Archers Campfire
Kaufberatung / Testberichte => Bogenkauf, Beratung und Testberichte => Bogenvorstellungen => Thema gestartet von: lakeshooter am Juli 10, 2020, 11:56:36 Vormittag
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Ich möchte hier mal meinen Covert Hunter von Border Archery Scottland vorstellen.
Ich habe früher scchon einen Border Black Douglas geschossen mit den Hex 6.5W Wurfarmen und 40lbs sowie einen ILF Covert Hunter mit Hex7.5 und 45lbs. Den Black Douglas habe ich aus "Dummheit" wieder verkauft (war optisch einer der schönsten Bögen bisher) undd der CH mit 45lbs war mir einfach zu stark und ich mag ILF einfach nicht. Dennoch war ich vom Schußverhalten des CH so angetan, dass ich diesen Bogen nicht ganz aus meiner "Haben-Will"-Liste im Kopf verbannte.
So ergab sich es, dass ich bei den Kleineinzeigen ein Covert Hunter Mittelteil in 19" erwarb. Eigentlich wollte ich ursprünglich ein Mittelteil mit Heritage-Midnight und Shedua (der "Standard", so wie bei meinem BD damals), ich fand aber nur ein Mittelteil in All-Shedua mit Carbonzierstreifen und roten Zierstreifen, was sich aber ebenfalls als sehr schön und stimmig herausstellte.
Wurfarme wollte ich keine abge-/benutzten kaufen und habe mir somit ein paar Hex8W in der Länge L mit 40 lbs gekauft.
Die gab es beim Händler ("Archery&Outdoor) als letztes Hex8-Wurfarmpaar gerade reduziert.
Somit ergab das ein 64" langen Bogen.
Leider zeigte sich von Anfang an, dass irgendetwas mit dem Bogen nicht stimmte.
Egal wie ich den Bogen zog, "wippte" er vor sich hin, sprich, der eine Wurfarm schien stäker zu sein als der andere und die Sehne hob daher auch nicht gleichzeitig von den Wurfarmen ab.
Nach vielem Lesen im Internet zeigte sich, dass dieses Problem bei den Hex7.5 praktisch gar nicht auftrat, seit dem Hex8 wohl aber öfters aufritt, zumindest häufen sich da die entsprechenden Posts in den diversen Foren.
Ich versuchte diverse Tips aus (u.a. Unterlegen der Wurfarme mit dünnen Lederläppchen um den Tiller zu ändern; andere Handhaltung beim Schießen, etc. pp), was zwar zu einer Verbesserung führte, das Problem des "Wippens" aber nie gänzlich beseitigte.
Genervt und enttäuscht gingen die Wurfarme somit nach ca. 3 Monaten an den Händler zurück, der anbot die WA selber mal zu überprüfen und um festzustellen, ob ich einfach zu "doof" bin, oder ob die Wurfarme tatsächlich einen Defekt aufweisen.
Dieser überprüfte die Wurfarme mit verschiedenen Mittelteilen und stellte das gleiche Problem fest und schickte somit nach Rücksprache mit Sid von Border Archery die Wurfarme zurück nach Schottland.
Da die Hex8 Wurfarme nicht mehr produziert werden, sollte ggf. ein Umtausch in Hex9 stattfinden.
Bei der Auswahl der Ersatzwurfarme gab ich eine gewisse Spannbreite vor (37-40lbs) und Sid wollte nachschauen, was da so als "Lagerware" ggf. in Frage käme. Aufgrund des Lockdowns, der in Schottland wohl viel strickter war als hier in Deutschland stellte sich das alles als recht zeitintensiv und schwierig dar, aber ca. 4 Wochen später kam die Nachricht, dass ein Paket mit Hex9H-Wurfarmen eingetroffen sei und ob 37lbs in der Länge M für mich okay wäre. Hätte ich auf Wurfarme der gleichen Zugstärke beharrt, wäre der Austausch/Ersatz wohl deutlich länger gegangen, da die Produktion bei Border derzeit aufgrund Corona wohl fast zum Erliegen gekommen ist.
37lbs waren perfekt für mich, da das auch das Zuggewicht ist, das sowohl mein Predator Hunter als auch der Toelke Whistler haben und auch sehr nah am DerBow Tiras (38lbs) liegt. Länge M der Wurfarme ergibt bei meinem 19" Mittelteil einen Bogen mit 62" und einem empfohlenen Auszug bis 29", was bei meinem Auszug von 28-28,5" Auszug (je nach Tagesform) perfekt passt.
Ich war etwas skeptisch, ob ich dieses mal besser mit dem Bogen zurechtkäme und ob die Wurfarme dieses Mal wirklich richtig arbeiten, aber nachdem das Paket bei mir eintraf und der Bogen zusammengeschraubt war, waren diese Zweifel wie weggeblasen.
Der Bogen ist eine Wucht. Der Auszug ist extremst angenehm zumal das Zuggewicht auf den letzten paar Zoll nicht mehr zunimmt.
Die Optik des CH hat mir schon immer gefallen, wobei er jetzt mit den kürzeren Wurfamen noch besser aussieht als mit längeren, wobei das natürlich Geschmacksache ist.
Pfeiltechnisch ist der CH extrem flexibel habe ich das Gefühl.
Vom 400er bis zum 700er flog alles passabel, wobei ich mich anfangs dann doch für die 600er Tokalas entschied.
Nach etwas weiterem Rumprobieren wird es jetzt wohl der 570er Tokala werden. 40gn Dura-Insert, 80gn Dura-Spitze. 4-fach befiedert mit 3" Stingfedern.
Erste Schußproben mit dem CH auf der Bogenwiese liefen extrem zufriedenstellend ab, auf der ersten Parcours-Runde erzielte ich eines der besten Ergebnisse für mich bisher. Hauptproblem war noch, dass die Pfeile alle zu hoch im Ziel steckten. Daran muss ich also noch arbeiten.
Alles in allem muss ich sagen, dass ich vom CovertHunter jetzt nach all den anfänglichen Schwierigkeiten extrem begeistert bin.
Hierbei auch ein ganz großes Lob an den Händler "Archery&Outdoor", der sich extrem bemüht hat, damit die Wurfarme möglichst schnell überprüft und dann ausgetauscht wurden. Auch Border hat mMn extrem kundenfreundlich die ganze Sache gelöst.
Fazit:
Das Schussverhalten sucht seines Gleichen (noch nie so eine Wucht beim Lösen des Pfeils gespürt) und das Auszugverhalten ist schon cool und macht das Ankern extrem einfach und angenehm. Das "Nachschwingen" der Wurfarme ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Mich persönlich stört es nicht und mindert den extrem positiven Eindruck des Bogens nicht wirklich.
Der Covert Hunter ist sicherlich preislich Oberklasse (wobei sich dies bei mir mit gebrauchtem Mittelteil und reduzierten Wurfarmen und neuen Ersatzwurfamen deutlich im Rahmen gehalten hat), aber ich kann wirklich nur empfehlen, diesen Bogen mal Probe zu schießen, wenn man mal die Gelegenheit dazu hat.
Meine anderen Recurves schießen sich doch alle irgendwo "ähnlich" (was ja nicht schlecht ist), der CH ist da aber im Vergleich was ganz "eigenartiges".
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Sehr schöner Bericht, super zu lesen. So einen Bogen muss ich auch mal testen 8)
Viel Spass mit deinem neuen Spielzeug :bow:
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Der sieht böse aus. ;D
Viel Spaß damit.
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Die Border-Bögen sind wirklich etwas ganz besonderes
(wenn nur der Preis nicht so abschreckend wäre)!
Ganz viel Spaß damit!
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Sieht großartig aus, und liest sich auch so 👍
Grüße Tomas
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Erstklassiger Bericht und toller Bogen.
In den letzten 30 Jahren hat sich in der Technologie der Recurve Bögen nicht viel getan bis Border etwas völlig neues entwickelt hat und immer weiter optimiert.
Schade das diese Technologie von anderen übernommen wird ohne viel Aufand betreiben zu müssen.
Aber das Original bleibt das Original und somit hast Du das absolut Richtige gemacht.
Kompliment !!
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Toller, leidenschaftlicher Bericht über einen tollen Bogen! Dankeschön dafür!
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Ganz großes Kino. Danke für den ausführlichen Bericht und viel Spaß mit dem Grenzgänger.
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Vielen Dank für den spannenden und interessanten Bericht und viel Spass mit deinem neuen Spielzeug :bow:
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Sehr schöner Bericht, Danke dafür :klasse:
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Schöner Bogen und toller Bericht :yes:
Das Krokodil kommt mir bekannt vor.
Magetsweiler oder?
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Jupp.
Mein Heimparcours zusammen mit Eigeltingen.
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Hallo Lakeshooter,
danke für den imposanten Bericht,
Habe gerne die EVO Stufen Hex, 6 -8 mitgenommen, einschl. Harrier,
Anne Ball sagte mal zu mir , wenn du die Border Superrecurves mal geschossen hast und ich meine
damit sich darauf nachhaltig eingelassen hast, dann willst du nichts Anderes mehr.....
Ich warte händeringend auf meine Hex 9......aber Hex 8 ist schon so genial....und erst der Ghillie Dhu
Gib mal Bescheid, falls du um karlsruhe herum unterwegs bist, dann gibt es bei mir Kost und Logis und
schöne Parcoursgänge...
Sonnigs Grüßle
Michael
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Man man man. Glückwunsch erst mal! :sabber:
Dein Bericht hinterlässt mich in zweierlei Stimmung: Einerseits erheitert und sabbernd für dich freuend, andererseits der Herzschmerz, wenn ich daran danke, dass das bei mir frühestens in 3 Monaten was wird. Ich hab bei Sven einen CH mit Hex 7.5 geschossen und die Wurfgewalt die man da in Form von Druck in der Hand spürt, ist schon einzigartig. Einen Tag später war die Entscheidung gefallen und kurzerhand bestellt, allerdings mit Phenolic statt Heritage Midnight als äußere Schichten, weil ich einfach auf das Extragewicht stehe.
Wenn ich anmerken darf, ich glaube kaum dass die Jungs bei Border das Carbon als reine Zierlinien einbauen, drei Schichten á 5mm dienen der Steifigkeit vermutlich mehr als der Rest Holz.
Genieße deinen Bogen!
Fenrir
der noch immer auf seinen Cover Hunter wartet...
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Meinen CH Hex9H habe ich mittlerweile seit ca. 2 Monaten verkauft.
Wieso fragt sich jetzt vielleicht der ein oder andere, war der Bogen im Eröffnungspost überwiegend positiv beschrieben.
Meine Änderung und der Entschluss zum Verkauf lag in erster Linie am mittlerweile hauptsächlich genutzten Timberghost G3SS und an einigen anderen Bogenschützen, mit denen ich mich über den CH austauschte..
Der CH Hex9H war immer eine kleine Diva was ich ja auch z.B. bei der Timberghost-Vorstellung schon schrieb.
Die Vibrationen bekam ich nie weg, das Schießen war für mich mental ermüdend, da sehr anspruchsvoll und absolut null fehlerverzeihend und ich bekam auf Teufel komm raus keinen guten Rohschafttest hin (die verwendeten Pfeile flogen zwar, aber es gab immer Spuren am Shelf. Dieses Problem haben wohl auch andere CH Hex9-Schützen mit denen ich sprach; kenne mittlerweile 3 Leute, die ihre Hex9 wieder verkauft haben und auf Hex8 oder gar Hex7 zurückgewechselt sind).
Die Power des CH Hex9H war enorm, aber letzten Endes nicht so überwältigend, dass er die Negativpunkte wettmachen konnte. Irgendwo war ich innerlich doch immer etwas am Hadern, auch wenn ich es mir irgendwo nicht eingestehen wollte.
Der Timberghost G3SS zeigte mir da, dass Power auch einfach zu handhaben ist. Dass Pfeil-Setup einfacher geht, auch andere Bögen mit ähnlichem Druck schießen und einen einfach völlig entspannt beim Schießen lassen.
Dennoch habe ich mir jetzt nach dem Verkauf des Hex9H wieder einen Covert Hunter besorgt.
Allerdings einen etwas älteren mit Hex7.5H Wurfarmen und siehe da, die Probleme des Hex9H sind bei mir wie weggeblasen.
Der CH Hex7.5H schießt sich bei mir deutlich vibrationsarmer, aber auch mit deutlich weniger spürbarem "Letoff" hinten raus, viel verzeihender/entspannter und das Pfeilsetup war so einfach, da habe ich beim Hex9H nur von träumen können (400er Pfeile auf 43# adF sind es geworden).
Für mich ist dieser "Rückschritt" von Hex9 auf Hex7.5 ein gewaltiger Fortschritt gewesen.
Der CH ist nach wie vor ein genialer Bogen und die Empfehlung bei Gelegenheit mal einen Probezuschießen ist alt, nur meine Empfehlung zum Probieren, welche Wurfarmgeneration am besten zu einem passt, die ist neu.
Wie ich und andere Schützen feststellten, muss das neueste nicht immer das Beste für einen sein und bei Extremen, wie es der CH eines ist, trifft das doppelt zu.
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SEHR sexy das gute Stück
Macht Appetit. Leiderc :klasse:
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Der neue Alte sieht besser aus ;D
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Lakeshooter ich kann das voll nachvollziehen.
Die Hex 7.5 habe ich bei einer Sale Aktion von Border günstig bekommen. War sehr zufrieden mit diesen Wurfarmen. Bei 40 lbs und knapp 30 Zoll Auszug einen 400er Spine mit 9,5 gpp geschossen und alles war gut. Leise, keine spürbaren Vibrationen mit einer Lippmann Sehne.
Da ich dem Braten nicht traute mussten Reserve Wurfarme her, es wurden zu diesem Zeitpunkt nur noch die Hex 9 gefertigt.
Mit den Hex 9 habe ich keine 100 Pfeile geschossen, das leise Brummen war für mich nicht weg zu bekommen und das nach vibrieren dauerte aus meiner Sicht zu lange. Dieses "umklappen" der Recurves ab ca 27 Zoll ist nicht mein Ding und ich dachte auch nicht das sie sich so "Gummiband" mässig anfühlen. Besser kann ich es nicht beschreiben. Das ist mit Sicherheit eine persönliche Sache von mir, kann sein andere Border Besitzer sehen das anders. Oder aber ich mache noch grundlegend etwas falsch.
Ich würde z.B. noch das Sehnengarn D97 für die Hex 9 versuchen wollen, jedoch kenne ich keinen in D der das hat und mir eine anfertigt.
Dazu kommt noch das die Garantie abläuft für nicht genutzte Wurfarme :)
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Leider zeigte sich von Anfang an, dass irgendetwas mit dem Bogen nicht stimmte.
Egal wie ich den Bogen zog, "wippte" er vor sich hin, sprich, der eine Wurfarm schien stäker zu sein als der andere und die Sehne hob daher auch nicht gleichzeitig von den Wurfarmen ab.
Dasselbe Problem hatte ich auch schon mit neuen Hex7 WA - bis ich auf die Idee kam, sie einmal zu vertauschen, also den obern unten montiert und den unteren oben. Und weg war das Problem! Beim Ausmessen des Tillers hat es sich deutlich gezeigt:
offenbar waren sie einfach falsch beschriftet :angel:
Ich hab die WA dann trotzdem nochmal umgetauscht, weil ich mir nicht bei jeder Gelegenheit anhören wollte, ich hätte die Wurfarme falschrum montiert ;D
@ lakeshooter: ich wünsch Dir noch viel Spaß mit deinem neuen CH!
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Das Thema Covert Hunter ist scheinbar eine "Neverending Story".
Der Hex7,5H war auf Dauer mit den 43lbs doch zu stark und somit musste der dann auch weichen.
Wie man vielleicht im Wartezimmer mitverfolgt hat, hat mittlerweile ein leichterer Covert Hunter bei mir Einzug gehalten.
Nachdem ich allgemein mein Zuggewicht reduzieren wollte, wurde ein neuer Covert Hunter in Schottland bestellt.
Viele der Covert Hunter, die man so im Netz sieht sind mit Heritage Midnight im Griff. Sieht zwar meist nicht schlecht aus, ist das Heritage Midnight aber zu hell und nicht fast schwarz, gefällt es mir nicht wirklich.
Ich wollte da bewusst was anderes, und so habe ich meinen neuen CH mit indonesischem Rosenholz und Shedua bauen lassen. Dazu weiße Akzentstreifen. Als Zusatz wurde ein Buttongewinde sowie dazugehörige Sideplate und Gewinde zur Befestigung eines Bogenköchers geordert.
Als Zuggewicht habe ich "nur" 32lbs bestellt und als Wurfarmkern, den klassischen W-Wurfarm, also Holzkern.
Bestellung mit Ann von Border ging sehr unkompliziert und der Kontakt war sehr nett.
Wartezeit wurde auf 16 Wochen geplant und ca. 18 Wochen hat es am Ende gedauert.
Die 32lbs Wurfarme schießen sich sehr angenehm, die Vibrationen sind deutlich schwächer als bei den stärkeren Hex9H, die Power des Bogens ist meinem Empfinden nach dennoch sehr gut.
Die Sideplate habe ich derzeit nicht verbaut, aber das Wissen, dass die Option da ist, finde ich im nachhinein als richtig und ich bereue die paar Euro mehr nicht, auch wenn sie derzeit nicht zum Einsatz kommt. Wie in einem anderen Thread von tanspe zu lesen, läuft derzeit auch gerade eine Anfrage beim DFBV bzgl. der Bogenklasse bei der Verwendung der Sideplate, hier steht aber nach wie vor eine Antwort aus.
Da der neue CH auch Gewinde für einen Bogenköcher hat, wurde natürlich auch da experimentiert.
Hatte zuerst den Thunderhorn ausprobiert, sowohl an den Schrauben im Griffstück (Sidewinder-Variante) als auch mit Befestigung an den Wurfarmschrauben (Two Point-Variante). Führte beides meiner Meinung nach zur Verdrehung des Bogens beim Schießen, auf jeden Fall hatte es für mich zu großen negativen Einfluss. Ohne große Erwartungen habe ich dann noch den rumliegenden 6er-Falkenholz-Köcher drangeschraubt und bei diesem spüre ich keinen negativen Effekt wie beim Thunderhorn. Somit bleibt dieser vorerst mal dran.
Auch das Pfeilsetup ließ sich dieses mal recht gut und einfach finden, anders als beim 39lbs Hex9H.
Ich schieße jetzt meinen 32er Covert Hunter mit Nijora 3kPro 600. 700er Aurel Agil gehen auch gut, aber die Vibrationen sind mit den schwereren 600ern noch weniger und auch das Schießen fühlt sich mit den Pfeilen stimmiger und entspannter an.
Alles in allem bin ich über die Entscheidung dem Covert Hunter nochmals eine weitere Chance zu geben echt glücklich.
Die Verarbeitung ist top und das indonesische Rosenholz ist immer wieder eine Freude anzuschauen, gerade mit dem Kontrast zu den weißen Zierlinien.
Schießen tut sich dieser Covert Hunter jetzt auch angenehm leicht und sauber.
Einziges Manko an dem Bogen: die anderen Bögen stauben im Regal ein.
Außer dem Covert Hunter kommt derzeit eigentlich nur noch der Predator Velocity zum Einsatz.
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Wow, ein echter Augenschmaus!!!
Was ist mit deinem Timberghost, findet der keine Verwendung mehr?
LG,
Fabio
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Der Timberghost zieht mittlerweile glücklich in Österreich seine Kreise.
Aufgrund des Zuggewichts leider nicht mehr sauber zu Schießen für mich.
Kommt aber vielleicht bald Ersatz für *ist was in der Planung, aber wer weiß*
Der Covert Hunter war einfacher und schneller zu besorgen und passt ja jetzt auch super.
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Den Timberghost hätte ich dir auf jeden Fall abgekauft wenn er hier im Forums gelandet wäre. Falls bei dir nochmal einer auf dem Plan steht, lass es mich wissen, vielleicht kann man ja ne Sammelbestellung machen. Ansonsten ist der CH natürlich auch was ganz feines. Viel Spaß damit.
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Hallo,lakeshooter
Was unsere Bögen betrifft, sind wir ja scheinbar seelenverwandt.
Ich hab einen CH 66“ (19“+XL).
Derzeit bring ich es auch nicht übers Herz einen anderen zu schießen. Die anderen Bögen sind schon eifersüchtig.
Aber für meinen Geschmack ist er recht laut. Hab schon alles probiert - wirklich alles - außer einem längeren MIttelteil. Bei meinen 32“ Auszug könnte das vielleicht die Recurves weniger öffnen und dadurch die Sehne leiser „aufrollen“. Was sagst du? Erfahrungen?
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@Asaf: Womöglich liegt es auch daran, dass dein CH mit seiner 66er Länge (19“ + XL) für deinen Auszug zu kurz ist - Borders Empfehlung lautet für diese Kombi bis 31 Zoll. Mit dem 23er Riser + XL darfst du (offiziell) bis 32 Zoll.
@lakeshooter: Feines Bögelchen und weiterhin viel Spaß damit... :bow:
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Da kann ich nicht viel zu sagen.
Mein erster CH war ein 62er und der jetzige auch. Jeweils mit 19er Mittelteil.
Mein CH dazwischen mit den Hex7.5H Wurfarmen war vom Zuggewicht zu stark und auch von der Charakteristik des Auszug ganz anders, da ja Hex7.5 statt Hex9. Hatte auch nur ein 17er Mittelteil, somit zu viele verschiedene Parameter um da ernsthaft zu vergleichen.
Mein Auszug liegt bei knapp unter 28" derzeit, sodass ich genau in den Spezifikationen von Border mich bewege.
Laut war keiner der CH bisher. Vibrationen waren teils unangenehm anfangs und an einen etwas geänderten Auszug musste ich mich gewöhnen, aber an der Lautstärke habe ich mich persönlich bei den CHs nie gestört.
Hier mal noch ein Bild mit montiertem Bogenköcher und neben meinem zweiten Favoriten derzeit, dem Predator Velocity.
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Hallo,lakeshooter
Was unsere Bögen betrifft, sind wir ja scheinbar seelenverwandt.
Ich hab einen CH 66“ (19“+XL).
Derzeit bring ich es auch nicht übers Herz einen anderen zu schießen. Die anderen Bögen sind schon eifersüchtig.
Aber für meinen Geschmack ist er recht laut. Hab schon alles probiert - wirklich alles - außer einem längeren MIttelteil. Bei meinen 32“ Auszug könnte das vielleicht die Recurves weniger öffnen und dadurch die Sehne leiser „aufrollen“. Was sagst du? Erfahrungen?
Schieße seit 15 Jahren Black Douglas.
Die Angaben zu Standhöhen und Auszugslängen hat Sid wahrscheinlich aus dem Bodensatz eines alten Ardbeg-fasses gelesen, genauso wie das Sehnenmaterial.
Sofern die Pfeile nicht zu leicht sind, ist das recht "dehnbar".
Nun habe ich gerade meinen DIY-Mittelteil für meine HEX 7.2 fertig gebastelt (werde es bei Gelegenheit vorstellen).
Das MT hat einen ähnlichen Deflex, wie der CH (ca. 2") und ist 19" lang.
Ich habe bei ca. 29,5" Auszug die 45# Hex 7.2 in "m" (62") und in "L" (64") am Start.
Das typische "Border-Brummen", also das Ausschwingen der extremen Recurves, ist beim "L" schon deutlich intensiver. Bei deinen "XL" bestimmt nochmal mehr.
Deswegen einen nuen Bogen zusammenstellen würde ich aber nicht. Eher etwas Zeit zum Tunen einplanen.
Ich habe mir immer schon mit keilförmig geschliffenen Gummis in den WA-Aufnahmen meinen passenden Tiller getüftelt. Die Vibrationen sind damit auf dem Niveau anderer hochwertiger TD-Recurvebögen.
Der Bogenköcher tut sein Übriges.
Alles andere an Knall- und Klappergeräuschen hat die selbe Ursache, wie bei allen anderen Bögen auch: Spine und Pfeilgewicht, Standhöhe, WA-Befestigung, verloren gegangene Sehnendämpfer... ;)
Zusammengefasst: Hardwareeinstellungen
Und, Mensch, bevor ich es vergesse:
Meinen Glückwunsch an Lakeshooter zu einem wundervollen Bogen.
(Passen die WA der CH eigentlich an die BD Mittelteile - rein geometrisch, meine ich?)
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Keine Ahnung ob die passen. Hatte zwar mal einen Black Douglas, aber das war weit vor der CH-Zeit.
Daher keine Möglichkeit zum Testen/Ausprobieren/Nachschauen.
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Die "Neverending Story Covert Hunter" geht weiter. :)
Nachdem ich günstig an ein Covert Hunter Mittelteil kam und zeitgleich auch paar Hex9W-Wurfarme mit 38lbs bei den Kleinanzeigen zu finden waren, konnte ich nicht widerstehen und die Geschichte nahm wieder Fahrt auf.
Der Bogen ist nun ein 19"-Mittelteil aus Rosewood-Shedua mit roten Akzentstreifen und mit den Medium-Wurfarmen ergibt sich somit wieder ein 62"-Covert Hunter, genau passend für meine Auszuglänge und genau in meinem "Wohlfühlbereich" mit 38lbs.
Schon beim ersten Ziehen der Wurfarme fielen mehrere Unterschiede zu meinen damaligen 39lbs-Hex9H-Wurfarmen auf.
Die Wurfarme mit Holzkern ziehen sich deutlich linearer und strammer als die Hex9H und haben auch nicht so stark diesen gefühlten "LetOff"-Effekt am Ende der Auszugskurve wie die Hex9H. Vom Auszugsverhalten sind sie daher eher mit anderen Wurfarmen vergleichbar und haben nicht diesen "Wow-Cool"-Effekt. Das hat mich anfangs doch etwas irritiert, da anders erwartet, und ich dachte erst an eine falsche Zuggewichtsangabe auf den Wurfarmen, die sich aber nach Nachmessen als richtig erwies.
Ein weiterer sehr deutlicher Unterschied, der sofort beim ersten Pfeil auffiel war, dass es anders als bei den Hex9H, praktisch keine störenden Nachvibrationen gab. Die haben mich ja bei den Hex9H doch recht stark gestört und existieren so bei den Hex9W praktisch überhaupt nicht. Die Wurfarme fühlen sich ruhig und gutmütig an, anders als die Hyperflex-WAs, die ich ja nie ganz ruhig und vibrationslos bekam, egal ob mit Sehnendämpfern oder sogar Versuchen mit WA-Dämpfern.
Das ist schon ein sehr schöner Effekt und neben dem Hauptgrund wieso ich auf Holzkern gewechselt bin (TRB-Tauglichkeit) ein sehr toller "Nebeneffekt".
Das Diva-hafte, dass ich ja am Covert Hunter bisher öfters angeprangert habe, kann ich in dieser Kombination nicht finden.
Die Pfeile, die ich auf dem Hex9H verwendet habe passten auch annähernd auf dem Hex9W, wobei ich mich statt den Nikora 3k Pro 600 tendenziell nach meinem ersten Parcoursgang mich für 500er Easton Matrix mit 100gn Spitze entschied. Diese haben ein Gewicht von ca. 360gn, also ca. 9,5 gpp, und sind somit weit über dem Mindestpfeilgewicht, das Border empfiehlt.
Die Power des Bogens ist nach wie vor beeindruckend (hier kann ich keinen Unterschied zwischen den Hex9W und den Hex9H feststellen) und das Covert-Hunter-Fieber hat einen recht schnell wieder eingefangen.
Wo würde ich den Covert Hunter jetzt in dieser Kombination mit Hex9W im Vergleich zu meinen anderen Bögen einsortieren?
Ästhetisch kommt er nicht an Timberghost G3SS, Stalker Vortex und A&H Spitfire heran, vom Auszug her und dem leisen Schießen ist der Bob Lee HardCore derzeit mein Nonplus-Ultra, aber der Covert Hunter ist, was die gefühlte Power beim Schießen angeht klar die Nummer eins (auch den A&H ACS lässt er ehinter sich), und das eben anders als mit den Hex9H-Wurfarmen ohne störende Vibrationen oder ein zu divenhaftes Verhalten.
Ich für meinen Teil würde jedem mal empfehlen, der Probleme mit den Hex9H-Wurfarmen hat, mal die Hex9W zu probieren.
Es ist zwar der "gleiche" Bogen, aber nicht das "selbe" Schießgefühl und hat zumindest mich mit diesen deutlich spürbaren Unterschieden doch etwas überrascht.
Die "Neverending Story" hat also sein nächstes Kapitel und zwar ein überaus positives.
PS:
Die Bilder zeigen das neue Griffstück, die extremen Recurves der Hex9W und ein Ausschnitt des Bogenregals, auf dem man gut die unterschiedlichen Wurfarmgeometrien von BobLee, Timberghost und Covert Hunter sehen kann.