Mir ist schon klar, dass Tabs mit Leder oder Cordovanleder am meisten verbreitet sind. Unzählige Meisterschaften wurden ohne die Tabs von Uller oder baugleichen gewonnen. Ob Jost, Zniper oder was auch immer.
Aber, alle schreiben, dass ein Ledertab eingeschossen werden muss. Und das dauert seine Zeit. Während des "Einschießens" verändert sich also das Trefferbild und das Schussverhalten.
Der Vorteil eines Tabs, welches nicht eingeschossen werden muss, liegt doch dann klar auf der Hand. Gerade für einen Anfänger. Der Profi hat ja dann bestimmt zur Sicherheit mindestens zwei bereits eingeschossene Ledertabs.
Der Einsteiger kauft sich also ein billiges Tab und braucht seine Zeit, bis es eingeschossen ist. Dann kauft er sich ein besseres, welches wieder eingeschossen werden muss, um dann.......usw.
Und es ist auch klar, dass jeder Bogenschütze vielleicht etwas anders in die Sehne greift. Aber auch hier gibt es einen von allen Spitzenschützen für 3 Unter empfohlenen Eingriff in das Tab/Sehne.
Das bedeutet, wenn jemand wie z.B. Uller ein Tab für einen erfahrenen Schützen genau angepasst auf seinen individuellen Griff anfertigt, ist das super. Auch wenn dieser Schütze sich vielleicht einen Griff in die Sehne angewöhnt hat, der nicht optimal ist. Aber er trifft damit.
Das bedeutet aber in keinster Weise, dass es z.B. für meine Hand und Fingergeometrie nicht einen Standard (mit D für Uller) Eingriff in die Sehne gibt. Also sollte gerade ein Anfänger, wenn möglich, es gleich richtig lernen. Aber das ist nur meine Meinung.
Ich werde mir also ein vernünftiges Tab woanders besorgen. z.B. von BSE.
Und zu den Kosten, bei dem, was der Einstieg ins Bogenschießen mit allem kostet, sind die Kosten für ein gutes Tab wirklich zu vernachlässigen.
Gut Schuss
Andreas