Archers Campfire

Pfeilflug bei unterschiedlichen Spinewerten


Offline Frottie

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  • Ein Pfeil, ein Wort!
Ist es nicht auch wichtig, ob über Shelf oder über Pfeilauflage und mit Button geschossen wird? Weil die Info kann ich in der Frage nicht finden.

Irgendwo weiter vorne und in einem anderen Thread wurde erwähnt, dass über eine Hoyt Superrest geschossen wird. Die verträgt wohl keine ultraschweren Pfeile und auch keine Schäfte mit großem Durchmesser.

Beim Abstimmen von Hallenpfeilen können schon mal komische Setups rauskommen, weil es andere Prioritäten gibt, als für outdoor und längere Distanzen.
Friedrichbogen Langbogen 67" 45#@28", Timberpoint Icarus 64" 42#@28", Timberpoint Odyssey 70" 35#@28", Drake Archery Elite Tapir 54" 35@28", Bodnik Bows Kiowa 52" 40#@28", Gillo Ghost 62" 34#@28", Gillo G1 70" 36#@28", Kaya KTB 30#@28", Korean Hwarang 40#@28"


Offline kungsörn

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Nofretete und el-bandi, ihr seid nicht allein hier.
Als Erstes frage ich mich, was mit einem „Jagdbogen“ gemeint ist? Hoyt Superrest und 27# ?   :unschuldig:

BSKausBKK: schieß mal das Setup mal auf 10m, 16m oder auf 18,70m.
Ob die Pfeile sauber (in Linie der Schwingungsknoten) aus dem Bogen kommen, zeigt eine Zeitlupe oder der RST.
Vanes oder Federn sind ein Leitwerk und stabilisieren – in entsprechender Ausführung - auch einen geworfenen Stuhl.
Die von Dir vermuteten Abweichungen gibt es also nur mit einem Rohschaft. Entscheidend kann dabei auch die Länge sein.

Wenn alle Pfeile gleich und die Technik konstant ist, fliegen auch alle Pfeile gleich.
Meine Tochter hatte Monate lang einen 12# Eigenbau mit meinen kaputten (gekürzten) 400er Schäften geschossen.
Die Trefferlage war sehr gut. Bei 10,0m Entfernung: exakt 10cm rechts der Achse. Bei 11,5m Entfernung: genau 13cm links der Achse….
Erst als ich Sie darauf hingewiesen habe, dass die Dinger „wackeln wie ein Kuhschwanz“, hat sie sich daran gestört und wollte sofort passende Pfeile.
Niemals fesselt mich ein Band, riegelt mich ein Riegel
Suchte meinesgleichen, fand nur Sünder ohne Zügel
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Online BSCausBKK

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Als Erstes frage ich mich, was mit einem „Jagdbogen“ gemeint ist? Hoyt Superrest und 27# ?   :unschuldig:

BSKausBKK: schieß mal das Setup mal auf 10m, 16m oder auf 18,70m.

Wenn alle Pfeile gleich und die Technik konstant ist, fliegen auch alle Pfeile gleich.


Jagdbogen = DBSV, beim DSB heisst das Ding Traditionell
Mein Jagdbogen erfüllt alle Anforderungen an Traditionell, also Holz und Plastikpfeilauflage
Da halt die SuperRest, und die macht bei superschweren Pfeilen und grossen Durchmessern zu viele Probleme, ID 3.2 und ID 4.2 fliegen Top
Übers Shelf geht nicht, da sind meine Finger im Weg, liegt an mir, man kann nicht unbedingt alles haben

Vor der Hallensaison habe ich mit Papiertest auf 3m die Pfeile soweit aussortiert dass möglichst nur noch das Dreieck der Vanes beim Flug durchs Papier zu sehen ist
Das klappt bei schweren Pfeilen wenn der NP stimmt auch sehr gut
Bei den halb so schweren 50m Sommerpfeilen siehts mit dem Papiertest natürlich anders aus, NP Höhe kann ich abstimmen, aber die gehen natürlich bei 3m teils quer raus
Da gehe ich dann auch auf andere Entfernungen, evtl. diesmal für die Sommersaison auch auf RST zum Test

Ich habe in den letzten Wochen meinen gesamten Schießstil verändert und hoffentlich so verbessert dass auch die 50m kommenden Sommer mein Freund werden, war bisher nicht so
Ich schiesse ja noch keine 2 Jahre und hab mangels Trainer schon so oft Sachen ausprobiert und geändert dass Änderungen (die mein Rücken mitmacht) innerhalb weniger Tage sitzen da ich mich ja noch nicht so lange an was anderes gewöhnt habe
Es wäre schön wenn ich mal Monate am Stück zufrieden bin und nichts ändern muss
Nur ab und zu sind es halt unerklärliche Schiessergebnisse die ich abstellen möchte
Im Moment habe ich es hoffentlich mal wieder im Griff, und optisch sieht es aktuell auch fast wie bei einem Bogenschützen aus


Offline Stringwistler

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  • Der Bogen schießt... aber die Sehne trifft...
    • Bestandssehnen vom Stringwistler unter.....
Jetzt muß ich dir mal ehrlich was sagen.... nimm mir das bitte nicht krumm.

Du solltest mal 1 Jahr mit Turniere aussetzen und deinen Ehrgeiz für die richtige Pfeilwahl einsetzen und nicht laufend rumprobieren und merken dies und das passt nicht. Kein vernünftiger Mensch fährt auf Meisterschaften mit solch Ausrüstung wie du hier seid Monaten beschreibst...
Entscheide Dich doch mal in dem Jahr Test für DEN BOGEN UND DIE PFEILE und optimiere deine Ausrüstung. Dann kommst du sicherlich im nächsten Jahr viel entspannter zu deinen wohl ach so wichtigen und lebensnotwendigen Medallien.
Weiter hast du aber keine Probleme, oder? 😉

Sorry, aber das mußte ich jetzt mal loswerden.
Andere trauen sich das ja wohl nur im "was ich schon immer mal sagen wollte" 😂
Servusla, Gruß Guidl...

https://stringwistler.blogspot.de/

58"Spätzchen TD v.Chris😉
Stegmeyer TD- Hybrid 60"40lb@30"
Gravity Janus 17"ILF mit dito.
White Feather Lark 19"Junxing Pharos Hybr.63",
Jensbows Rayden 64"-38lb.3stripes-rubyred, 65"ILF-Amey XGS Ghosthand+Bosenbows doplCarbonFoamLB


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Sollte man mit ein bisschen Erfahrung nicht auch eine Bogenwaage besitzen?  Vor allem als Turnierschütze?  Dann muss man nicht schätzen, wie viel Zuggewicht man auf den Fingern hat.

Und sind Pfeile mit 500er Spine bei 29 Pfund nicht viel zu steif? Und bei noch weniger adF dann auf 400er Spine?

Ist es nicht auch wichtig, ob über Shelf oder über Pfeilauflage und mit Button geschossen wird? Weil die Info kann ich in der Frage nicht finden.

Eine Bogenwaage habe ich, deshalb weiss ich auch dass vor dem Rausdrehen der Tillerschrauben ca. 29adF waren, und ob es jetzt 26,5 oder 27,5 sind ist wurscht, schiesst sich wunderbar weich
Und ich kann deutlich leichtere Spitzen verwenden

Über Shelf würde ich ja schiessen, aber obwohl ich den Bogen extrem locker halte ragt der linke Zeigefinger so weit über den Shelfrand nach oben dass da vermutlich kein Pfeil mehr sinnvoll durchpasst, das Mittelstück ist genial, aber meine Hand hat halt eigene Wünsche
Button und Metallauflage sind beim Jagdbogen nicht erlaubt
Ich schiesse mit dem Jagdbogen auch bei den Blankbögen mit, auch bei der DM, weil die Hoffnung auf ein Top-Ergebnis ist ja immer da

Bei Distanzen ab 30m merke ich unterschiedliche Spines sofort, bei den wie jetzt leichten Wurfarmen (24#)  habe ich letzten Sommer einen 800er Pfeil genutzt, bei den 30# Wurfarmen war es dann ein 700er mit deutlich schwerer Spitze (30m)
Das muss ich ab April dann erstmal wieder ausschiessen, ich habe alle Schäfte von 400 bis 850 hier rumliegen und Spitzen von 60 bis 230grn
Und eine Grosspackung Heisskleber.....


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Jetzt muß ich dir mal ehrlich was sagen.... nimm mir das bitte nicht krumm.

Du solltest mal 1 Jahr mit Turniere aussetzen und deinen Ehrgeiz für die richtige Pfeilwahl einsetzen und nicht laufend rumprobieren und merken dies und das passt nicht. Kein vernünftiger Mensch fährt auf Meisterschaften mit solch Ausrüstung wie du hier seid Monaten beschreibst...
Entscheide Dich doch mal in dem Jahr Test für DEN BOGEN UND DIE PFEILE und optimiere deine Ausrüstung. Dann kommst du sicherlich im nächsten Jahr viel entspannter zu deinen wohl ach so wichtigen und lebensnotwendigen Medallien.
Weiter hast du aber keine Probleme, oder? 😉

Sorry, aber das mußte ich jetzt mal loswerden.
Andere trauen sich das ja wohl nur im "was ich schon immer mal sagen wollte" 😂

Nehm ich dir absolut nicht krumm

Vor knapp 2 Jahren war ich Komplettkrüppel (mit 62 Jahren) und konnte mich kaum bewegen und hab den ganzen Tag Kekse und Chips gefressen
Dann war ich bei einem Arzt der in den 70er Jahren in Deutschland sogar Nationalmannschaft Bogenschiessen war
Für meinen Rücken konnte der mir zwar auch nicht richtig helfen, meinte aber fang doch mit Bogenschiessen an weil ich irgendwas sinnvolles machen wollte

Nach 3 Wochen ! habe ich mein erstes Outdoor Turnier mitgemacht und ich glaube sogar alle 72 Pfeile auf die 40m Scheibe gebracht
Dann noch ein Turnier
Und 3 Monate nach Beginn war dann die ÖM (1440er Runde), und das ging am ersten Tag utopisch gut, am Ende war es Silber
Da hat es Klick gemacht und seitdem ist das Bogenschiessen halt ausgeartet
Soooo lange habe ich ja auch nicht mehr
Körperlich geht Scheibenschiessen, 3D wäre vollkommen ausgeschlossen da ich keine Pfeile unterhalb Hüfthöhe ziehen kann

Und von den bisher 7 Starts bei nationalen Meisterschaften habe ich nur eine voll versiebt und ansonsten 2*Bronze, 1*Silber und 3*Gold gewonnen
Das motiviert mich derartig dass eine Pause nicht möglich ist, völlig ausgeschlossen

So lange der Körper mitmacht, das ist bei mir klar der leistungsbegrenzende Faktor


Offline kungsörn

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Guido: Weltrekorde gibt es, weil es Leute wie BSCausBKK gibt.
Das ist doch OK, auch wenn es nicht meiner (unserer) Lebenseinstellung entspricht.

Das Problem liegt hier darin, dass BSCausBKK das „Variieren“ seiner wechselnden Schießleistungen (zwischen perfekt und hervorragend…) nicht 100%ig verorten kann.
Demnach hast Du Recht, wenn Du darauf verweist, dass BSCausBKK erst einmal ein gut abgestimmtes Setup benötigt.
Dazu braucht es entweder „eigene“ Erfahrung mit viel Hirnschmalz und technischem Interesse.
Oder eben ein Technik-team, das einem den passenden „Weltmeisterbogen“ in die Hand drückt.
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Offline parsec

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Danke kungsörn
Und in dem Sinne:
Bei den halb so schweren 50m Sommerpfeilen siehts mit dem Papiertest natürlich anders aus, NP Höhe kann ich abstimmen, aber die gehen natürlich bei 3m teils quer raus
Es ist eben ganz und gar nicht "natürlich" das Peile quer raus gehen. Wenn das passiert MUSS etwas gemacht werden.
Ein Papiertest muss halt auch mit "Köpfchen" durchgeführt werden. Gerade im Hinblick darauf wenn ein Bogen benutzt wird bei dem der Pfeil sich im Abschuss biegt - ja sogar biegen soll - damit er überhaupt ohne Berührung/Anschlagen am Bogenfenster vorbei kommt.
Klar, wenn man massig zu steife (400er) Schäfte nimmt, die sich bei den Pfundzahlen gar nicht biegen, kann man sich leicht spielen bis im Papier ein perfekter Durchschuss zu sehen ist. Das heisst aber noch lange nicht das der Pfeil der richtige (zum Bogen passende) ist!


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Es ist eben ganz und gar nicht "natürlich" das Peile quer raus gehen. Wenn das passiert MUSS etwas gemacht werden.
Ein Papiertest muss halt auch mit "Köpfchen" durchgeführt werden. Gerade im Hinblick darauf wenn ein Bogen benutzt wird bei dem der Pfeil sich im Abschuss biegt - ja sogar biegen soll - damit er überhaupt ohne Berührung/Anschlagen am Bogenfenster vorbei kommt.
Klar, wenn man massig zu steife (400er) Schäfte nimmt, die sich bei den Pfundzahlen gar nicht biegen, kann man sich leicht spielen bis im Papier ein perfekter Durchschuss zu sehen ist. Das heisst aber noch lange nicht das der Pfeil der richtige (zum Bogen passende) ist!

Ich bin vermutlich der einzige Traditionelle der überhaupt Papiertest macht, weil dafür ist er ja eigentlich nicht geeignet
Aber bei sehr leichten Schäften / hohen Spines sind Querbewegungen auf den ersten Metern ja völlig normal
Und das gibt dann auf 3m schonmal einen 5cm Horizontalriss
Bei 5 oder 10m wäre es dann durchaus ein Riss in die andere Richtung
Also Null Aussagekraft
Nur in der Höhe, also NP, da bekommst du ein wirklich brauchbares Ergebnis und kannst den NP auf 1mm genau einstellen


Offline Flotschi

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Es ist eben ganz und gar nicht "natürlich" das Peile quer raus gehen. Wenn das passiert MUSS etwas gemacht werden.
Ein Papiertest muss halt auch mit "Köpfchen" durchgeführt werden. Gerade im Hinblick darauf wenn ein Bogen benutzt wird bei dem der Pfeil sich im Abschuss biegt - ja sogar biegen soll - damit er überhaupt ohne Berührung/Anschlagen am Bogenfenster vorbei kommt.
Klar, wenn man massig zu steife (400er) Schäfte nimmt, die sich bei den Pfundzahlen gar nicht biegen, kann man sich leicht spielen bis im Papier ein perfekter Durchschuss zu sehen ist. Das heisst aber noch lange nicht das der Pfeil der richtige (zum Bogen passende) ist!



Ich bin vermutlich der einzige Traditionelle der überhaupt Papiertest macht, weil dafür ist er ja eigentlich nicht geeignet
Aber bei sehr leichten Schäften / hohen Spines sind Querbewegungen auf den ersten Metern ja völlig normal
Und das gibt dann auf 3m schonmal einen 5cm Horizontalriss
Bei 5 oder 10m wäre es dann durchaus ein Riss in die andere Richtung
Also Null Aussagekraft
Nur in der Höhe, also NP, da bekommst du ein wirklich brauchbares Ergebnis und kannst den NP auf 1mm genau einstellen

Also ich schieße traditionell und intuitiv und bei mir kann man die Ergebnisse des Papiertests kübeln. Ich bin letzten Monat weil mich ein Kollege im Verein überredet hat den Papiertest zu machen ewig vor der Papierwand gestanden und hab den Nockpunkt eingestellt der laut Kollegen "zu hoch" war. Als der Pfeil dann gerade durchging und ich dann auf 20m geschossen habe, traf ich nicht mehr. Habe dann den Nockpunkt wieder auf meine Höhe eingestellt und gleich wieder super Gruppen geschossen. Gerade beim traditionellen Schießen muss man eben sehr individuell an das Tuning herangehen. Ich konzentriere mich lieber auf den sauberen Ablass und die stabile Bogenhand. Da trifft man dann auch wenn der Pfeil nicht 100% passt. Das ist meine Meinung dazu.


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Guido: Weltrekorde gibt es, weil es Leute wie BSCausBKK gibt.
Das ist doch OK, auch wenn es nicht meiner (unserer) Lebenseinstellung entspricht.

Das Problem liegt hier darin, dass BSCausBKK das „Variieren“ seiner wechselnden Schießleistungen (zwischen perfekt und hervorragend…) nicht 100%ig verorten kann.
Demnach hast Du Recht, wenn Du darauf verweist, dass BSCausBKK erst einmal ein gut abgestimmtes Setup benötigt.
Dazu braucht es entweder „eigene“ Erfahrung mit viel Hirnschmalz und technischem Interesse.
Oder eben ein Technik-team, das einem den passenden „Weltmeisterbogen“ in die Hand drückt.

Ein Trainer wäre Gold wert!
Videos auf amerikanisch sind mir nicht immer voll veständlich
Und der bekannte deutsche Erzählbär, schau ich mir manchmal an, und ab und zu kann ich auch minimal was davon verwenden

Ich glaube mein Schießstil ist mittlerweile halbwegs passend.
WENN die äusseren Umstände stimmen
Ich muss mich zwingend nach jeder Passe setzen, auch wenn es nur wenige Sekunden sind
Sonst macht die LWS zu
Das merke ich zwar nicht direkt schmerztechnisch, sehe es aber an den Scores und nach spätestens 60min kann ich mich überhaupt nicht mehr bewegen
Deshalb auch jedesmal ein Zirkus mit Stuhl usw. beim Turnier
Kälte ist deshalb auch Gift, das mag die genauso defekte HWS nicht
Also bin ich der einzige der überall mit Halstuch hochgeschlossen rumläuft
Daher muss ich bei schlechten Ergebnissen erstmal grübeln obs der Körper war, das merke ich teils erst Stunden später, oder ob das Kopfinnere mal wieder völlig versagt hat
Und ich kann katastrophale Scores schiessen, das ist diesen Winter mehrmals passiert, dann aber durchgängig von morgens bis abends am Turniertag
Meistens versieb ich aber nur 1 Runde und kann es dann noch hinbiegen

Ggü. letztem Winter sind aber die Ergebnisse insgesamt deutlich höher, und die schlechtesten nicht ganz so schlecht
Das macht also Hoffnung für die kommende Saison

Weltrekorde gibts für mich bei Traditionell nicht, aber AK-Rekorde Jagdbogen auf nationaler Ebene schon
Und das ist bei 18-30m ein erreichbares Ziel
Einen (20m) hätte ich ja letztes Jahr schon geknackt, das Turnier war aber beim falschen Verband


Online BSCausBKK

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Ich konzentriere mich lieber auf den sauberen Ablass und die stabile Bogenhand.

In dem Bereich habe ich mehrmals seit Sommer was geändert
Weil 2 Monate lang habe ich plötzlich nichts mehr getroffen
Im Herbst dann Superergebnisse mit völlig anderer Handhaltung geschossen
Jetzt vor wenigen Tagen ganz anders, und es funktioniert (scheinbar, und hoffentlich auch auf Dauer)
Das hat dann zwar 3 Tage gedauert, aber seitdem finde ich das es mit weniger Schwankungsbreite klappt

Nur mussten dafür auch die Pfeile geändert werden, denn zwischen Sehne auf die Fingerkuppen und tiefem Haken ist bei mir ein ganz gewaltiger Unterschied / Verlagerung


Offline Grizzly

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....
Aber bei sehr leichten Schäften / hohen Spines sind Querbewegungen auf den ersten Metern ja völlig normal
...

Nö. Die gehen bei passendem SetUp und wenn das Gelumpe hinter der dem Nockpunkt einigermassen passt, raus wie an der Schnur gezogen.

Wenn Trainer Gold wert ist, dann investiere mal in einen Bogenurlaub mit Kurs.
I am the bear, the bear I am. With grey and fuzzy hair. Be aware of my grumble!


Offline Landbub

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Also ich schieße traditionell und intuitiv und bei mir kann man die Ergebnisse des Papiertests kübeln.

Papiertests mit Fingerablass erfordern sehr viel Erfahrung, um daraus irgendwas Sinnvolles abzulesen. Nicht selten kommt man dabei sogar zu paradoxen Ergebnissen. So hilfreich wir ein Papiertest bei Compound mit mech. Release ist, so "gefährlich" ist er für Finger-Release. Man kann dabei leicht die falschen Schlüsse ziehen. Drum sage ich meist: Nicht machen.
Nockpunthöhe auf 5m, RST auf 25m. Wenn das passt, verwende die Zeit eher fürs Trainieren als fürs Tunen.

Nachtrag: Den Button Druck, sofern vorhanden, sollte man noch ausschießen. Wobei man da mit "Mitte mittlere Feder" bei Beiter meist nicht weit daneben liegt.
« Letzte Änderung: März 11, 2025, 12:44:40 Nachmittag von Landbub »
Abonniert bitte https://www.youtube.com/@ArcheryGirls
Das motiviert meine Jugendgruppe ganz enorm, hier weitere Videos zu produzieren.

Systemschützen aufgepasst! Alles, was du zur Entfernungsermittlung für 3D und Feldbogen wissen musst: https://youtu.be/QUpVRrSvkwg


Offline kungsörn

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Bin da voll bei Landbub.
Um Papierrisse korrekt deuten zu können, bedarf es viel Erfahrung. Wer die hat, braucht keinen Papiertest mehr.
BTW. Das regelmäßige Schießen von Rohschäften zeigt auch sehr gut die eigenen Unzulänglichkeiten auf.
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