Archers Campfire

SpLine ermitteln oder nicht


Offline Stringwistler

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Moin
Gibt es Erfahrungen, ob und wie sich die Berücksichtigung bzw. die Nichtberücksichtigung des Spline beim Rohsxhafttest auswirken?
Liebe Grüsse Dani

Les einfach mal die 70 Beiträge durch, dann bist du sicherlich schlauer.
Ob Dir das aber was bringt weiß ich auch nicht.... :Achtung:
Servusla, Gruß Guidl...

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Offline danieru

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Freilich. Ich las erst, frug dann.
Und schlauer ward ich in der Tat.
Dass Wahres vielgestaltig scheinen kann,
weil jeder etwas and’res sagt.

Doch Durchlaucht bitte höret mich,
die Frage brennt in meiner Chest.
Den Federpfeil berührts oft nich.
Gilt das auch für den Rohschafttest?
😀
Du kannst nicht zweimal in den selben Fluss steigen.


Offline Stringwistler

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Freilich. Ich las erst, frug dann.
Und schlauer ward ich in der Tat.
Dass Wahres vielgestaltig scheinen kann,
weil jeder etwas and’res sagt.

Doch Durchlaucht bitte höret mich,
die Frage brennt in meiner Chest.
Den Federpfeil berührts oft nich.
Gilt das auch für den Rohschafttest?
😀

Auf solch holde Zeilen, will ich antworten Dir,
doch wisse eins, die Meinungen hier oft vier.
Mir ists so pipe... das Gedöhns um den Spline,
wichtiger für mich, alle Schäfte annähernd haben den gleichen Spine.
Drum mess ich neue Schäft auf dem Analyzer oft,
mir da das wichtige für mich dann erhofft.
Doch wenn meine Pfeile dann fliegen schickelkrumm,
liegts ned am Spine, ned am Spline...sondern nur an meim Hirn, des oft durchernaderkummt.
Drum sag ich Dir lieber danieru du,
geh bei so am geiln Wetter heut... lieber schießn auf Hase und Gnu.

 :Achtung: :Achtung: :Achtung:
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Offline danieru

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Hehe. Danke. Leider ist das Wetter hier im SüdenSüden sehr unschön, dass ich lieber in der Küche verweile. 😀
Das Thema werde ich dann vielleicht mal wieder aufgreifen, wenn ich stabile Gruppen hinlegen kann.
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Offline Stringwistler

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Hehe. Danke. Leider ist das Wetter hier im SüdenSüden sehr unschön, dass ich lieber in der Küche verweile. 😀
Das Thema werde ich dann vielleicht mal wieder aufgreifen, wenn ich stabile Gruppen hinlegen kann.

Genau das machst.
Bei uns im Frankenland war heute strahlend blauer Himmel... a Träumchen.... ;D :agree:
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Offline dragonfly_tom

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Hallo zusammen,
seit etwa einem halben Jahr spline ich meine Schäfte mit einem selbstgebauten Splinegerät.
Es ist schon interessant zu sehen, wo bei den Schäften die "harte" Seite ist, speziell bei den Carbonis mit einer schlechteren Rundlaufgenauigkeit.

Meine  Easton ACC haben so gut wie garkeine harte Seite, die günstigen Avalon Hybrid eine sehr deutlich spürbare.

Auch durch das splinen bin ich jetzt kein besserer Schütze geworden, das steht fest, aber ich wage die Behauptung, dass die gesplineten Pfeile sauberer am Bogen vorbeigehen. Sobald die Pfeile im Fluge sind, hat der Spline durch die Drehung des Pfeils wohl kaum noch eine Bedeutung, was durch die These mit der Schussmaschine in einer Antwort vorher belegt wird.
Allerdings wird es während der Beschleunigungsphase sicherlich eine - wenn auch kleine- Rolle spielen, ob die harte Seite dem Bogen zugewandt ist, oben, unten oder zur Bogen abgewandten Seite ist. Der von der Sehne ausgehende Druck zur Beschleunigung bewirkt eine Durchbiegung des Pfeils und letztlich bewirkt die harte Seite mit, wie sich der Pfeil biegt. Das Archers Paradox wird nicht außer Kraft gesetzt, aber durchaus beeinflusst.

Soweit einmal meine These hierzu  :fire: :bow:
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Online helmut10

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Ich "spline" meine Carbonschäfte auch. Dazu hab ich mir ein "Testgerät" aus Holzresten und Kugellager (die sowieso irgendwo in meiner "Restekiste lagen) zusammengebaut.

Ich verspreche mir dadurch keine Verbesserung meiner Leistung.......aber irgenwohin muss ich die Leitfeder ja kleben  :unschuldig:


Offline danieru

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Soweit einmal meine These hierzu

Tönt für mich als Laien plausibel.
Du kannst nicht zweimal in den selben Fluss steigen.


Offline Stringwistler

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Ich "spline" meine Carbonschäfte auch. Dazu hab ich mir ein "Testgerät" aus Holzresten und Kugellager (die sowieso irgendwo in meiner "Restekiste lagen) zusammengebaut.

Ich verspreche mir dadurch keine Verbesserung meiner Leistung.......aber irgenwohin muss ich die Leitfeder ja kleben  :unschuldig:

Du klebst sie also auf die weiche Seite und die wiederum weg vom Fenster?
Das heißt.... die weiche Seite ist die erste die das Paradoxon anführt?
Die 2. steifere Seite dann um den Bogen rum?

Genau da ist mir immer schon der Knaxus Pudels Lösung nicht wirklich einleuchtend....

Die 2. steifere Seite schlägt dann viel eher mit den Federn vorne ans Fenster.... habe ich schon mit Talkumpuder und Lipenstift an den Federkanten
vor Jahren nachgewiesen.
Deshalb mach ich immer die steifere Seite aufs erste Paradoxon, dann wandert der Pfeil deutlich weiter weg vom Fenster..... ::)
Das haben meine eigenen Tests so ergeben.
Mit 3 verschiedenen Schäften, gleichen Spines vor Jahren so ausgeschossen.

Da ja hier e nix weiter los ist, bin ich mal auf eure Antworten gespannt? :troll:
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Online helmut10

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...........

Du klebst sie also auf die weiche Seite und die wiederum weg vom Fenster?
Das heißt.... die weiche Seite ist die erste die das Paradoxon anführt?
Die 2. steifere Seite dann um den Bogen rum?

Genau da ist mir immer schon der Knaxus Pudels Lösung nicht wirklich einleuchtend....

Die 2. steifere Seite schlägt dann viel eher mit den Federn vorne ans Fenster.... habe ich schon mit Talkumpuder und Lipenstift an den Federkanten
vor Jahren nachgewiesen.
Deshalb mach ich immer die steifere Seite aufs erste Paradoxon, dann wandert der Pfeil deutlich weiter weg vom Fenster..... ::)
Das haben meine eigenen Tests so ergeben.
Mit 3 verschiedenen Schäften, gleichen Spines vor Jahren so ausgeschossen.

Da ja hier e nix weiter los ist, bin ich mal auf eure Antworten gespannt? :troll:


Nein Guido.....genau entgegengesetzt.

Ich markiere die Seite, die beim durchgebogenen Schaft oben liegt ( also der "weichen" Seite gegenüber).

Dort wird die Leitfeder geklebt. Und die "weiche" Seite des Schafts zeigt zum Bogenfenster


Und da ich für meine Pfeile drei gleichfarbige Federn bevorzuge, weiß ich durch die Markierung am Schaft, welches die Leitferder ist  :angel:


Offline Stringwistler

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Du klebst sie also auf die weiche Seite und die wiederum weg vom Fenster?
Das heißt.... die weiche Seite ist die erste die das Paradoxon anführt?
Die 2. steifere Seite dann um den Bogen rum?

Genau da ist mir immer schon der Knaxus Pudels Lösung nicht wirklich einleuchtend....

Die 2. steifere Seite schlägt dann viel eher mit den Federn vorne ans Fenster.... habe ich schon mit Talkumpuder und Lipenstift an den Federkanten
vor Jahren nachgewiesen.
Deshalb mach ich immer die steifere Seite aufs erste Paradoxon, dann wandert der Pfeil deutlich weiter weg vom Fenster..... ::)
Das haben meine eigenen Tests so ergeben.
Mit 3 verschiedenen Schäften, gleichen Spines vor Jahren so ausgeschossen.

Da ja hier e nix weiter los ist, bin ich mal auf eure Antworten gespannt? :troll:


Nein Guido.....genau entgegengesetzt.

Ich markiere die Seite, die beim durchgebogenen Schaft oben liegt ( also der "weichen" Seite gegenüber).

Dort wird die Leitfeder geklebt. Und die "weiche" Seite des Schafts zeigt zum Bogenfenster


Und da ich für meine Pfeile drei gleichfarbige Federn bevorzuge, weiß ich durch die Markierung am Schaft, welches die Leitferder ist  :angel:

Schießt du dann mit der Leitfeder ins Fenster, nach Donatoni Stil?
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Du klebst sie also auf die weiche Seite und die wiederum weg vom Fenster?
Das heißt.... die weiche Seite ist die erste die das Paradoxon anführt?
Die 2. steifere Seite dann um den Bogen rum?

Genau da ist mir immer schon der Knaxus Pudels Lösung nicht wirklich einleuchtend....

Die 2. steifere Seite schlägt dann viel eher mit den Federn vorne ans Fenster.... habe ich schon mit Talkumpuder und Lipenstift an den Federkanten
vor Jahren nachgewiesen.
Deshalb mach ich immer die steifere Seite aufs erste Paradoxon, dann wandert der Pfeil deutlich weiter weg vom Fenster..... ::)
Das haben meine eigenen Tests so ergeben.
Mit 3 verschiedenen Schäften, gleichen Spines vor Jahren so ausgeschossen.

Da ja hier e nix weiter los ist, bin ich mal auf eure Antworten gespannt? :troll:


Nein Guido.....genau entgegengesetzt.

Ich markiere die Seite, die beim durchgebogenen Schaft oben liegt ( also der "weichen" Seite gegenüber).

Dort wird die Leitfeder geklebt. Und die "weiche" Seite des Schafts zeigt zum Bogenfenster


Und da ich für meine Pfeile drei gleichfarbige Federn bevorzuge, weiß ich durch die Markierung am Schaft, welches die Leitferder ist  :angel:

Schießt du dann mit der Leitfeder ins Fenster, nach Donatoni Stil?

Nein.....Leitfeder und damit die "steife" Seite des Schafts, zeigt nach außen (vom Bogen weg)


Offline Stringwistler

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Zitat von: helmut10

Schießt du dann mit der Leitfeder ins Fenster, nach Donatoni Stil?
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Nein.....Leitfeder und damit die "steife" Seite des Schafts, zeigt nach außen (vom Bogen weg)

Aha, also genau anders rum wie ich... 😉
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Offline el-bandi

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Habe auf YouTube einen interessanten Bericht von Elmar Harbecke zusammen mit der Hochschule Hamm gefunden. Da hat die Hochschule ermittelt, welchen Einfluss der Spline und Spine auf die Präzision beim Bogenschießen hat.

https://youtu.be/4ca5EBXbYy4?si=3OqCGcQoSZv5AFXm

Ergebnis in Kurzform: Spline ist egal, Spine wichtig, Geradheit des Shaftes noch wichtiger. Fand ich sehr interessant, das Video.


Offline parsec

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Ich fand an dem Video auch interessant - aber eigentlich mehr erschreckend - wie schlecht man so einen "Studienaufbau" gestalten kann.
Das sieht man dann auch daran wenn ein Einstunden-Video bzw. mehrere Dutzend Beiträge hier so einfach in eine Kurzform von zwei Sätzen gesteckt werden möchte. No Madam!

Nur mal so zum Nachdenken: Spline ist nichts anderes als die Variation des Spinewertes bei einem Pfeilschaft. (Je nachdem wie man die Nocke orientiert, bekommt man einen leicht veränderten Spinewert.)
Wenn nun der Spine wichtig ist, warum ist diese Variation im Spinewert dann egal?
Die Antwort liegt in der Fragestellung wie groß denn die Spine-Variation ist. Und die ist in dem Video in keinster Weise angesprochen worden. Es ist noch nicht einmal aufgeklärt worden was diese Prozentwerte bei der Spline-Messung effektiv bedeuten.
Wenn bei einem 400er Spine die Schwankung lediglich von 390 bis 410 geht, kann man davon ausgehen das das weniger ausmacht als wenn ich einen anderen Spine mit 450 hernehme... Dazu brauche ich keine Schießtests. Aber vielleicht gibt es Schäfte (billigere als im Video getestet wurden) die eine Schwankung größer als eine Spine-Stufe aufweisen. Was dann?

Das Gleiche mit der Geradheit des Schafts. Wenn ich etwas Gebogenes habe wird der Spline gemessen auf einem Spinetester gleich mal ausgeprägter sein, auch wenn die Steifigkeit jetzt nicht zwingend an der Stelle anders ist. Das verfälscht ungemein in die Richtung das der Spline zwar größer gemessen, die Gruppierungen aber nicht in dem Ausmaß größer werden. Das ergibt die dann falsche Schlussfolgerung der Spline hätte wenig Auswirkung.

Und dann bitte differenzieren für welche Bogenart welche Aussage getroffen worden ist. In dem Video springen sie von Compound zu Recurve und wieder zurück ohne das man es mitbekommt. Das macht aber einen Unterschied.
« Letzte Änderung: März 11, 2025, 10:38:17 Vormittag von parsec »