Ich denke da liegt auch ein Schlüssel drin, TP festigt sich weil man sich auf das TREFFEN das ZIEL festlegt, nicht auf die Handlung.
Das ist ein wesentlicher Punkt, denk ich.
Ich schiesse intuitiv. In diversen Büchern und Videos hab ich gelernt, nur auf den Punkt zu fokussieren und den Rest ( Schuss Ablauf) unbewusst passieren zu lassen, den Körper einfach machen lassen, die Gedanken nur auf den Punkt zu lenken.
Da gings dann bei mir bergab. Es war mir nicht mehr möglich, in den Vollauszug zu gehen, zu ankern, kontroliert einen Schuss abzugeben. Der Bogen fühlte sich plötzlich total schwer an, trotz lediglich 40 lbs, der Schuss ging los bevor ich noch mit der Hand im Gesicht war.
Ich denke, wenn man das Hirnkastl einfach alles unbewusst machen lässt, dann fängt es an, Abkürzungen zu nehmen.
Das alles verschwand, als ich den Fokus bewusst auf den Schussablauf legte. Stand, Bogen heben, Auszug, das Gefühl wenn man in der Rückenspannung ist. Und DANN erst der totale Fokus auf den Punkt, bis fas Gefühl richtig ist und DANN wird der Schuss ausgelöst durch eine leichte Bewegung nach hinten.
Ich war etwa ein Jahr in einem Loch, bis dass ich das in den Griff bekam. Auf Trigger hab ich bewusst verzichtet, weil mir klar ist, dass sich Trigger mit der Zeit abnützen.
Warum aber z.B. olympische Schützen wie Jake Kaminski ebenfalls Target Panic entwickeln, die vollkommen bewusst in ihrem Schussablauf sind und ein Visier verwenden und einen Klicker auch noch... da seh ich selber nicht durch. Eventuell durch den massiven Leistungsdruck? Keine Ahnung.
« Letzte Änderung: Januar 27, 2025, 07:16:25 Vormittag von Grendel »
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