Hallo zusammen,
seit etwa einem halben Jahr spline ich meine Schäfte mit einem selbstgebauten Splinegerät.
Es ist schon interessant zu sehen, wo bei den Schäften die "harte" Seite ist, speziell bei den Carbonis mit einer schlechteren Rundlaufgenauigkeit.
Meine Easton ACC haben so gut wie garkeine harte Seite, die günstigen Avalon Hybrid eine sehr deutlich spürbare.
Auch durch das splinen bin ich jetzt kein besserer Schütze geworden, das steht fest, aber ich wage die
Behauptung, dass die gesplineten Pfeile sauberer am Bogen vorbeigehen. Sobald die Pfeile im Fluge sind, hat der Spline durch die Drehung des Pfeils wohl kaum noch eine Bedeutung, was durch die These mit der Schussmaschine in einer Antwort vorher belegt wird.
Allerdings wird es während der Beschleunigungsphase sicherlich eine - wenn auch kleine- Rolle spielen, ob die harte Seite dem Bogen zugewandt ist, oben, unten oder zur Bogen abgewandten Seite ist. Der von der Sehne ausgehende Druck zur Beschleunigung bewirkt eine Durchbiegung des Pfeils und letztlich bewirkt die harte Seite mit, wie sich der Pfeil biegt. Das Archers Paradox wird nicht außer Kraft gesetzt, aber durchaus beeinflusst.
Soweit einmal meine These hierzu
