Hallo in die Runde,
irgendwie habe ich gerade kein Glück oder doch eher Pech. Daher brauche ich mal wieder eure Hilfe.

Ich musste meinen 2,5 Monate alten Uukhas zur Reklamation einschicken. Nun habe ich meine alten Black Wolf-Wurfarme wieder eingesetzt.
Und siehe da, ich konnte sie nicht ausrichten. Ich nehme immer 4 Beiter-Schablonen, zwei an jeder Seite am Mittelteil und 2 ganz oben am Wurfarm.
Die Sehne läuft exakt mittig über beide Schablonen des oberen Wurfarms, die zwei Schrauben im Mittelteil und die erste Schablone am unteren Wurfarm.
An der letzten Schablone, am oberen Ende, habe ich gut 1mm Mittenversatz, also gut 2mm Unterschied zu den Wurfarmkanten. Man sieht, dass die Sehne nicht mehr mittig aus der Sehnenkerbe kommt.
Ich habe dann Pfeile hinter die Sehne gesteckt und die Ausrichtung kontrolliert. Hier kann ich ein Verzug feststellen, der genau in die Richtung geht, in der die Sehne bei der oberen Schablone herauswandert.
Also exakt eingestellt bekomme ich die nicht. Wenn ich die Wurfarme "in Linie" bringe, liegt die Sehne nicht über den Schrauben im Mittelteil. Wenn die Sehne mittig über die Schrauben läuft, ergibt sich oben geschildertes Bild.
Jetzt meine Frage, kann man die Wurfarme mit Hitze richten? Soll ich das versuchen, obwohl ich da keine Erfahrungen habe? Oder soll ich die Einstellungen der Wurfarme derart vermitteln, dass die Sehne so halbwegs läuft aber am Ende nirgends exakt passt ? Und welche Auswirkungen hat eine Sehne, die nicht über die Mitte läuft und merkt man das als Durchschnittsschütze überhaupt? Ich weiß, viele Fragen, weil wenig Wissen meinerseits. Ich hätte mit eindeutig einen einteiligen Jagdrecurve kaufen sollen.

Ach so, die Uukha-Wurfarme sind gut, aber ich habe mir am Ende doch mehr davon versprochen. Somit würde ich die, sobald sie ersetzt wurden, nicht behalten wollen. Aber nur, wenn ich das mit den Black Wolfs in den Griff bekomme, denn die Uukhas waren megagerade.
Beste Grüße