Flugstabilität positv auswirken.
4. Ein schwererer Pfeil ist meistens Fehlerverzeihender.
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Ok, danke und verstanden. :klasse:
Wenn ich meinen Blumenstrauß Pfeile zerstört hab und es an Neuanschaffung geht, werde ich das gern beherzigen.
:beer:
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tombows hat es auf den Punkt gebracht.... :klasse:
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…
3. Der FOC ist höher, da du im Regelfall schwerere Spitzen schießen kannst, das sollte sich eben auch auf die
Flugstabilität positv auswirken.
…
Ein nicht auszurottender Mythos…
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Hmm, ich hatte von einem empfohlenen Foc im 3D von 6 -12% gelesen. Also mehr wie meine 70er Spitze brauch ich ja bei den leichten Schäften nicht um das zu erreichen.
Von Bruch und nassen Pfeilen abgesehen... Welchen Nachteil habe ich denn letztendlich wenn die Schäfte im RST nicht zu 100% passen, befiedert aber sauber fliegen?
Soll keine Fangfrage sein-bitte nicht falsch verstehen. :unschuldig:
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... Welchen Nachteil habe ich denn letztendlich wenn die Schäfte im RST nicht zu 100% passen, befiedert aber sauber fliegen?
..
solange es trocken bleibt -> keinen
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:thankyou:
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@Strider: vergiss das mal mit dem FOC, das ist eine "Glaubensfrage" ...
Was deine Frage angeht: nicht passende Pfeile machen deinen Bogen nicht kaputt (ausser extrem nicht passend, und dann auch mehr den Schützen als den Bogen) aber: bei nicht passenden Pfeilen geht
a) Energie verloren weil der Pfeil viel mehr über die Federn stabilisiert werden muss als ein passender Pfeil und
b) sollten die Federn einmal nass werden bzw beschädigt dann ist es vorbei mit dem Treffen und du hast nicht mehr recht ;)
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O.K verstanden.
Was ich bei den paar Schuss ohne federn interessant fand.
Die aktuellen 700 mit 32" und 70gn haben einen Schlenker geflogen, sind dann aber gerade gesteckt. Waren ca 20m-25m.
Der kürzere 500er mit 30" und 100er Spitze flog direkt sauber gerade aus. Zufallsprodukt? Oder direkt so "für gut annehmen"?
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bei 42# adF und 29,5" Auszug würde ich auch auf 500er tippen
Aber um einen Rohschafttest wirst nicht rumkommen wenn es passen soll
Hier der Trefferguide
https://www.archers-campfire.rocks/index.php?topic=3000.msg51508#msg51508
Und ich mache meinen RST immer so von 5 bis 20 m (also rückwärts laufen) um "Schlenker" aus zu schliessen ..
Zum RST gibt es xx Threads hier im Forum ..
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Welchen Nachteil habe ich denn letztendlich wenn die Schäfte im RST nicht zu 100% passen, befiedert aber sauber fliegen?
Du solltest halt nicht an den zahlreichen Turnieren teilnehmen, wo keine Federn erlaubt sind.
Ernsthaft: Der RST hat anders als der FOC eine Relevanz. Du muss das so sehen, dass die Energie, die verbraucht wird, bis das Leitwerk den Pfeil stabilisiert hat, dir am Ende fehlt. Der Pfeil wird also evtl eine höhere ballistische Kurve brauchen oder anders gesagt, weniger weit fliegen. Das will man nicht, drum versucht man den RST so gut es geht hinzubekommen.
Allerdings gruppieren befiederte Pfeile auch problemlos, wenn der RST nicht so ganz passt. Sagen wir mal RST auf 25m steckt 40cm neben der Gruppe. Da würde ich mit etwas mehr oder weniger Spitze versuchen zu korrigieren und wenn das nix bringt, die mit Federn aber gut gruppieren, so lassen und damit viele Ringe schießen.
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Ich gehe davon aus, das ich den "unpassenden" Spine letztlich mit dem niedrigeren Pfeilgewicht zum Teil ausgleiche.
Meine Banditen haben 4.9GPI.. Wenn ich da den 500er Hunter, 30" (7,4GPI) den ich zufällig dabei hatte wiege, dann ist das schon ne andere Gewichtshausnummer. Da ich aber beim Bodnik keine Gewichtsbeschränkung habe, und mein Bogen durch Sehne und Dämpfer schön leise ist, hab ich mir da keine großen Gedanken gemacht.
Aber soll ja keine Entschuldigung für irgendwas sein. War bisher meine Unwissenheit ..
Und wie gesagt- ich hab es bisher glaub nicht allzu schlecht getroffen.
Dann werde ich mich mal nach zukünftigen Schäften im 500er Spine umschauen. Glaub nen Bandit und nen GT Hunter hab ich da liegen- habt ihr sonst noch Empfehlungen? Ich gehe dann von einer 100er Spitze aus, und wenn möglich 32 Zoll das ich evtl kürzen kann?
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Welchen Spine und welches Spitzengewicht würdert ihr für 56" Bogen mit 48#@31" empfehlen?
Aktuell schieße ich 500er Spine/32"/140gr von meinem Bogendealer. Habe noch Pfeile aus zwei Sätzen im Köcher. Die alten sind deutlich schwerer trotz fehlender Protektorringe. Der neue Satz kommt mir auch deutlich weicher vor. Insgesamt sind es aber nicht mehr viele Pfeile, daher überlege ich neue zu basteln.
Rohschaft mit einem alten Pfeil lag bei 9 und 12m rechts (weich), ab 15m hat er sich ein neues Ziel gesucht. Trefferhöhe passte soweit. Mittig im Vergleich zur Gruppe.
Mit roschos Tabelle komme ich auf:
48# (600er) -> Sehne (zwischen 500/600er) -> Überlänge mit 32" Zoll Pfeilen (evtl. gekürzt) => 400er? Passt das oder weiter 500er? Mit der Spitze kann ich ja spielen.
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Also meine sind auch 500er Spi.Ins 180gn mit 30" Auszug 2x Prodring und 40lb, auf den Fingern.
Hast du wirklich 31" Auszug (wie groß bist du denn, wenn ich mal fragen darf?) Dann reichen auch 31" Pfeile, immer... auch wenn du etwas überziehst und wieder leicht zurückgehst.
Wenn du aber doch 32" Pfeile brauchst, sind da echt 400er angesagt und die als Rohschaft genauso ausgeschossen, dann sollten die eher passen. ;)
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Ich bin 1,88m mit Spannweite von 1,92m und eher breiten Schultern.
Mein Bogendealer hatte mir die 32" damals ungekürzt verkauft. Schaft schaut ca. 1" vorne raus, also müssten 31" Pfeile so ungefähr passen. Hatte zu Beginn immer überzogen, aber das habe ich mir abgewöhnt.
Dann kürze ich erstmal mal ein paar von den alten Pfeilen auf 31" und teste mit dem Spitzengewicht herum.
Danke dir.
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Ich bin 1,88m mit Spannweite von 1,92m und eher breiten Schultern.
Mein Bogendealer hatte mir die 32" damals ungekürzt verkauft. Schaft schaut ca. 1" vorne raus, also müssten 31" Pfeile so ungefähr passen. Hatte zu Beginn immer überzogen, aber das habe ich mir abgewöhnt.
Dann kürze ich erstmal mal ein paar von den alten Pfeilen auf 31" und teste mit dem Spitzengewicht herum.
Danke dir.
OK.... also manche von uns können die Artverwandheit nicht leugnen, oder? :Achtung:
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*amkopfkratz* *bananeschäle*
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*amkopfkratz* *bananeschäle*
Päääärfekt gedacht... :youRock:
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Ich hätte eine Frage zu Kinder Bögen.
Meine Kleine ist 10, hat einen 54er Polaris und etwa 21-21,5 Auszug, um die 10 lbs auf den Fingern.
Könnt ihr mir bitte ein sinnvolles Pfeilsetup empfehlen?
Und gibts grundsätzlich bei Kindern irgendeine grobe Empfehlung, was Zuggewichte betrifft? Z.B. für 10 Jährige so und so viel, für 14 jährige so und so viel...
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Ich habe für unsere "Kleinsten" im Verein Pfeile mit einem Spine von 1800, 24,4 Zoll Länge und 70 gn Spitzen gebaut.
Die fertigen Pfeile wiegen 170 gn.
Kürzer wollte ich die Pfeile nicht machen.....die Kinder wachsen ja so schnell.
Ach ja......die Bögen: Ragim Matrix , 58 Zoll, mit 12 lbs @ 24 !!! Zoll Auszug
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Ich habe für unsere "Kleinsten" im Verein Pfeile mit einem Spine von 1800, 24,4 Zoll Länge und 70 gn Spitzen gebaut.
Die fertigen Pfeile wiegen 170 gn.
Kürzer wollte ich die Pfeile nicht machen.....die Kinder wachsen ja so schnell.
Ach ja......die Bögen: Ragim Matrix , 58 Zoll, mit 12 lbs @ 24 !!! Zoll Auszug
Danke!
Darf ich noch fragen, in welchem Alter die Kinder da ungefähr sind, wenn sie mit diesen Bögen schiessen?
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So zwischen 11 und 12 Jahre.
"Unsere" jüngste ist 7. Die bekommt den kleinen "Rolan Snake" mit 10 lbs :bow:
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Tatsächlich passende Pfeile bekommt man für so extreme Bogendaten nicht hin, das ist technisch nicht möglich.
Gibt man die von Helmut in den Spinerechner von Maiweg ein (12# @24", spitze 70gr und 26" lang), erhält man einen Spine von 6000-8000!
Viel wichtiger ist es, den Knirpsen Erfolgserlebnisse zu ermöglichen, damit sie Spaß an der Sache haben und nachhaltig angefixt werden.
Ich würde auch die Schäfte mit den niedrigsten erhältlichen Spines nehmen und richtig spitze Spitzen (damit es möglichst keine Abpraller gibt).
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Tatsächlich passende Pfeile bekommt man für so extreme Bogendaten nicht hin, das ist technisch nicht möglich.
Gibt man die von Helmut in den Spinerechner von Maiweg ein (12# @24", spitze 70gr und 26" lang), erhält man einen Spine von 6000-8000!
Viel wichtiger ist es, den Knirpsen Erfolgserlebnisse zu ermöglichen, damit sie Spaß an der Sache haben und nachhaltig angefixt werden.
Ich würde auch die Schäfte mit den niedrigsten erhältlichen Spines nehmen und richtig spitze Spitzen (damit es möglichst keine Abpraller gibt).
Ich denke auch, dass es wichtiger ist, das die Kinder Spaß daran haben und nicht das man einen perfekten Pfeil für 10# findet. Bei den Distanzen welche die Kleinen Schießen ist der Spine ziemlich vernachlässigbar. In ein paar Jahren schießen diese dann sowieso um die 20# und dann kann man wenn man möchte mit dem Pfeiltuning beginnen.
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Das ist richtig.
Spaß muss es den Kinder machen.
Auch wenn das (Grundlagen-)Training zunächst mal in der Bogenhalle auf die Stohwand stattfindet, sollte der Spaß nicht zu kurz kommen.
Also immer mal Abwechslung rein bringen.
Z.B. Luftballons oder eine 3D-ZIEL (Vogel) zum hinhängen.
Und ganz wichtig......die Sicherheit beachten, aber locker bleiben.
Es sind Kinder ;)
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Ich hab meinem Enkel und für Noah auch
2000er 22" mit 2,5"Shield Federn und 60gn Klebespitzen und Noah 1500er 23" mit 2, 5" Shield Federn und 60gn Sitzen und Protecorringe gemacht, weil ich keine 2000er bekommen hab.
Aber was soll ich sagen... auf de. FALCO Ace 16lb. fliegen die echt tadellos...
Aber wenn ihr bekommen könnt, nehmt die weichsten Schäfte die es gibt und bei 2000er aber unbedingt mit Protector Spitzen oder Ringe vorn, denn bei hartem Steintreffer, platzt da sonst schon mal die Spitze vorne in den Schaft... 😉✌️💥