Archers Campfire

Geplantes Training oder einfach nur Spaß haben?


Offline Kuckingen

  • Wohnt am Lagerfeuer
  • *****
    • Beiträge: 876
Schlussendlich macht in einem Schießsport das Treffen Freude. Also eben Training,

Als ich wegen Krankheitsfälle für andere Schützen einspringen musste, fiel mir auf, wie wenig ich wirklich trainiert haben.

Dies bedeutet erst mal, Technik fixieren. Der gesamte Ablauf wurde langsam auf die nachgemacht, aufgeschrieben und aufgenommen. Darunter auch ein neuer Ankerpunkt, der auch der selbe ist, denn ich für den Compound verwenden. Relativ niedrig, Ellbogen niederiger. Und dann 1000 Pfeile konsequent auf 5 Meter geschossen um den neuen Ablauf zu festigen. Und nichts anderes. Es sitzt. Es werden noch weitere 1000 folgen, doch nun mache ich noch Zielübungen dazu. Nicht mehr als 6 Pfeile, wenn überhaupt.

Dazu nutze ich Auflagen, 40 im Durchmesser. Ich starte bei 5 Meter. Wenn ich alle Pfeile im 10 habe, wiederholt, dann erhöhe ich die Entfernung um 3 Meter. Wieder alle Pfeile ins Gold. Wenn dies alles sitzt, gehts wieder richtig auf den Parcours.

Doch Bogenschießen und sauberes Training bleibt nur eines, dauerhaftes, konsequentes schießen auf die Scheibe.



Offline dark2star

  • Neuling
  • *
    • Beiträge: 22
Die Antworten werden so unterschiedlich sein, wie die Gründe und Motivation zum Bogen-Sport...

Für mich ist ein wichtiger Teil, raus zu gehen und Sport zu treiben... Also ist "geplantes Training" ein Teil meiner Motivation. Ein bis zwei mal in der Woche eine Stunde auf die Scheibe trainieren und je nach Zeit und Wetter am Wochenende in den Parcours... Wie's halt passt...

Dabei kann "Training" aber auch bedeuten dass wir auf die "Tic-Tac-Toe" Felder die letztens an der Scheibe hingen "spielen" oder sonst irgendwelche lustigen Dinge...

Für mich selbst habe ich festgestellt dass es mir am Meisten bringt, wenn ich mir für eine Übungseinheit jeweils ein Thema suche (kenne ich bei mir schon von früheren Sportarten). Zum Beispiel achte ich ein Training lang hauptsächlich auf den Ankerpunkt, auf die Rückenspannung oder auf's Gerade-Stehen. Das kann ich aber auch machen wenn ich im Parcours bin.

Am Ende des Tages macht's einfach mehr Spass wenn man weniger Zeit mit Pfeile suchen verbringt - aber ob ich auf der Scheibe genau ins "X" treffe oder "nur" ein paar Handbreit rund ums "X"? Viel wichtiger ist dass ich raus gehe...


Offline Ulrich

  • Erfahrener
  • ****
    • Beiträge: 444
Spass habe ich, wenn ich treffe. Drum trainiere/ übe ich fleissig weiter. :bow:

Viele Grüsse

Ulrich
Wie immer gilt hier: dies ist der neuste Stand des Irrtums



Offline puschel

  • Erfahrener
  • ****
    • Beiträge: 334
  • ...es könnte schlimmer sein :)
    • X-Freunde
beides

Ich mache mir als Vorbereitung auf Turniere/Wettkämpfe eine Liste mit Punkten, die ich im Training abarbeiten muss. Im Prinzip ist das ein aufeinander aufbauender Trainingsplan.
Ich lasse mir aber auch genügend Platz für das "restliche"/"normale" Training bei uns, was eher aus betreutem Schießen und viel reden besteht.

Es kommt sicherlich sehr auf die im Verein üblichen Abläufe und Möglichkeiten an. Wir haben zB im Winter nur einmal pro Woche eine Hallenzeit. Da ballen sich viele Schützen in der Halle, kommen wann sie wollen, gehen wann sie wollen und halten sich mit Mühe an eine grobe Einteilung der Passen. Die Trainer haben aufgegeben und lassen das grob laufen und kümmern sich maximal um Schnupper-/Anfängerschützen.

Es gibt aber auch positive Beispiele, der RSC in Ludwigshafen trennt relativ strikt in Schnuppern, geleitetes Training für Anfänger und freies Schießen. Und das klappt auch ausgesprochen gut.
______________________

TFK Wildfire 66'' - 35#@30''
Gillo GT27/Uukha VX+/72'' - 41#@30''
Sovren 27/NikaN3 - 41#@30''
______________________


Offline Long John

  • Erfahrener
  • ****
    • Beiträge: 283
  • Generation 68 Zoll plus
Es kommt doch immer auf die persönliche Zielsetzung an.

Betreibe ich Bogenschießen als Ausgleich und zur Entspannung, dann reicht es meist, "einfach drauflos zu schießen". Auch damit kann man irgendwann ganz passabel treffen.

Wenn ich aber bei Meisterschaften oben mitschießen oder mich ernsthaft verbessern möchte (oder ein gewisses Niveau halten), komme ich um ein strukturiertes Training nicht herum. Das beinhaltet dann sowohl Technik- als auch Mentaltraining.

Von einem Bekannten habe ich den Spruch mitbekommen: "Training ist harte Arbeit, Turnier ist Spaß!". Daran versuche ich mich meist zu halten.

Es gibt aber auch Tage, an denen ich keine große Lust zum Trainieren habe und selbst einfach drauflos ballere. Kann auch viel Spaß machen!  ;)
TRB: Blumhofer X Master XTX 68", Falkenholz Peregrine ILF 69"
Langbogen: DerBow Verus 68"
Hybrid: Falco Saga 68"
Olympic Recurve: Hoyt Prodigy XT 72"
Quotenzwerg: Bodnik Custom Hawk 62"


Offline Rudolf aus der Südpfalz

  • Erfahrener
  • ****
    • Beiträge: 449
Heute habe ich mal wieder Spaß mit Training verbunden und mal zur Abwechslung Holzpfeile geschossen.
Schwerpunkt war mediterraner Griff mit dem Hellfire.

"Sei Du selbst die Änderung,die Du willst für die Welt."
Mahatma Ghandi

Szimeizter Mongolian 37#bei33",
Jackalop Diamond 36# RH.
Win FX 100 25"LH mit Kinetic Finity 34",long.
Hoyt Satori LH 19" Uukha Gobi
30#
TFK Starfire 66" 33#LH
TFK Hellfire Elite 62" 36# LH
Achim Liese Apalosa 59" 36# LH